Zuchtkater wurde kastriert

10. Dezember 2023 Thema abonnieren
 Von 
Abendrot30
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
Zuchtkater wurde kastriert

Hallo,

folgendes ist passiert. Mein Freund hat mir einen Rassekater gekauft, den ich zur Zucht beim VDH im Sommer anmelden wollte. Dieser entwischte uns und lief weg. Wir haben umgehend eine Suchmeldung über einen Radiosender aufgegeben, die mit dem örtlichen Tierheim zusammen arbeitet.

Nach drei Wochen meldet sich eine Dame, der unser Kater zugelaufen ist. Eine Bekannte hätte sie darauf aufmerksam gemacht, sie selbst hat sich nirgendwo erkundigt. Nun hat sie den Kater kastrieren lassen und ist für die Zucht natürlich nicht mehr einsetzbar.

Können wir Schadenersatz verlangen? Oder auf ihre Kosten einen neuen Zuchtkater kaufen? Wie ist die Rechtslage?

Möchte noch einfügen, dass die Dame behauptet hat, dass der Kater dünn ausgesehen hat und er eine Allergie auf Insekten gehabt hätte. Es wurde seitens des Tierarztes ein Blutbild dahingehend erstellt. Es handelt sich um einen BKH Kater.

Kann es sein, dass ich bei einer evtl. Klage auf den Kosten sitzen bleiben werde? Hätte die Dame sich nicht mindestens im Tierheim erkundigen müssen, ob er als vermisst gemeldet wurde und erst frühestens in sechs Monaten ihn als ihr Eigentum ansehen können? Laut ihr wurde er kastriert, weil er sich nicht mit den vorhandenen Katzen vertragen hätte.

Danke für jeden Ratschlag.

-- Editiert von User am 10. Dezember 2023 00:32

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35 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(119959 Beiträge, 39808x hilfreich)

Zitat (von Abendrot30):
Können wir Schadenersatz verlangen?

Ja, denn fordern kann man ja fast alles.

Probleme gibt es meist erst beim „bekommen" bzw. „durchsetzen", denn da spielen eine Vielzahl von Faktoren (kann er, will er, darf er, ist er vertraglich verpflichtet, sind diese vertraglichen Verpflichtungen gültig, …) mit.


Wie hoch ist denn der ermittelte Schaden und wie konkret wurde er ermittelt?



Zitat (von Abendrot30):
Kann es sein, dass ich bei einer evtl. Klage auf den Kosten sitzen bleiben werde?

Klar.

Der klassische Weg ist, das man den Prozess verliert.

Aber auch wenn man gewinnt, kann man Pech haben. Wenn beim Gegner nichts zu holen ist, dann belibt man auf seinen Kosten sitzen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
Abendrot30
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Wir haben den Kater für € 1250 inkl. Stammbaum zur Zucht gekauft.

Ich verstehe nicht, weshalb die Dame sich den Kater einfach aneignen kann, ohne sich vorher beim Tierarzt oder Tierheim zu erkundigen, dass er vermisst wird. Und dann zu kastrieren. Das stellt doch eine Sachbeschädigung dar oder nicht?

Also kann ich das Geld in den Wind schreiben und sollte mir eine Rassekatze zulaufen, kann ich das gleiche ohne Konsequenzen durchführen lassen?

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#3
 Von 
cirius32832
Status:
Schlichter
(7197 Beiträge, 1513x hilfreich)

Zitat (von Abendrot30):
Ich verstehe nicht, weshalb die Dame sich den Kater einfach aneignen kann, ohne sich vorher beim Tierarzt oder Tierheim zu erkundigen, dass er vermisst wird.


Ich sehe keine Aneignung. Könnte auch genauso argumentieren: Ich verstehe nicht, wie man einen Kater der zur Zucht eingesetzt werden soll, entwischen lässt.

Zitat (von Abendrot30):
Und dann zu kastrieren. Das stellt doch eine Sachbeschädigung dar oder nicht?


Nö. Es kann sogar sein, dass sie genau das richtige gemacht hat. Denn es kann sein dass in Ihrer Gegend eine Kastrationspflicht für freilaufende Katzen herrscht.

