diebstahl verdacht

7. September 2004 Thema abonnieren
 Von 
zjaka
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
diebstahl verdacht

Hallo,
mein Freund hat vor einem jahr einen Fahrrad für 150 euro in Flohmarkt gekauft. es geht um einen mountbike in ganz gutem zustand. vor einigen tagen ist er mit diesem fahrrad auf der strasse von einem Bekannten des ursprunglichen besitzers "erwischt worden" und erfuhr, dass der fahrrad vor einem jahr gestohlen wurde. sofort sind die polizei und eigentümer gekommen. natürlich hat mein freund früher nichts von dem diebstahl gewusst und für ihm ist jetzt auch unangenehm ohne verschulden unter Verdacht im diebstahl zu stehen und dabei den fahrrad oder jeweils die bezahlte 150 euro zu verlieren . der besitzer will noch die schadenersatz für nutzung seines fahrrads verlangen und dass die sache sich nicht mehr in besherigen zustand befindet . Mein freund hat bis zur zeit keine probleme mit polizei gehabt.
ich wollte gerne wissen, wie kann er aus der sache mit polizei und besitzer zu recht kommen, er hat doch nichts getan. er ist auch ein opfer in diese situation.

ich danke alle in voraus für ihre hilfe!!!

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest123-56
Status:
Schüler
(464 Beiträge, 184x hilfreich)

Wegen Diebstahls kann der Freund sicherlich nicht belangt werden, da er es gekauft und nicht gestohlen hat. Wenn er es gutgläubig erworben hat, kann man ihm auch daraus keinen Vorwurf machen. Allerdings muß er gestohlene Waren an den rechtmäßigen Eigentümer entschädigungslos herausgeben.

Allerdings frage ich mich eines: Hat der Anspruchsteller das Fahrrad eindeutig identifizieren können, also z.B. anhand der bei der Polizei vorher(!) angegebenen Rahmennummer oder sonstiger individueller Merkmale, oder behauptet er einfach nur, daß es sein vor einem Jahr gestohlenes Fahrrad sei?

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#2
 Von 
Klagdichreich
Status:
Bachelor
(3126 Beiträge, 482x hilfreich)

Muß er denn die Rahmennummer wirklich vorher angegeben haben bei der Polizei? Ich glaube, wenn er mit einem Kaufbeleg zeigen kann, daß er der Besitzer ist, müßte das auch reichen.

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"Wer sündigt, schläft nicht!"

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#3
 Von 
guest123-56
Status:
Schüler
(464 Beiträge, 184x hilfreich)

Der rechtmäßige Eigentümer hat einen Herausgabeanspruch hinsichtlich des Gegenstandes, der ihm gestohlen wurde oder abhandengekommen ist.

Daß es sich um sein Eigentum handelt sowie um den ihm gestohlenen Gegenstand, muß er beweisen. Bei einem Allerweltsartikel wie einem Fahrrad, daß immerhin schon vor einem Jahr(!) verschwunden ist, wäre ich bei solchen Behauptungen immer etwas skeptisch. Schließlich kann er nicht jeden, der zufällig ein ähnliches Fahrrad besitzt, verdächtigen. Dafür sind schließlich Rahmennummern oder sonstige individuelle Markierungen da (so eine Gravierung wird oftmals auch von der Polizei oder anderen Dienstleistern angeboten).

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#4
 Von 
wastl
Status:
Richter
(8350 Beiträge, 1491x hilfreich)

Es könnte durch den Freund bei dem Kauf auf dem Flohmarkt höchstens eine Hehlerei sein. Wenn die 150 € weniger als die Hälfte des eigentlichen Wertes sind, wird üblicherweise von einem Hehlereivorsatz ausgegangen, weil der Käufer weiß, dass er sehr günstig etwas deutlich teureres kauft und in Kauf nimmt, dass die Ware gestohlen ist. Wenn der Eigentümer nachweisen kann, dass er das auch ist, kann er die Herausgabe verlangen. Die 150 € müsste sich der Freund bei dem Flohmarkthändler zurückholen. Und wenn der Eigentümer irgendwelchen Schadenersatz haben möchte, sollte er sich an den Dieb wenden. Dass dieser theoretische Kreisverkehr praktisch nicht durchsetzbar sein wird, ändert nichts an der Rechtslage. Die 150 € sollte der Freund also abschreiben.

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#5
 Von 
alida
Status:
Student
(2695 Beiträge, 635x hilfreich)

So ganz nebenbei, hatte der angebliche Besitzer damals eine Anzeige wegen Diebstahl gemacht?

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