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Veterinäramt verlangt verkaufsbelege für Welpen u. schickt gefährlichkeitseinstufung für Hund p.Mail

25. August 2022 Thema abonnieren
 Von 
Passionlavier
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 1x hilfreich)
Veterinäramt verlangt verkaufsbelege für Welpen u. schickt gefährlichkeitseinstufung für Hund p.Mail

Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem nach dem am 17.08.2022 das Veterinäramt bei uns war und feststellte das wir zusätzlich zu unseren Hunden noch 5 Welpen hier laufen haben, eigener Wurf, bekamen wir mündlich die Ansage die Welpen müssten innerhalb von zwei Wochen vermittelt werden, hatten wir eh vor also kein Problem.

Nun haben wir die Welpen entsprecht vermittelt diese hatten auch schon 12 Wochen wodurch das also auch kein Problem darstellte und haben das dem Veterinäramt soweit mitgeteilt und bekammen daraufhin die Antwort man möchte Verkaufsbelege sehen und wissen wer die Welpen bekommen hat.

Da unser Veterinäramt zwar immer alles verlangt aber nie mal ne Rechtliche Grundlage bei Nachfrage nennt, würde mich natürlich nun interessieren gibt es dafür eine Rechtliche Grundlage das ich Nachweisen muss wem ich die Welpen vermittelt habe ? Also mit Anschrift und allem drum und dran ?

Zum zweiten Problem, bei dem Besuch am 17.08.2022 wurde die Dame von unserem Rüden angeknurrt, nun haben wir einen Bescheid bekommen das dieser Hund als gefährlich eingestuft wird, weil er könnte ja jederzeit jemanden Anfallen, wie gesagt er hat geknurrt sich sonst aber für die Dame nicht weiter interessiert.

Diesen Bescheid haben wir nicht via Post erhalten sondern via E-mail. Ich dachte bis jetzt immer bescheide müssen Rechtssicher zugestellt werden oder ist das jetzt auch via Email schon rechtssicher ?

Desweiteren Stand in der E-mail noch das wir die Restlichen Hunde anschließend von 6 auf 3 Reduzieren sollen, zum Verständniss wir wohnen auf dem Dorf, wir haben eine 4 Zimmer Wohnung mit über 100qm und einen Garten sowie eine Große Terrasse. Unser Vermieter weiß von der Hundehaltung und hat da auch keine Probleme mit.

Das größte problem das ich nun sehe ist, nach welchem Schema werden denn die Hunde nun Reduziert ?
Da 3 meiner Ex Frau und 3 mir gehören ? Gibt es dazu auch eine Rechtsgrundlage ?

Bisher wurde alles nur mündlich besprochen, und es kamm nichts schriftliches aus dem das nochmal Hervorgeht also ein bescheid oder ähnliches, aber wie soll man etwas anfechten wenn man nicht mal was Schriftliches in der Hand hat.

Ich bin im Moment einfach nur genervt, ich kann nichts machen weil ich nichts schriftlich habe, klar könnte ich das jetzt nem Anwalt schildern aber ohne was, was er angreifen kann, kann er wohl auch nix machen.

Vielleicht könnt ihr mir ja nun erstmal bei den Fragen helfen, das wäre schon super.

Daher schonmal vielen dank im vorraus.

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Garfield73
Status:
Lehrling
(1695 Beiträge, 577x hilfreich)

Zu Deinen eigentlichen Fragen kann ich leider eher weniger beitragen, aber da kommen sicher noch ein paar Antworten.
Damit Deine Nerven in Zukunft aber nicht noch mehr strapaziert werden hätte ich einige Gegenfragen:
- Wurden die Welpen verschenkt oder verkauft?
- Falls verkauft, für welche Summe?
- Wie viele Würfe gibt es so im Schnitt pro Jahr?

Signatur:

Nachdenken ist wie googeln .... nur krasser!

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Passionlavier
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Garfield73):
Damit Deine Nerven in Zukunft aber nicht noch mehr strapaziert werden hätte ich einige Gegenfragen:
- Wurden die Welpen verschenkt oder verkauft?
- Falls verkauft, für welche Summe?
- Wie viele Würfe gibt es so im Schnitt pro Jahr?


Huhu, um deine Fragen zu beantworten.

Die Welpen wurden verkauft.
300 Euro, da diese aber sowohl geschippt, wie auch geimpft und entwurmt sind hielten wir das als Schutzgebühr für nicht zuviel und nicht zuwenig, im Tierheim bezahlt man in etwa das selbe für einen Welpen derzeit bei uns.
Eigentlich war das der Erste der und sollte der Letzte sein.

Ich hoffe ich konnte deine Fragen ausreichend beantworten.


0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Garfield73
Status:
Lehrling
(1695 Beiträge, 577x hilfreich)

Dann droht Dir schon einmal zumindest kein weiteres Ungemach von Seiten des Finanzamts :wink:

Signatur:

Nachdenken ist wie googeln .... nur krasser!

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
spatenklopper
Status:
Unparteiischer
(9558 Beiträge, 3960x hilfreich)

Zu den unbeantworteten Fragen.

Erstmal ignorieren!

Wenn das Amt etwas möchte, soll es offiziell schreiben, in diesen Schreiben ist dann auch die Rechtsgrundlage für deren Forderungen anzugeben.
Dann und erst dann erteilt man Auskunft oder geht entsprechend gegen das Schreiben oder den darauf folgenden Bescheid vor.

Aktuell hab ich echt den Eindruck, dass diverse Ämter aus ihrem Coronaschlaf erwacht sind und den unmöglichsten Mist verzapfen....

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(104091 Beiträge, 37595x hilfreich)

Zitat (von spatenklopper):
Aktuell hab ich echt den Eindruck, dass diverse Ämter aus ihrem Coronaschlaf erwacht sind und den unmöglichsten Mist verzapfen...

Ich dachte schon ich wäre der einzige ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Passionlavier
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von spatenklopper):
Wenn das Amt etwas möchte, soll es offiziell schreiben, in diesen Schreiben ist dann auch die Rechtsgrundlage für deren Forderungen anzugeben.
Dann und erst dann erteilt man Auskunft oder geht entsprechend gegen das Schreiben oder den darauf folgenden Bescheid vor.


Also mal eben ein Schreiben per E-mail schicken reicht da nicht, dachte ich mir schon, denn mit der Post ist bisher nichts angekommen, gut kann sich ja noch ändern an welchen Anwalt wendet man sich dann am besten ?

Ich meine ich hätte jetzt auch noch nie gehört das, irgendeine Mündliche Ansage vom Amt irgendeine Rechtskraft enfalten würde, geschweige denn eine E-mail, da könnten die ja machen was sie wollten.

Und zu dem anderen Punkt, nein nicht nur du hast aktuell das gefühl das Ämter machen was Sie wollen.

0x Hilfreiche Antwort

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