Hund verursacht Unfall mit Fahrrad

10. Mai 2024 Thema abonnieren
 Von 
Leviathanos
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)
Hund verursacht Unfall mit Fahrrad

Hallo,
ich würde gerne eine Meinung zu folgendem Sachverhalt haben.

Ein Fahrrad fährt bei mäßiger Geschwindigkeit (15km/h) auf einem öffentlichen und asphaltierten Weg in einen Hund der von der Seite in das Fahrrad reinspringt. Der Hund ist nicht angeleint. Die Halterin, einige Meter entfernt ruft noch nach ihm, aber der Radfahrer schafft es nicht vollständig abzubremsen. Der Radfahrer fällt mit dem Rad leicht zur Seite, schafft es sich ohne Verletzung am Boden abzustützen.
Der Hund bricht beim Unfall ein Bein. Die Halterin gibt am Unfallort zu, dass der Hund nicht angeleint ist, sie tauschen Nummern aus. Es werden keine Fotos gemacht oder Zeugen befragt.

Meine Frage ist: ist es möglich, dass die Halterin, OP Kosten beim Fahrradfahrer einfordert, weil er den Hund hätte früher sehen sollen? es wurden ja keine Zeugen gesucht, sie könnte ja auch behaupten der Radfahrer war zur schnell und der Hund wäre angeleint gewesen?

Danke für euere Meinung!

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25 Antworten
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#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121185 Beiträge, 39993x hilfreich)

Zitat (von Leviathanos):
Meine Frage ist: ist es möglich, dass die Halterin, OP Kosten beim Fahrradfahrer einfordert, weil er den Hund hätte früher sehen sollen

Klar.


Ich sehe da zwei elementare Fragen
1. Was befugte den Radfahrer dort zu fahren?
2. Warum hat der Radfahrer trotz sichtbarer Gefahrenquelle die Geschwindigkeit nicht reduziert?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
Leviathanos
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

1. Der Weg ist ein 7 m breiter Weg, der gelegentlich auch von Autos und Fahrradfahrern genutzt wird.
2. Er hat die Geschwindigkeit vllt von 15 auf 10 km/h reduziert. Wäre er schneller gewesen, er hätte er sich bestimmt überschlagen. Der Hund kam von einem anderen feldweg, der in den Asphalt weg mündet. Der Hund war zuerst ruhig am Rand, dann ist er losgesprungen.

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121185 Beiträge, 39993x hilfreich)

Zitat (von Leviathanos):
Der Weg ist ein 7 m breiter Weg, der gelegentlich auch von Autos und Fahrradfahrern genutzt wird.

Das ist keine Rechtsgrundlage.



Zitat (von Leviathanos):
2. Er hat die Geschwindigkeit vllt von 15 auf 10 km/h reduziert.

Das könnten mit viel Pech 10 km/h zu viel gewesen sein.



Zitat (von Leviathanos):
Der Hund war zuerst ruhig am Rand, dann ist er losgesprungen.

Ein nicht unüblichen Verhalten.



Vor Gericht könnte es durchaus zu einer Mithaftung des Radfahrers kommen.


Signatur:

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#4
 Von 
Leviathanos
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Was ist den Rechtsgrundlage? Was muss vorliegen, damit der Radfahrer keine Mitschuld trägt?

Für den Fall, dass er eine Mitschuld trägt, müsste dann seine Haftpflichtversichung aufkommen oder?

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#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121185 Beiträge, 39993x hilfreich)

Zitat (von Leviathanos):
Was ist den Rechtsgrundlage?

Das wäre selbstverständlich die StVO.



Zitat (von Leviathanos):
Was muss vorliegen, damit der Radfahrer keine Mitschuld trägt?

Das wäre z.B. ein anhalten und abwarten gewesen.


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#6
 Von 
Leviathanos
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Ok danke.

Wenn ein Radfahrer bei jedem Hund, der am Straßenrand läuft anhalten würde, würde er gar nicht vorankommen.

Spielt es eine Rolle, wenn der Hund nicht angeleint war und der Besitzer abgelenkt war?

