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Hund tobt sehr aggressiv hinterm Zaun und bellt schrill

7.4.2021 Thema abonnieren
 Von 
Loiro
Status:
Beginner
(55 Beiträge, 14x hilfreich)
Hund tobt sehr aggressiv hinterm Zaun und bellt schrill

Bei uns im Dorf gibt es einen Hund, der aufgrund von viel Langeweile, mangelnder Erziehung und zu wenig Auslauf (nie Gassi gehen) und einem jungen Alter (2 Jahre) sehr aggressiv ist hinter dem Zaun. Das bellen ist mega schrill und tut in den Ohren weh.

Das Grundstück ist nicht groß, Dr Hund benötigt viel mehr Auslauf.

Ich hab das direkt beim Nachbarn angesprochen, jedoch stoße ich auf taube Ohren. Meine Tipps enden in Unverständnis und Hohn meiner Person gegenüber, was mich nervt.

Der lange Weg zu meinem Garten führt direkt an den Tier vorbei. Er springt, wenn ich vorbeigehe auf und ab, ist wie entfesselt, ohne dass ich aggressiv und laut werde. Ich ignoriere den einfach, doch er hört nicht auf. Ich habe letztens Kopfhörer aufsetzen müssen, so penetrant ist das Gekleffe.

Im Sommer ist das der Weg,en meine Gäste nehmen, unter anderem auch mit Babys und kleinen Kindern. Das Tier verängstigt die Kinder und klefft regelmäßig auch andere Wanderer und so an.

Was kann ich noch machen? Die Herrchen sind zu faul/alt/beschäftigt, um mit dem Tier vor die Tür zu gehen. Aus meiner Sicht ist das Tierquälerei.

Ich möchte, dass den Besitzern (Vater 80 Jahre und Sohn 50 Jahre) jemand anderes Druck macht, dass sie den Hund auspowern,sprich mit ihm Mal vor die Tür gehen oder einen Hundesitter holen oder ihn in Hände geben, die sich um ihn gut kümmern.

Zuletzt sei gesagt, dass das Grundstück, dass ich durchquere Eigentum der Hundebesitzer ist, ich allerdings Wegerecht habe.

Es ist eher kompliziert.

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19 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(87158 Beiträge, 34985x hilfreich)

Zitat (von Loiro):
Aus meiner Sicht ist das Tierquälerei.

Dann sollte man das anzeigen und den Tierschutz informieren.



Zitat (von Loiro):
Ich möchte, dass den Besitzern (Vater 80 Jahre und Sohn 50 Jahre) jemand anderes Druck macht, dass sie den Hund auspowern,sprich mit ihm Mal vor die Tür gehen oder einen Hundesitter holen oder ihn in Hände geben, die sich um ihn gut kümmern.

Osterhase bzw. Weihnachtsmann dürften da die korrekten Ansprechpartner sein. Denn juristisch wird man seine Wünsche mangels Rechtsgrundlage nicht durchsetzen können.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
Dirrly
Status:
Praktikant
(741 Beiträge, 283x hilfreich)

Zuständig für Verstöße gegen das Tierschutzgesetz ist das Veterinäramt. Dieses kann man informieren, ggflls. unter vorheriger Zuhilfenahme des eines Tierschutzvereins, der einem hilft das ganze richtig zu dokumentieren oder aufzubereiten.

Allerdings ist halt fraglich, ob hier überhaupt ein Verstoß vorliegt. Ich weiß ja nicht wie groß der Hof / Garten ist. Aber in Deutschland ist z.B. sogar eine Kettenhaltung (mit Gleitvorrichtung) erlaubt, wenn der Hund da 6x5 Meter Platz dabei hat (und 1x täglich zumindest von der Kette darf und eine Hütte dabei hat, wo er rein kann). Wenn er also einen Hof / Garten mit ca. 5x6 Meter zur Verfügung hat, dürfte da auch kein Verstoß vorliegen.

