vorgeworfener Diebstahl

25. August 2004 Thema abonnieren
 Von 
Tina1020
Status:
Frischling
(34 Beiträge, 25x hilfreich)
vorgeworfener Diebstahl

Hallöchen
Es geht um meinen 15 jährigen Sohn, der mit 2 Freunden abends um 22:30 auf einem nicht umzäunten Baumarktparkplatz,Einkaufswagen, deren Ketten schon aufgebrochen waren,herumschob.
Sie wurden dabei von einer Zivilstreife entdeckt. Es kam später zu einer polizeilichen Vernehmung, an der ich als Erziehungsberechtigte nicht teilnehmen brauchte(Aussage des Polizisten).Nun wurde das Verfahren eingestellt.
In dem Schreiben steht der Vorwurf: Diebstahl
Dieses ist mit einem Eintrag gemäß § 60 Abs.1 Nr. 7 verbunden.
Nun meine Fragen:
Wieso Vorwurf Diebstahl, sie haben lediglich mit den schon aufgebrochenen Einkaufswagen herumgeschoben(sie hatten auch kein Werkzeug zum aufbrechen der Einkaufswagen dabei) und das Gelände dort nicht verlassen!
Wieso Eintrag in das Erziehungsregister?Das Verfahren wurde doch eingestellt.
Wie lange bleibt es in dem Erziehungsregister stehen und was hat es für Konsequenzen für meinen Sohn,bezüglich späterer Lehre oder Jurastudium?
Kann ich mich als Erziehungsberechtigter dagegen wehren und auf die Löschung aus dem Erziehungsregister bestehen.
Muss die Polizei den Jugendlichen die Tat nicht nachweisen?

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest123-173
Status:
Schlichter
(7150 Beiträge, 1095x hilfreich)

--- Posting wurde vom Admin editiert

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#2
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9515x hilfreich)

Im Erziehungsregister werden auch Verfahrenseinstellungen gespeichert. Gelöscht werden die Einträge mit Vollendung des 24. Lebensjahres. Ins Erziehungsregister hat nur die Justiz zum Zweck der Strafverfolgung Einblick, niemand sonst. Der Eintrag besagt einfach, daß er schon mal polizeilich aufgefallen ist.


Muss die Polizei den Jugendlichen die Tat nicht nachweisen?

Wenn man etwas nachweisen wollte/könnte, wären die Jungs verurteilt worden, anstatt daß das Verfahren eingestellt wurde.


-----------------
"<small>da mihi factum, dabo tibi ius-iura novit curia
Gruß,Bob(SozArb. Straffälligen-/Drogenhilfe)"

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#3
 Von 
§ is nicht
Status:
Frischling
(21 Beiträge, 1x hilfreich)

Also: ich kenn leute, die mit 15 schlimmeres gemacht haben. Mit 24 is alles wieder gelöscht...der Uni ist das egal, die will nur n gutes Abitur und die Studiengebühren sehen...und....vorbestraft issa ooch nicht....dann soll er sich jetzt aber mal zusammenreißen und die schulbank drücken....lieben gruß

-----------------
"Paragraphenreiter haben müssen wenigstens nicht den Stall putzen!"

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#4
 Von 
Tina1020
Status:
Frischling
(34 Beiträge, 25x hilfreich)

Danke für Eure Antworten....
trotzdem finde ich es gemein, einen Eintrag zu bekommen, für etwas, was so ja gar nicht gelaufen ist.....

Danke nochmals
Grüße Tina

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Rechtspfleger
Status:
Praktikant
(578 Beiträge, 216x hilfreich)

Hi,

wäre Ihnen statt der Einstellung des Verfahrens wegen Diebstahl eine Verurteilung wegen Hausfriedensbruch lieber gewesen??
Die hätte auch zu einer Eintragung ins Erziehungsregister geführt, wäre aber von den Konsequenzen ernster gewesen.

Gruß
Rpfl.

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
guest123-173
Status:
Schlichter
(7150 Beiträge, 1095x hilfreich)

--- Posting wurde vom Admin editiert

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