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Kind wurde von Hund gebissen

6.6.2021 Thema abonnieren
 Von 
aniuu89
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Kind wurde von Hund gebissen

Ich bitte darum keine Anschuldigungen meinerseits entgegenzubringen, da ich mir schon genug Vorwürfe gemacht habe.
Bitte nur um "Fachwissen"

Gestern war ich mit meinem 2jährigen Sohn auf einer Geburtstagsfeier. Er wurde von dem Hund ( Akita Uno) ins Gesicht gebissen, nachdem mein Junge ihn fest ins Fell gefasst hat. Mein Kind hat Bisswunden an mehreren Stellen. Wir waren sofort im Krankenhaus. Der Hund war an der Leine und die Besitzerin saß neben ihm, hat es aber nicht geschafft ihn zurückzuziehen. Ich befand mich in dem Moment auf der Toilette. Ich habe die Situation falsch eingeschätzt und nicht damit gerechnet, da beide zuvor schön miteinander agiert haben. Der Hund war zwischenzeitlich auf der Terrasse, wurde dann aber an der Leine reingeholt.

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9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(88983 Beiträge, 35292x hilfreich)

Zitat (von aniuu89):
Bitte nur um "Fachwissen"

Und zu welchen Thema?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
aniuu89
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Achso, sorry.. ob ich eine Möglichkeit auf Schnerzensgeld habe ?

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#3
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(32698 Beiträge, 12795x hilfreich)

Du nicht, aber das Kind eventuell schon. Ist der Vorfall denn der Hundeversicherung gemeldet?

wirdwerden

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#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(88983 Beiträge, 35292x hilfreich)

Zitat (von aniuu89):
Achso, sorry.. ob ich eine Möglichkeit auf Schnerzensgeld habe ?

Eher nicht.
Im Gegensatz zum Kind hatte man ja keine echten Schmerzen, sondern nur eine physische Belastung. Da sind Gerichte noch zurückhaltender als bei echten Schmerzen.



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#5
 Von 
Solan196
Status:
Student
(2553 Beiträge, 258x hilfreich)

Das Kind wird wohl einen Anspruch haben, ich hoffe sehr, dass es keine bleibenden Schäden davongetragen hat.

Bei den Hundhaltern nach der Schadennummer der Versicherung erkundigen, wenn der Hund überhaupt versichert war..

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#6
 Von 
Anami
Status:
Legende
(18674 Beiträge, 3220x hilfreich)

Für das Kind kann man als Erziehungsberechtigter durchaus Schmerzensgeld von der Hundebesitzerin verlangen.
Das kann man auch, ohne dass man weiß, ob der Hund versichert ist.

Offenbar kennt man sich ja und sicher wird es der Hundebesitzerin ebenso leid tun, was da passiert ist.

Gute Besserung!

Signatur:

ist nur meine Meinung.

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#7
 Von 
Janina1190
Status:
Beginner
(52 Beiträge, 6x hilfreich)

Für so etwas gibt es die Tierversicherung, die der Hundebesitzer hoffentlich haben wird. Diese kommt für evlt. Ausgleiche und Schäden auf.

Wenn so etwas nicht existiert, dann ist es eher fraglich.

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#8
 Von 
Solan196
Status:
Student
(2553 Beiträge, 258x hilfreich)

Zitat (von Janina1190):
Wenn so etwas nicht existiert, dann ist es eher fraglich.


Nein, fraglich ist nur, ob da dann auch Geld fließt, der Anspruch ist nicht abhängig von einer Versicherung.

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#9
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(40086 Beiträge, 14384x hilfreich)

Zitat:
Wenn so etwas nicht existiert, dann ist es eher fraglich.


Wenn die Hundebesitzerin keine Tierhalterhaftpflichtversicherung hat, dann muss sie die Behandlungskosten und das Schmerzensgeld aus eigener Tasche zahlen.

Dass sie oder ihre Haftpflichtversicherung das zahlen muss steht dabei außer Frage, da der § 833 BGB eine verschuldensunabhängige Haftung des Tierhalters vorsieht. Im übrigen ist ein 2-jähriges Kind nach § 828 BGB deliktunfähig, so dass es sich kein Mitverschulden (§ 846 BGB) zurechnen lassen muss.

Blöd wäre nur, wenn die Hundebesitzerin nicht versichert ist und kein pfändbares Einkommen oder Vermögen hat.

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