Dass der Hund bellt, auch laut oder aggressiv, ist nicht schön, aber kann man jetzt auch nichts irgendwie dagegen machen, außer er würde das dauerhaft (auch ohne Anlass) die ganze Nacht durch tun.

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#3
 Von 
Solan196
Status:
Student
(2020 Beiträge, 199x hilfreich)

Besseren Ohrschutz besorgen.

Wenn der Hund ein Wachhund ist, was ich mal vermute, dann macht der seinen Job und das auch richtig gut.

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#4
 Von 
Alter Sack
Status:
Praktikant
(514 Beiträge, 66x hilfreich)

Zitat (von Solan196):
Wenn der Hund ein Wachhund ist, was ich mal vermute, dann macht der seinen Job und das auch richtig gut.

Ob das der Sinn eines Wachhundes ist wage ich einmal zu bezweifeln. Wenn Passanten am Grundstück vorbeigehen und aggressiv angekläfft werden ist das ein Ärgernis und insbesondere für Kinder unzumutbar.
Rechtlich dagegen vorzugehen ist gleichwohl schwierig.

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#5
 Von 
Solan196
Status:
Student
(2020 Beiträge, 199x hilfreich)

Zitat (von Alter Sack):
Wenn Passanten am Grundstück vorbeigehen und aggressiv angekläfft werden ist das ein Ärgernis und insbesondere für Kinder unzumutbar.

Sagt wer, außer du?

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#6
 Von 
Loiro
Status:
Beginner
(55 Beiträge, 14x hilfreich)

Zitat (von Solan196):
Besseren Ohrschutz besorgen.

Wenn der Hund ein Wachhund ist, was ich mal vermute, dann macht der seinen Job und das auch richtig gut.

Sorry, aber wenn ein Hund immer über das gesunde Maß anschlägt, ist es kein guter Wachhund. Ein guter Wachhund lässt Leute rein, aber nicht wieder aus dem Grundstück raus.

Hier fehlt Auslauf und die Erziehung.

Zitat (von Solan196):
Sagt wer, außer du?

Ich auch.

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#7
 Von 
Loiro
Status:
Beginner
(55 Beiträge, 14x hilfreich)

Zitat (von Alter Sack):
Ob das der Sinn eines Wachhundes ist wage ich einmal zu bezweifeln. Wenn Passanten am Grundstück vorbeigehen und aggressiv angekläfft werden ist das ein Ärgernis und insbesondere für Kinder unzumutbar.
Rechtlich dagegen vorzugehen ist gleichwohl schwierig.

Ganz genau. Es ist kaum tolerierbar und gleichzeitig rechtlich sehr schwer.

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#8
 Von 
Solan196
Status:
Student
(2020 Beiträge, 199x hilfreich)

Zitat (von Loiro):
Ein guter Wachhund lässt Leute rein, aber nicht wieder aus dem Grundstück raus.

Nö, ein guter Wachhund verscheucht die Leute, die nicht willkommen sind.

MIr ist klar, dass dir die Antwort vom AltenSack besser passt, macht es aber nicht richtig oder durchsetzbar.

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#9
 Von 
Loiro
Status:
Beginner
(55 Beiträge, 14x hilfreich)

Zitat (von Solan196):
Nö, ein guter Wachhund verscheucht die Leute, die nicht willkommen sind.

Das habe ich von Fachmännern anders gehört. Ein Hund sollte nicht permanent alles ankleffen, das sich auf 200m nähert.

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#10
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(87158 Beiträge, 34985x hilfreich)

Zitat (von Loiro):
Das habe ich von Fachmännern anders gehört.

Stimmt - nützt hier aber nichts.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#11
 Von 
Solan196
Status:
Student
(2020 Beiträge, 199x hilfreich)

Zitat (von Loiro):
Das habe ich von Fachmännern anders gehört. Ein Hund sollte nicht permanent alles ankleffen, das sich auf 200m nähert.

Käme drauf an, wie man sich nähert und wie der Hund konditioniert wurde. Ändert hier aber auch nix und wird dir nicht helfen. Du musst dich halt damit abfinden. Manchmal hilft Beständigkeit und Ignoranz bei Tieren.