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

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#4
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38427 Beiträge, 14000x hilfreich)

Mit anderen Worten: der Kater hat sich entschieden, seinen Wohnsitz zu wechseln. Gechipped war er offensichtlich nicht. Ständig einen Radiosender zu hören, der vielleicht irgendwann irgendwie mal ans Tierheim weiter gibt, dass jemand ein Katerchen sucht, muss man ja auch nicht. Ganz sicherlich darf niemand, dem eine Katze zuläuft, diese einsperren und sie so an der Rückkehr in ihr Heim hindern. Auch muss das Tier wieder herausgegeben werden, wenn angefragt wird. Da sind dann aber auch die Grenzen. Warum soll man wegen eines abgemagerten Tieres, welches offensichtlich herrenlos war, irgend eine Suchaktion starten?

Hier scheint sich Katerchen ja schon länger bei der fremden Frau aufgehalten haben. Denn eine Kastration ist ja auch nicht so ganz preiswert. Ich sehe für Euch da keinen Ansatzpunkt, irgend einen Schadensersatz zu fordern.

wirdwerden

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#5
 Von 
CarstenF
Status:
Praktikant
(916 Beiträge, 160x hilfreich)

Zitat (von Abendrot30):
Ich verstehe nicht, weshalb die Dame sich den Kater einfach aneignen kann,


Darf sie natürlich nicht, eine Katze wird rechtlich gesehen als Sache behandelt und ist Ihr Eigentum. So merkwürdig es sich auch anhört, könnte hier eine Sachbeschädigung vorliegen und eventuell ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Das wäre also durchaus anzeigewürdig.

Den Schaden muss man zivilrechtlich einfordern, die Erfolgsaussichten kann ich hier nicht beurteilen.

Zitat (von cirius32832):
Ich sehe keine Aneignung.

Zitat (von cirius32832):
Nö. Es kann sogar sein, dass sie genau das richtige gemacht hat.


Was soll das sonst sein? Bzw. einfach fremde Katzen aufnehmen und direkt kastrieren? Geht's noch?

1x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Nana71
Status:
Lehrling
(1058 Beiträge, 119x hilfreich)

Zitat (von Abendrot30):
Hätte die Dame sich nicht mindestens im Tierheim erkundigen müssen, ob er als vermisst gemeldet wurde und erst frühestens in sechs Monaten ihn als ihr Eigentum ansehen können?


Sie hätte den Ordnungsbehörden den Fund melden müssen, das hat sie nicht getan, deshalb kommt hier sowohl ein Diebstahl, als auch eine Fundunterschlagung in Betracht.

Quelle: https://www.juraforum.de/news/fundkatze-darf-man-eine-zugelaufene-katze-behalten_247317

Und selbstverständlich hat niemand das Recht, ein Tier, dessen Eigentümer er nicht ist, kastrieren zu lassen.

Zitat (von Abendrot30):
Also kann ich das Geld in den Wind schreiben (...)


Die Erfolgsaussichten kann ich leider nicht beurteilen.

Selbst wenn man Recht bekommen würde, heißt das ja noch nicht, dass man sein Geld auch wiedersieht.

Signatur:

Ich gebe lediglich meine Meinung wieder - Rechtsberatung gibt es gegen Bezahlung beim Anwalt.

1x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(119959 Beiträge, 39808x hilfreich)

Zitat (von CarstenF):
So merkwürdig es sich auch anhört, könnte hier eine Sachbeschädigung vorliegen und eventuell ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Das wäre also durchaus anzeigewürdig.

So ist es.
Bringt aber kein Geld.



Zitat (von CarstenF):
Bzw. einfach fremde Katzen aufnehmen und direkt kastrieren? Geht's noch?

Es gibt durchaus Verordnungen, die vorschreiben das der Halter die Katze unter bestimmten Umständen kastrieren muss.


0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Nana71
Status:
Lehrling
(1058 Beiträge, 119x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Ständig einen Radiosender zu hören, der vielleicht irgendwann irgendwie mal ans Tierheim weiter gibt, dass jemand ein Katerchen sucht, muss man ja auch nicht.


Nö, man hätte einfach nur seiner Verpflichtung nachkommen und den Fund melden müssen.

