gefälschter semsterticker?-freiwillig zur polizei gehen und sich stehen-sinnvoll??

10. April 2007 Thema abonnieren
 Von 
primavera
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
gefälschter semsterticker?-freiwillig zur polizei gehen und sich stehen-sinnvoll??

Hallo Ihr Lieben,
ich habe schon mehrere beiträge zum obengenannten thema gelesen und nun möchte ich auch meine traurige geschichte berichten.
ich bim am 7.4.2007 mit einem falschen semesterticket erwischt im RE-Zug erwischt worden.
Der Zugbegleiter hat meine daten aufgenommen, mir eine 40-Euro Strafe verpasst und der gefälschter Semesterticket eingezoge- als Beweisstück wie er sagte.

ich bon so schockiert gewesen,dass ich da gar nicht nachfragte, was auf mich evt. noch zukommen könnte. Aber wie ich hier gelesen habe,wohl nichts Gutes...

Ich habe mein Studium am 20.3 beente( also vor 3 Wochen) und mein Freund bat mir an(hört sich natürlich blöd an) den Semesterticket machen zu lassen. Er kennt sich damit gut aus und ich muss auch sagen,dass ich mir über den Ausmaß der Konsequenzen ÜBERHAUPT nicht bewusst war. Also seit dem 1.3.2007 hatte ich auch diesen Ticket,allerdings nicht von meiner alten FH (Düsseldorf), sondern von der Uni-Dortmund mit meinem alten Matrikelnummer.

Nun bin ich erschischt worden,gerade mal nach 7 Tag und 2-mal gefahren und Schafnner fügte bei Bemerkungen bei:" das als Semesterticker vorgezeigte Stück Papier ist eine "Fälschung"!!!"

Nun überlege ich , ob es jetzt eine Strafe auf mich zukommt. Ich kann natürlich mit dem Glück rechnen, dass ich "vergessen" werde-abder ich glaube eher nicht....

Meine Überlegungen wären, morgen direkt bei der DB anzurufen und anchzufragen, wo ich mich nach meinem Fall erkundigen kann- möchte natürlich versuchen, mit dem dafür Zuständigen zu sprechen, die Anzeige gegen mich nicht zu machen. Allerdings weiß ich nicht, ob es so klug ich ,an sich selbt zu erinnern und ob es danach nicht tatsächlich zur einer Anzeige kommt.

Andere Gedanke von mir wäre zur Polizei zu gehen und mich selbst zu stellen. Die Situation schildern( also noch vor 3 Wochen Student, war nur ein Gage, Ostern, viel gefeiert und sonstiges...habe mir noch nicht genau alles überlegt)...aber denkt ihr, ist es nicht besser und wird es sich nicht mildernder bei mir auswirken, wenn ich von sich aus stelle..???

Ich muß noch hinzufügen,dass ich vor 2-3 Jahren als ich gerade 2 Wochen Führeschein hatte einen Straftat begabg- "Unerlaubtes Entfernen von dem Unfallort"-ist eine lange Geschichte, ich war nicht schuld, aber trotzdem 30 Tagessätze bekommen zu je 20 Euro.

Jetzt weiß ich nicht, wie es bei mir weitergehen soll. Ich weiß, dass ich ein DUMMES Fehler getan habe, das mir wirklich leid tut und ich weiß nicht wie ich am besten vorgehen soll...
Ich bin bereit Geldstrafe zu zahlen, allerdings weiß ich nicht ,ob ich wegen meinem anderem Vorfall diesmal nicht vorbestraft werde........

Vielen vielen Dank für euere kompetente und hilfsreiche Antworten....

Ich kann nicht schlafen,weiß nicht was ich machen soll....

P.S. sorry für tippfehler..:((

-- Editiert von primavera am 10.04.2007 00:52:39

-- Editiert von primavera am 10.04.2007 00:56:36

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Klagdichreich
Status:
Bachelor
(3126 Beiträge, 483x hilfreich)

Um mal auf die gestellte Frage einzugehen: '...aber denkt ihr, ist es nicht besser und wird es sich nicht mildernder bei mir auswirken, wenn ich von sich aus stelle..???'

Dazu ist es zu spät.
Sie können allerdings im polizeilichen Anhörungsbogen (bzw. mündlich) Ihre Reue zum Ausdruck bringen. Mit den Konsequenzen Ihrer Tat werden Sie allerdings leben müssen. MIr scheint, Sie wollen sich aus der Verantwortung stehlen.



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"Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz."

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#2
 Von 
gustl
Status:
Lehrling
(1081 Beiträge, 164x hilfreich)

Diese weitläufig verbreitete Meinung, dass sowas "vergessen" würde - is schlichtweg Unsinn....
Natürlich kann unter 1956 Fällen mal einer dabei sein, der wirklich "hinten runterfällt" - aber darüber brauch man sich in Zeitalter der elektronischen Bearbeitung/Erfassung keine Gedanken machen......

ICH würde derartigen Aktionismus (Eigenanzeige u.ä.) unterlassen - für einen spürbaren Nutzen ist es jetzt eh zu spät.....
Evtl. könnte man den Schaden ersetzen (weiß aber nicht, wie man den von Seiten der Verkehrsbetriebe berechnet)
Die Anzeige wird m.E. eh schon erstattet worden sein - so dass sie dann max. bei der Polizei angeben können, dass der Schaden bereits ersetzt worden ist....

Ach ja und den Vorfall als "Gag" runterreden zu wollen sollten sie sich auch sparen - das stößt bei der Gegenseite bestimmt nicht auf sonderliche Gegenliebe......
Stehen sie zu ihrem Fehlverhalten und streuen sie sich Asche auf die Birne - aber erzählen sie nicht, dass "man sich doch nicht so haben solle".....
(nur als Rat am Rande)

-----------------
"Die meisten Aufgaben lösen sich von selbst. Man darf sie nur nicht dabei stören!"

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
guest123-1062
Status:
Student
(2846 Beiträge, 907x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#4
 Von 
gustl
Status:
Lehrling
(1081 Beiträge, 164x hilfreich)

@Pawel Pikowitzsch
es sind nich alles solche Menschenfreunde wie wir beide..... :engel:

Aber im Ernst...ich würde derartige "Versuche" sein lassen...
Kistenweise Asche auf die Birne und auf sich selber schimpfen - DAS wirkt (u.U.!!!) - aber nicht ein solchen "Kleinreden"!!



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"Die meisten Aufgaben lösen sich von selbst. Man darf sie nur nicht dabei stören!"

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#5
 Von 
guest123-1062
Status:
Student
(2846 Beiträge, 907x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(33130 Beiträge, 17349x hilfreich)

@ primavera,

da Sie schon eine Verurteilung in den letzten fünf Jahren haben, führt hier auch die kleinste Geldstrafe zu einem Eintrag ins Führungszeugnis. Eine Selbstanzeige ist, wie schon ausgeführt, gänzlich sinnfrei - man hat Sie schon erwischt, also ist es zu spät. Jetzt können Sie nur noch auf eine Einstellung wegen Geringfügigkeit hoffen...

Gruß vom mümmel

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