Ich habe noch folgendes Urteil hier gefunden: https://www.anwalt.de/rechtstipps/hund-rennt-in-fahrrad-mithaftung-des-radlers_071594.html

Dort steht: "Schließlich gibt es keine gesetzliche Regelung, wonach Radler ihre Fahrräder an Hunden nur vorbeischieben dürfen. Es reicht aus, wenn sie langsamer werden und vorsichtig an den Tieren vorbeifahren.
(LG Tübingen, Urteil v. 12.05.2015, Az.: 5 O 218/14)"


-- Editiert von User am 10. Mai 2024 22:33

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#7
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121185 Beiträge, 39993x hilfreich)

Zitat (von Leviathanos):
Spielt es eine Rolle, wenn der Hund nicht angeleint war und der Besitzer abgelenkt war?

Selbstverständlich, dadurch dürfte die Hauptschuld beim Besitzer / Halter liegen.


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Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#8
 Von 
Leviathanos
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Ok dann ist die Sache ja klar. Oder bedeutet Hauptschuld, dass der Radler zu einem (geringeren) Teil immer noch haften kann?

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121185 Beiträge, 39993x hilfreich)

Zitat (von Leviathanos):
Oder bedeutet Hauptschuld, dass der Radler zu einem (geringeren) Teil immer noch haften kann?

Richtig.

Sonst wäre es eine "Alleinschuld".


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#10
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4828 Beiträge, 578x hilfreich)

Dürfen am Ort des Geschehens Hunde denn überhaupt unangeleint herumlaufen?

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#11
 Von 
KarlMachtMit
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 14x hilfreich)

In jedem Fall sollte man seine private Haftpflicht einbeziehen sofern noch nicht geschehen.

Die regelt das dann.

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#12
 Von 
Leviathanos
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

OK wäre es auch erstmal ok keine Haftpflicht einzubeziehen, wenn keine Ansprüche vom Halter gekommen sind? Wär entscheidet dann überhaupt, beil Teilschuld, welcher Teil an den Radler geht? Wenn der Halter die Hauptschuld hat, ist 50:50 nicht angemessen?

Laut Regelung gilt auf dem Asphaltweg keine Leinenpflicht, nur auf Liegewiesen und in Seen.

-- Editiert von User am 11. Mai 2024 10:44

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#13
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4828 Beiträge, 578x hilfreich)

Zitat (von Leviathanos):
OK wäre es auch erstmal ok keine Haftpflicht einzubeziehen, wenn keine Ansprüche vom Halter gekommen sind?


Natürlich, allerdings solltest du die HF zur Sicherheit über den Vorfall informieren mit dem Hinweis, dass bis dato keine Ansprüche angemeldet wurden.

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#14
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32670 Beiträge, 5724x hilfreich)

Zitat (von Leviathanos):
ist es möglich, dass die Halterin, OP Kosten beim Fahrradfahrer einfordert,
Ja, nichts ist unmöglich. Falls das so kommt, kann man hier nachfragen, was dann ggfls. zu tun wäre.
Zitat (von Leviathanos):
wäre es auch erstmal ok keine Haftpflicht einzubeziehen, wenn keine Ansprüche vom Halter gekommen sind?
Ich meine, ja.
Denn die erste Frage war, ob es möglich ist...Also abwarten, was sie tut/ob sie anruft und was will.

WANN passierte denn der Unfall?
WER hat denn den Hundebein-Bruch festgestellt?

Zitat (von Leviathanos):
Wär entscheidet dann überhaupt,
Evtl. erst ein Gericht... in dem Urteil vom LG war es aber anders herum.
Dort wurde die Radfahrerin schwer verletzt, weil der große Hund in ihr Rad sprang.
In deinem Fall fuhr aber der Radfahrer in einen Hund hinein.

Zitat (von Leviathanos):
Laut Regelung gilt auf dem Asphaltweg keine Leinenpflicht, nur auf Liegewiesen und in Seen.
In Seen gilt Leinenpflicht? Für Hunde?
Jetzt, wo du in #12 schon mitteilst, dass auf dem Weg gar keine Leinenpflicht gilt... sieht das uU anders aus.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
KarlMachtMit
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 14x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Zitat (von Leviathanos):
wäre es auch erstmal ok keine Haftpflicht einzubeziehen, wenn keine Ansprüche vom Halter gekommen sind?
Ich meine, ja.