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#12
 Von 
Alter Sack
Status:
Praktikant
(514 Beiträge, 66x hilfreich)

Zitat (von Solan196):
Du musst dich halt damit abfinden.

Muss man nicht, man hat auch legale Möglichkeiten sich an den Hund zu gewöhnen (und umgekehrt).

So könnte man z.B. den ganzen Tag am Grundstück hin und her gehen und den Hund, so er einen ankläfft zurück ankläffen.

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#13
 Von 
Solan196
Status:
Student
(2020 Beiträge, 199x hilfreich)

Erst dachte ich ... schau an, gut Idee:

Zitat (von Alter Sack):
Muss man nicht, man hat auch legale Möglichkeiten sich an den Hund zu gewöhnen (und umgekehrt).

Dann kam:

Zitat (von Alter Sack):
So könnte man z.B. den ganzen Tag am Grundstück hin und her gehen und den Hund, so er einen ankläfft zurück ankläffen.

Ernsthaft? Liebe(r) TE, das solltest du tunlichst unterlassen.

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#14
 Von 
Alter Sack
Status:
Praktikant
(514 Beiträge, 66x hilfreich)

Zitat (von Solan196):
Ernsthaft? Liebe(r) TE, das solltest du tunlichst unterlassen.

Warum? Wenn der Hundehalter untätig bleibt!

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#15
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(87158 Beiträge, 34985x hilfreich)

Zitat (von Alter Sack):
Warum?

Zum einen weil man sich nicht unbedingt in der Öffentlichkeit als Anwärter für den nächsten freien Platz in der Klapse präsentieren sollte.
Zum anderen weil der Nachbar dann ganz leicht beweisen könnte das der arme Hund vom irren Nachbarn gequält / provoziert wird.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#16
 Von 
Alter Sack
Status:
Praktikant
(514 Beiträge, 66x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zum einen weil man sich nicht unbedingt in der Öffentlichkeit als Anwärter für den nächsten freien Platz in der Klapse präsentieren sollte

Gut, das mit dem zurück kläffen nehme ich zurück! Also nur oft und regelmäßig am Grundstück vorbeigehen.

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#17
 Von 
lesen-denken-handeln
Status:
Schlichter
(7910 Beiträge, 3905x hilfreich)

Hallo

Zitat:
Ich hab das direkt beim Nachbarn angesprochen, jedoch stoße ich auf taube Ohren
Ich bin mir ganz sicher, dass es da einen Weg gibt, bei dem du sicherlich auf sehr OFFENE Ohren stossen könntest.

Du könntest den nachbarn auch anbieten, gerne öfter mal mit dem Hund nach draussen zu gehen und diesen umherzuführen.
Damit könntest du gleich zwei Dinge bewirken, zum einen tust du dem Hund etwas gutes (dir durch die Bewegung auch) abert vorallem, der Hund würde sich an dich gewöhnen. Statt dann andauern angebellt zu werden, würde sich der Hund eher freuen, wenn er dich sieht ;)

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#18
 Von 
Loiro
Status:
Beginner
(55 Beiträge, 14x hilfreich)

Zitat (von lesen-denken-handeln):
Du könntest den nachbarn auch anbieten, gerne öfter mal mit dem Hund nach draussen zu gehen und diesen umherzuführen.

Das ist perse ne gute Idee, fällt aber aus, da ich Katzen gewohnt bin, vor Hunden Angst habe und nicht mit diesem Hund starten möchte.

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#19
 Von 
Solan196
Status:
Student
(2020 Beiträge, 199x hilfreich)

Zitat (von Loiro):
Das ist perse ne gute Idee, fällt aber aus, da ich Katzen gewohnt bin, vor Hunden Angst habe und nicht mit diesem Hund starten möchte.

Dann einfach den Hund ignorieren und ruhig am Grundstück vorbei gehen. Die Kinder darauf aufmerksam machen, dass der Hund zu ignorieren ist. Und bessere Ohrenschützer

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