Warebetrug

16. Februar 2024 Thema abonnieren
 Von 
sarahNNN
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)
Warebetrug

Hallo,

ich habe heute die Ladung zur Hauptverhandlung bekommen, ich werde angeklagt wegen Betrug über 310Euro.
Ich habe einen Ring über Ebay KA verkauft und nicht abgeschickt. Ich habe die 310Euro bereits vollständig bezahlt und auch mitgeteilt dass ich die Tat bereue. Richtig zugegeben habe ich sie nicht.

Ich habe bisher keinen Anwalt eingeschaltet, ich war selber etwas überrascht dass die Hauptverhandlung eröffnet wurde, möchte aber auch eigentlich keinen einschalten, da einfach noch mehr kosten für mich.

Was droht mir?
"Nach § 263 StGB ist bei einer Anzeige wegen Betrugs eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren möglich" das weiß ich aber kann jemand "aus Erfahrung" sagen auf was ich mich einstellen muss?

Ich habe vor zu dem Gericht ohne Anwalt zu gehen und mich nicht zu äußern.
Ich bin nicht vorbestraft und verdiene 1600 Netto.

Vielen Dank.

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(33091 Beiträge, 17337x hilfreich)

Auf eine Geldstrafe.

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16806 Beiträge, 9397x hilfreich)

Zitat (von sarahNNN):
Ich habe vor zu dem Gericht ohne Anwalt zu gehen und mich nicht zu äußern.

Haben Sie sich bislang auch nicht geäußert?
Waren Sie zum Tatzeitpunkt älter als 20 Jahre?

Ich frage mich nämlich gerade, warum es eine Hauptverhandlung gibt. Der Fall wäre eigentlich ein Klassiker für einen Strafbefehl (=schriftliches Verfahren).

Da Ihr Fokus auf den Kosten liegt: Der/die Käufer/in wird wahrscheinlich als Zeuge bei der Hauptverhandlung dabei sein. Je nach Entfernung zwischen Wohnort der/des Geschädigten und Gerichtsort fallen Reisekosten, Hotelübernachtung und Verdienstausfall an, welche die Verfahrenskosten in die Höhe treiben - und von Ihnen bezahlt werden müssen, wenn sie verurteilt werden.

Es könnte sein, dass "nicht äußern" eine nicht so pfiffige Taktik war.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

1x Hilfreiche Antwort

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