Gefährlicher Rat.

Zitat (von Solan196):
Natürlich, allerdings solltest du die HF zur Sicherheit über den Vorfall informieren

Sollte man in jedem Fall machen. Denn gegenüber ihrer Haftpflicht haben sie die Verpflichtung sich zeitig zu melden.

Sonst haben sie am Ende wenn es dumm läuft zwei Baustellen..

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32670 Beiträge, 5724x hilfreich)

Zitat (von KarlMachtMit):
Gefährlicher Rat.
Es gibt ja mehr als nur 1 Rat. Der TE kann sich gern entscheiden.
Ich fragte nicht aus Jux, WANN der Unfall war und WER den Beinbruch festgestellt hat.

Zitat (von Leviathanos):
wenn keine Ansprüche vom Halter gekommen sind?
Seit wann ist nichts gekommen?


Könnte es evtl. uU ggfls. sein, dass der TE keine Haftpflicht-V. hat?

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121185 Beiträge, 39993x hilfreich)

Zitat (von Leviathanos):
OK wäre es auch erstmal ok keine Haftpflicht einzubeziehen, wenn keine Ansprüche vom Halter gekommen sind?

Das könnte sich einem erschließen, wenn man die uns unbekannten vertraglichen Vereinbarungen / betreffenden Klauseln / Absprachen etc. liest, denn da pflegen hilfreiche / aufklärende Details drin zu stehen.

Bei Unklarheiten gerne wieder hier melden, den vollständigen Wortlaut der relevanten Stellen posten, denn erst mit Kenntnis dieser Fakten können wir zielführend zu Bedeutung und Auslegung diskutieren



Zitat (von Leviathanos):
Wär entscheidet dann überhaupt, beil Teilschuld, welcher Teil an den Radler geht?

Bei fehlender Einigung - wie üblich - ein Gericht.



Zitat (von Leviathanos):
Wenn der Halter die Hauptschuld hat, ist 50:50 nicht angemessen?

Richtig.
Wobei auch 50:50 nicht unüblich ist.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#18
 Von 
KarlMachtMit
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 14x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Es gibt ja mehr als nur 1 Rat. Der TE kann sich gern entscheiden.

Schadensereignisse die zu einer (potentiellen) Regulierung durch die Versicherung führen sind zeitig bei der Versicherung anzuzeigen. Das ist DIE "Standardpflicht" eines Versicherungsnehmers in der Haftpflicht...

Ansonsten kann die Versicherung die Regulierung ganz oder teilweise verweigern.

Wenn man schon so einen Blödsinn als "Meinung" empfiehlt, sollte man auch die Konsequenzen darstellen oder es einfach lassen.

PS: Haben Sie eigentlich keine Ansprüche aus dem Sturz?


-- Editiert von User am 12. Mai 2024 08:04

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#19
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32670 Beiträge, 5724x hilfreich)

Zitat (von KarlMachtMit):
Schadensereignisse die zu einer (potentiellen) Regulierung durch die Versicherung führen sind zeitig bei der Versicherung anzuzeigen.
Nun könnte der TE es inzwischen mehrfach gelesen haben und beherzigen. So what.

Zitat (von KarlMachtMit):
Ansonsten kann die Versicherung die Regulierung ganz oder teilweise verweigern.
Ja, sofern man eine solche V. hat.

p.s.
Hier werden stets Meinungen, Ansichten und Erfahrungen dargestellt, keiner haftet für den *Blödsinn*, den er schreibt und Rechtsberatung gibts hier nicht.
Nein, ich habe keinen Sturz verursacht, infolgedessen keinen Anspruch.
Zitat (von Leviathanos):
Der Radfahrer fällt mit dem Rad leicht zur Seite, schafft es sich ohne Verletzung am Boden abzustützen.
Das klingt für mich so, als hätte weder der Radfahrer sich verletzt noch hätte sein Rad einen Schaden erlitten.

p.p.s.
Evtl. erklärt der TE selbst noch was?

