fahrraddiebstahl??

24. September 2007 Thema abonnieren
 Von 
ersguterjunge
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)
fahrraddiebstahl??

guten abend,

ich habe ein paar fragen zur verwendung eines verlassen aufgefundenen fahrrads, welches in parkanlage "entsorgt" wurde...

das gut erhaltene aber achtlos in einem gebüsch abgelegte (nicht abgeschlossene) fahrrad wird von einem passanten vorgefunden, nach mehreren tagen mitgenommen und zum einmaligen zurücklegen eines weges genutzt. auf diesem weg wird der finder von einer polizeistreife angehalten (-zufällige fahradkontrolle).
der finder gibt sofort an, dass rad gehöre ihm nicht - allerdings sagt er daraufhin in einem anflug von panik und angst vor folgen der sicherlich nicht einwandfreien mitnahme des rades aus, er hätte sich das mobil von einem bekannten geliehen.
infolge einer wahrscheinlichen ermittlung und polizeilicher kontaktierung des angegebenen bekannten wird sicherlich klar werden, dass dies nicht der wahrheit entspricht.
aufgrund der falschaussage während der kontrolle wird man nun bestimmt davon ausgehen, dass es sich um einen diebstahl von seiten des benutzers handelt.

der benutzer ist nicht vorbestraft bzw. zum ersten mal in einen solchen tatbestand verwickelt.

frage:

1.
ist es für den finder/benutzer ratsam im nachhinein aus eigener sache heraus anzugeben, wie und wo er zu diesem rad gekommen ist bzw. wird durch die angabe der umstände einer solchen benutzung die wahrscheinlichkeit einer anzeige verringert?

2.
wo liegt die grenze zwischen "diebstahl" und unbefugter mitnahme eines solchen "fundgegenstandes" durch den passanten bzw. existiert da überhaupt ein unterschied?

ich wünsche einen angenehmen abend und wäre über jede art von rat dankbar! :)

mfg, ralph

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
f!o
Status:
Schüler
(382 Beiträge, 85x hilfreich)

1.)
Ratsam ist das sicherlich nicht, denn dann würde mE eine Strafanzeige wahrscheinlich werden.

2.)
Die unbefugte Mitnahme eines Fahrrades, gleich aus welchem Grund, ist Diebstahl.

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
ersguterjunge
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

danke für die info!

bedeutet dies, dass es bis zur sicherlich auch ohne eine solche aussage wahrscheinlichen anzeige besser ist, sich gar nicht zu äußern (bisher hat die polizei noch keinen kontakt mit dem "finder" aufgenommen, die kontrolle ist ca. 2 monate her)?

mit welcher strafe muss im falle einer anzeige gerechnet werden?

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
f!o
Status:
Schüler
(382 Beiträge, 85x hilfreich)

Ob es in dieser Angelegenheit besser ist, ein Geständnis abzulegen oder sich zum Tatvorwurf nicht zu äußern, kann hier abschließend nicht beurteilt werden. Um eine solche Aussage zu treffen, wäre auch Akteneinsicht notwendig, um sich genau mit den entsprechenden Vorwürfen und belastenden Tatsachen vertraut zu machen.

Solange aber - wenn ich richtig verstanden habe - noch kein Diebstahl im Raum steht, würde ich zunächst erstmal keine weiteren Angaben machen. In einem Gerichtsverfahren wäre es dann, je nachdem wie die Beweislage aussieht, ggf. sinnvoll, ein Geständnis abzulegen und Reue zu zeigen.

Sie müssten im Rahmen einer Verurteilung, Ihre bisherige Unbescholtenheit vorausgesetzt, mit einer Geldstrafe rechnen.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
guest123-1700
Status:
Praktikant
(969 Beiträge, 169x hilfreich)

...Die unbefugte Mitnahme eines Fahrrades, gleich aus welchem Grund, ist Diebstahl...

Das stimmt so natürlich nicht. Es kann auch Fundunterschlagung vorliegen.

...ist es für den finder/benutzer ratsam im nachhinein aus eigener sache heraus anzugeben, wie und wo er zu diesem rad gekommen ist bzw. wird durch die angabe der umstände einer solchen benutzung die wahrscheinlichkeit einer anzeige verringert?...Ratsam ist das sicherlich nicht, denn dann würde mE eine Strafanzeige wahrscheinlich werden...

Ob es ratsam ist, den Bekannten den Tatvorwürfen auszusetzen und sich damit ggf. noch dem Vorwurf einer falschen Verdächtigung auszusetzen, wage ich zu bezweifeln, moralisch will ich darauf gar nicht weiter eingehen.

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