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führungszeugnis für antrag für den führerschein?

 Von 
k28
Status:
Beginner
(56 Beiträge, 11x hilfreich)
führungszeugnis für antrag für den führerschein?

hi,

hatte diese Woche den Antrag für meinen Führerschein abgegeben.


Heute bekam ich einen Brief vom Straßenverkehrsamt, worin ich aufgefordert werden, ein Führungszeugniss vor zu legen....


Ich wurde mal vor ein Paar Jahren mit Cannabis erwischt und wurde verurteilt, Sozialstunden ab zu leisten, was ich auch getan habe.


Ich bin aber nicht schwarz gefahren o.ä.


Wieso wollen die nun mein Führungszeugniss sehen? Muss ich einen Drogentest machen? Falls ja, hoffe ich das dies einmalig ist und sich nciht über ein halbes Jahr hinaus zieht.


Vielen Dank!

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Cannabis Führungszeugniss Konsum MPU


5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Rechtsmacher
Status:
Lehrling
(1528 Beiträge, 325x hilfreich)

quote:
Wieso wollen die nun mein Führungszeugniss sehen? Muss ich einen Drogentest machen? Falls ja, hoffe ich das dies einmalig ist und sich nciht über ein halbes Jahr hinaus zieht.

Wieso? Kiffen Sie denn immernoch? Dann kann ich die Einstellung der Verwaltungsbehörde gut nachvollziehen.

Vermutlich hat die Verwaltungsbehörde damals von der StA eine Mitteilung über das Strafverfahren erhalten, und will nun sehen ob Sie weiter Probleme mit Drogen hatten, von denen die Verwaltungsbehörde eben nicht erfahren hat.

Aufgrund Ihrer komischen Einlassung hier, teile ich im übrigen die Einstellung der Verwaltungsbehörde. Ich frage mich was für ein Problem Sie mit Drogentests haben wenn Sie nix mehr nehmen.

Wie dem auch sei, es kann gut sein das die Verwaltungsbehörde zunächst vor Erteilung eines Führerscheines ein Gutachten über Ihre Fahreignung (MPU) einholt, oder mindestens einen Drogentest sehen will.

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"MFG
Rechtsmacher PvDE-Mitte

Wer Rechtschreibfehler findet kann Sie behalten. "

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#2
 Von 
k28
Status:
Beginner
(56 Beiträge, 11x hilfreich)

Ich weiß nciht wo siehs heraus gelesen haben, das ich immer noch "canabis konsumiere", aber nein, ich kiffe nicht mehr.

Ich habe auch nicht geschrieben, das ich mit einem einmaligen Test ein Problem habe, sondern eher mit mehreren Tests...


Aber warum überhaupt testen? Ich war ja nicht einmal in einem KFZ unterwegs. So gesehen, müsste man ja jeden, der mal ein Bier trinkt, zu einer Bescheinigung zwingen....

Mit geht es eig nur darum, das ich nicht einsehe, nochmals 13 Euro für eine Bescheinigung zu bezhalen. Sehr schwachsinnig, da ja der Konsum legal ist....weshalb ich wissen möchte, ob das rechtens ist...

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#3
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(26503 Beiträge, 14539x hilfreich)

Hi,

zumindest wird in dem Führungszeugnis nichts drinstehen - Sozialstunden nach dem Jugendgerichtsgesetz stehen da nie drin.

Gruß vom mümmel

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#4
 Von 
guest-12311.10.2014 11:33:25
Status:
Senior-Partner
(6004 Beiträge, 1851x hilfreich)

Der Besitz von Cannabis rechtfertigt keine Anordnung einer MPU. Es ist aber durchaus denkbar, dass die Führerscheinstelle auch die Gerichtsakten anfordern wird. Ergibt sich daraus, dass auch Cannabis konsumiert wurde, könnte ein ärztliches Gutachten angefordert werden.

quote:
Mit geht es eig nur darum, das ich nicht einsehe, nochmals 13 Euro für eine Bescheinigung zu bezhalen. Sehr schwachsinnig, da ja der Konsum legal ist....weshalb ich wissen möchte, ob das rechtens ist...
Ja, das ist rechtens. Bei einer Neuerteilung eienr Fahrerlaubnis nach vorherigem Entzug ist die Beibringung eines Führungszeugnisses obligatorisch. Bei einer Ersterteilung, um die es hier wohl geht, liegt es im Ermessen der Behörde ob sie ein Führungszeugnis anfordert oder nicht. Begründen muss sie ihre Entscheidung nicht. Es gibt Fahrerlaubnisbehörden, die auch bei eienr Ersterteilung generell ein Führungszeugnis einfordern.

In Anbetracht der Gesamtkosten für den Fahrerlaubniserwerb mit Fahrausbildung und Prüfungen spielen die 13 Euro wohl auch keine große Rolle. Ein etwaiges ärztliches Gutachten würde aber deutlich kostspieliger werden.

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"Nachfragen bitte im Forum stellen. Entsprechende PNs werde ich ab sofort nicht mehr beantworten."

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#5
 Von 
Rechtsmacher
Status:
Lehrling
(1528 Beiträge, 325x hilfreich)

quote:
Sehr schwachsinnig, da ja der Konsum legal ist....

Legal ist hier mal gar nichts. Auch ist der konsum nicht legal. Für den Konsum müssen Sie die Drogen zwangsläufig besitzen. Und der Besitz ist strafbar.

Ob Sie nen wollen oder nicht, wenn Sie der Aufforderung der Verwaltungsbehörde nicht nachkommen, wird diese Ihren Antrag eben ablehnen.

quote:
Der Besitz von Cannabis rechtfertigt keine Anordnung einer MPU.

Zumindest nicht zwingend, ich kenne aber einige FeB die das durchaus anders sehen. Da können Sie dann erstmal für viel Geld zum VG wandern. Da ist eine MPU i.d.R. günstiger.

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"MFG
Rechtsmacher PvDE-Mitte

Wer Rechtschreibfehler findet kann Sie behalten. "

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