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#20
 Von 
Leviathanos
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Ja danke für die Meinung. Der Radler hat eine HV. OK dann sollte eine Meldung bei der HV zur Sicherheit vorgenommen werden um nicht auf iwelchen Kosten später sitzenzubleiben. Sollte das auch passieren, wenn man sich mit der Halterin austauscht und sie versichert, dass sie keine Ansprüche stellen will?

Frage mich nur in welchem Stil die Meldung passieren sollte, aka "Radler übersieht Hund ODER Halterin läuft fahrlässig mit Hund rum ODER so neutral wie möglich?"

Beim Unfall hatte die Radlerin einen Bruch beim Hund selber vermutet, es gab seitdem aber keine Information von ihr, ob es tatsächlich einen gab.

Und nein, der Radfahrer hat keine Ansprüche.

Ich vermute, der Radler muss sich dann mit der Halterin in Verbindung setzen. Der vollständige Name der Halterin ist dem Radler ja eh nicht bekannt.

-- Editiert von User am 12. Mai 2024 12:11

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32670 Beiträge, 5724x hilfreich)

Zitat (von Leviathanos):
Sollte das auch passieren, wenn man sich mit der Halterin austauscht und sie versichert, dass sie keine Ansprüche stellen will?
Ja, denn man weiß nicht, ob sie sich das noch anders überlegt oder andere ihr anderes raten. Die Hundehalterin kann ja ebenso wie du rumfragen bei xyz.
Zitat (von Leviathanos):
Frage mich nur in welchem Stil die Meldung passieren sollte,
Deine Versicherung hat garantiert ein Formular *Schadenmeldung*.
Zitat (von Leviathanos):
Beim Unfall hatte die Radlerin einen Bruch beim Hund selber vermutet, es gab seitdem aber keine Information von ihr, ob es tatsächlich einen gab.
Und seit wann gibt es nichts an Infos ? Deine HPV will doch auch wissen, wann das Geschehnis war.

ICH könnte in solch --nicht-sicher-ob Schaden-Fragen auch erst mit meiner HPV telefonieren.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47767 Beiträge, 16876x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
1. Was befugte den Radfahrer dort zu fahren?
2. Warum hat der Radfahrer trotz sichtbarer Gefahrenquelle die Geschwindigkeit nicht reduziert?
Wofür sollte die Antworten auf diese Fragen relevant sein?

Zitat (von Leviathanos):
Sollte das auch passieren, wenn man sich mit der Halterin austauscht und sie versichert, dass sie keine Ansprüche stellen will?

Nein.

Wurden denn überhaupt Personalien ausgetauscht oder kennen sich Halter und Radfahrer.

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121185 Beiträge, 39993x hilfreich)

Zitat (von hh):
Nein.

Warum genau sollte man gegen seine Obliegenheitspflichten verstoßen um dann den Schutz der Versicherung zu verlieren und den ganzen Schaden selber zahlen zu dürfen?
Wo liegt da der Vorteil?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47767 Beiträge, 16876x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Warum genau sollte man gegen seine Obliegenheitspflichten verstoßen um dann den Schutz der Versicherung zu verlieren und den ganzen Schaden selber zahlen zu dürfen?

Warum genau verstößt man gegen seine Obliegenheiten gegenüber der Versicherung, wenn kein Grund für eine eigene Haftung erkennbar ist und die Hundehalterin zudem deutlich gemacht hat, dass sie keine Ansprüche stellen wird?

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121185 Beiträge, 39993x hilfreich)

Zitat (von hh):
Warum genau verstößt man gegen seine Obliegenheiten gegenüber der Versicherung, wenn kein Grund für eine eigene Haftung erkennbar ist

Da hier aber ein Grund erkennbar ist, ist dieser Einwand irrelevant.



Zitat (von hh):
und die Hundehalterin zudem deutlich gemacht hat, dass sie keine Ansprüche stellen wird?

Auch das der Unfallgegner das Blaue vom Himmel erzählt , wäre irrelevant.



Relevant ist nur, wann man seine Obliegenheiten gegenüber der Versicherung verletzt - und das muss man dann halt mal selber nachlesen wo die Versicherung da die Grenzen setzt.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

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