Hallo zusammen,
Ich brauche mal einen Rat von jemandem, der sich auskennt.
Es geht um folgendes:
Wir haben einen Hund aus Rumänien adoptiert. Die ersten drei Wochen lief es super mit ihm, wir haben zwei kleine kinder im Alter von 2 und 9 monaten und auch zwischen den dreien lief es sehr gut.
An einem Abend aus heiterem Himmel biss der Hund unseren älteren Sohn ins Gesicht, der kleine hat ihn weder geärgert, noch bedrängt wie es oft der Fall ist.
Wir haben uns dazu entschieden, einen Hundettainer kommen zu lassen um daran zu arbeiten. Am nächsten Tag biss er plötzlich den kleinen schon wieder ins Gesicht, einfach nur, weil unser Sohn im selben Zimmer wie er stand.
Da haben wir gesagt, der Hund geht definitiv weg.
Wir riefen erst die Polizei an, der hund sollte ins Tierheim und eingeschläfert werden.
Der Verein, der uns den Hund vermittelte, erklärte sich dazu bereit ihn abzuholen, damit das nicht eintrifft.
Unter der Voraussetzung, wir bekommen die Schutzgebühr von ihm wieder und er wird nicht mehr vermittelt.
Vorhin haben wir erfahren, dass wir kein Geld zurück bekommen. Das ist mir auch eher unwichtig.
Mein problem ist, dass dieser Hund sich jetzt doch in einer Pflegestelle befindet und ein Trainer dran ist. Kinder sind dort nicht, aber es kann immer sein, dass ein kind draußen in der nähe ist und meiner meinung nach bekommt auch ein Trainer keine abneigung gegen kinder aus einem 4 jahre alten hund raus.
Meine frage ist jetzt:
Kann ich im nachhinein dem ordnungsamt trotzdem bescheid geben und was passiert dann? Ich finde es falsch, dass der Verein sowas vertuschen will und den hund irgendwann weiter vermittelt.
Wird der hund dann aufgesucht und trotzdem mit genommen, auch wenn er sich im training befindet?
Und 2.:
Im auftrag für eine frau die bei dem verein arbeitet hat die person die ihn abgeholt hat unterschrieben, dass wir die Schutzgebühr zurück erhalten, auch wenn im eigentlichen vertrag steht, dass es nicht möglich ist.
Ist damit dieser erste vertrag nicht eigentlich gar nicht mehr gültig?
Und bitte keine doofen kommentare von wegen es sei unsere oder die schuld meines kindes. Oder wir seien herzlos. Sonst hätten wir dem hund nicht nach dem ersten biss noch eine zweite chance gegeben. Und Erfahrung mit hunden haben wir auch sonst hätten wir ihn gar nicht erst bekommen.
Es geht nur um die zwei oben gestellten fragen.
Danke im vorraus
Kind gebissen, vertrag, konsequenzen
Hallo
Kann man jederzeit machen.Zitat:Kann ich im nachhinein dem ordnungsamt trotzdem bescheid geben
Wieso ist das ein Problem für dich? Willst du etwa das Tier tot sehen? UND BITTE BEANTWORTE DIESE FEAGE DOCH MAL MIT EINEM EINFACHEN JA ODER NEIN, OHNE WEITEREN ZUSATZ!Zitat:Mein problem ist, dass dieser Hund sich jetzt doch in einer Pflegestelle befindet
Du bist natürlich amtlich anerkannter Sachverständiger und kannst beurteilen, dass das eine allgemeine Abneigung ist gegen Kinder?Zitat:und meiner meinung nach bekommt auch ein Trainer keine abneigung gegen kinder aus einem 4 jahre alten hund raus.
Solltest du aber kein amtlich anerkannter Sachverständiger sein, solltest du nicht schon über den Tot des Tieres entscheiden, meinst du nicht?
Wenn du die Schutzgebühr nicht zurückbekommst kannst du klagen, bzw dir einen Anwalt nehmen, was dabei dann rauskommt, wird sich zeigen...
Gerade bei Hunden mit ungeklärter Vergangenheit können viele Störungen bestehen, aber deshalb gleich das Einschläfern verlangen, ist haltlos.
Zitat:Ich finde es falsch, dass der Verein sowas vertuschen will und den hund irgendwann weiter vermittelt.
Wie hast du in Erfahrung gebracht, dass der neuen Pflegestelle verschwiegen wurde, dass der Hund deine Kinder gebissen hat?
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Eine frau die bei dem verein arbeitet hat uns selbst gesagt, dass sie es verschwiegen haben.
An dem abend als das passiert ist und die polizei zuerst kommen sollte, sollten wir es auch verschweigen, damit er nicht eingeschläfert wird.
Ich will nicht seinen Tot, also nein.
Es geht darum, dass heute eine Email kam in der sie uns beten, nichts öffentlich zu machen und uns dafür Geld schicken, da ich in Erfahrung gebracht habe, dass wir kein einzelfall waren und noch mehr kinder von vermittelten hunden von diesem verein gebissen wurden
nur am rande bemerkt.
es kommt immer darauf an wie ich mit dem hund umgehe in der familie, im wohnumfeld und wohnbereich, bevor etwas passiert.
training brauch oftmals nicht der hund sondern herrchen und frauchen. demzufolge sollte ein teil der frage nr. 1 geklärt sein.
Zitat:...aber es kann immer sein, dass ein kind draußen in der nähe ist und meiner meinung nach bekommt auch ein Trainer keine abneigung gegen kinder aus einem 4 jahre alten hund raus.
aber aber kann es viele geben. so müßte das gleiche mit hunden passieren die im schutzdienst ausgebildet werden, weil es immer mal vorkommt das ein kind oder erwachsener mit etwas überdiminsonierter jacke drausen rum läuft/rennt und wild gestekuliert.
warum wollen sie eigentlich das der hund mitgenommen wird, was erwarten sie sich davon?
der hund kann für seine instinkte nichts, dafür ist er zu sehr hund. und weil er ein hund ist soll er getötet werden?
zu rückzahlung der schutzgebühr ( was für ein unsinniges wort).
dies sollten sie mit dem unterzeichnenden vertragspartner aushandeln.
Zitat:Wir haben uns dazu entschieden, einen Hundettainer kommen zu lassen um daran zu arbeiten. Am nächsten Tag biss er plötzlich den kleinen schon wieder
Kein Hundetrainer der Welt bekommt ein solches Verhalten an einem Tag wegtrainiert (die ganzen TV-Shows wie "Hundeprofi" oder "Katzenflüsterer" stellen das meist etwas unrealistisch dar).
Ich muß mich doch immer wieder wundern, wie schnell Hunde als "unbequem" aussortiert werden, weil man nicht mal die 2-3 Wochen Geduld hat, die ein verhaltensänderndes Training *mindestens* braucht.
Würden Kinder genau so behandelt, würde vermutlich kein Kind bis zum 18. Geburtstag im Haushalt bleiben dürfen.
Erst einmal schlimm was passiert ist.
Sie dürfen im nachhinein dem Ordnungsamt die Sache melden. Bedenken Sie aber es war Ihr Hund der Ihr eigenes Kind gebissen hat. D.h. Auflagen des Ordnungsamtes müssten Sie befolgen. Nun haben Sie aber den Hund zurück gegeben.
Normalerweise würde nun evtl. ein Wesenstest erfolgen, den der Hund mit Sicherheit bestehen wird.
Wie @jau schon schrieb das Umfeld des Hundes ist maßgebend... ich meine nun nicht 20 Körbchen und Kuscheldeckchen, Futter zur freien Verfügung, obwohl das gang und gebe ist, tun und lassen was dem Hund gefällt im allgemeinen. Wenn er dann seine Ressourcen verteitigt die Herrchen ihm hin schmeisst, brauch man sich nicht wundern.
Ein Großteil sucht immer das "Fehlverhalten" beim Hund... nur zum Nachdenken!
Was im Vertrag steht zählt erst einmal, weil es ist nicht Sittenwidrig Schutzgebühr nicht auszahlen zu müssen. Alle Neben-Verabredungen/handeln bedarf aber eines Zeugen, bzw. der Schriftform.
Ich würde einfach mal 2 Dinge in den Raum stellen wollen:
1. Der Verein scheint nicht so ganz seriös oder zumindest unerfahren in der Vermittlung zu sein.
2. Sie haben auch keine wirkliche Ahnung von Hunden.
Zu 1.:
Nicht umsonst geben seriöse Vereine oder Tierheime ältere Hunde nur an Haushalte ohne kleine Kinder ab. Das gilt für fast 100% aller Hunde. Der Grund ist schlicht und ergreifend, dass man bei einem Hund niemals voraussehen kann, wie er auf ein Kleinkind oder Baby reagiert.
Wenn Sie die korrekte Angaben gemacht haben und das Tierheim oder der Verein hat ihnen den Hund denn noch übergeben, zweifle ich einfach an deren Kompetenz, ganz speziell wenn es sich um sogenannte Balkanhunde handelt und die Tiere möglicherweise nur ein paar Tage oder Wochen beobachtet wurden. Daraus lassen sich keinerlei Rückschlüsse für die Zukunft ziehen.
Zu 2.:
Wenn sie doch so viel Verständnis von Hunden haben wie Sie angeben, warum schaffen Sie sich einen Hund an, speziell einen, über dessen Wesen und Verhalten nicht weiter bekannt ist, wenn Sie ein Baby und ein Kleinkind zu Hause haben? Sie müssten wissen, das so kleine Kinder vom Hund im besten Falle als Spielzeug, im schlimmsten Falle als Beute betrachtet werden. Auf jeden Fall nicht als zu respektierendes Mitglied des Rudels.
Man schafft sich einen Hund entweder lange vor dem Baby oder dann erst wieder, wenn das Kind größer ist, an.
Lassen Sie sich das Vorgefallene bitte eine Lehre sein!
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