Ob eine Katze herrenlos ist, steht ihr nicht auf der Stirn...und in diesem Fall war sie es (trotz "Offensichtlichkeit") eben nicht.

Abgesehen davon sind Rassekatzen ja nun auch eher selten herrenlos.

-- Editiert von User am 10. Dezember 2023 16:06

Signatur:

Ich gebe lediglich meine Meinung wieder - Rechtsberatung gibt es gegen Bezahlung beim Anwalt.

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#9
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38427 Beiträge, 14000x hilfreich)

Ich tu mich schon mit der Definition "Fund" schwer.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
CarstenF
Status:
Praktikant
(916 Beiträge, 160x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Es gibt durchaus Verordnungen, die vorschreiben das der Halter die Katze unter bestimmten Umständen kastrieren muss.


Das gibt es, aber erstmal wissen wir gar nicht, ob das hier vorliegt, zweitens war die Katze bereits schon 3 Wochen! nach dem Verschwinden kastriert.

Die Katze ist Eigentum des Fragestellers, man darf nicht einfach fremde Katzen zum Tierarzt bringen und diese kastrieren lassen, weiterhin muss man den Fund auch melden. Also so wie die Frau hier vorgegangen ist, funktioniert das ganz und gar nicht. Die dürfte sich in erhebliche Probleme gebracht haben.

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#11
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16964 Beiträge, 5888x hilfreich)

Zitat (von Nana71):
Nö, man hätte einfach nur seiner Verpflichtung nachkommen und den Fund melden müssen.
Freilebende Katzen muss man nicht melden. Wenn sich eine freilebende Katze dazu entschließt ein Heim zu akzeptieren, dann muss man das nicht melden. Hatte die Katze ein Halsband damit man diese als Freigänger identifizieren konnte? Gechippt scheint sie ja auch nicht gewesen zu sein, denn ansonsten hätte der Tierarzt die Kundin wohl gefragt warum nicht Eigentümerin den Eingriff beauftragen würde.
Ich sehe, der bisherigen Schilderung nach, hier nichts wogegen die Finderin verstoßen hätte. Meiner Meinung nach würden alle Versuche Schadenersatz zu bekommen ins Leere laufen und man würde auf den dazu nötigen Kosten sitzen bleiben.

Zitat (von Nana71):
Sie hätte den Ordnungsbehörden den Fund melden müssen, das hat sie nicht getan, deshalb kommt hier sowohl ein Diebstahl, als auch eine Fundunterschlagung in Betracht.
Lies dir deinen Link doch bitte mal ganz durch! Insbesondere den Teil mit der herrenlosen Katze.

Zitat (von Nana71):
Und selbstverständlich hat niemand das Recht, ein Tier, dessen Eigentümer er nicht ist, kastrieren zu lassen.
Das ist schon einmal falsch.

Zitat (von Nana71):
Nö, man hätte einfach nur seiner Verpflichtung nachkommen und den Fund melden müssen.
Diese Verpflichtung gibt es bei herrenlosen Katzen allerdings nicht.

Zitat (von Nana71):
Ob eine Katze herrenlos ist, steht ihr nicht auf der Stirn...
Genau und daher sollten Eigentümer diese chippen lassen und/oder mit einem Halsband versehen. Manche befestigen sogar einen Tracker.

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0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(119959 Beiträge, 39808x hilfreich)

Zitat (von CarstenF):
Die dürfte sich in erhebliche Probleme gebracht haben.

In Bezug auf was?
Man kann aktuell ja nicht mal einen Schaden nachweisen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#13
 Von 
Loni12
Status:
Bachelor
(3527 Beiträge, 558x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Gechippt scheint sie ja auch nicht gewesen zu sein, denn ansonsten hätte der Tierarzt die Kundin wohl gefragt warum nicht Eigentümerin den Eingriff beauftragen würde.

Bei einer teuren Katze sollte das sofort nach Erhalt geschehen, dann hätte es keine Kastration gegeben.
Und ja, es kommt nicht selten vor, dass sich Katzen ein neues Zuhause suchen.

Warum sollte die Frau beim Tierheim oder sonst wo anrufen. sie sah offenbar, dem Kater gefiel es bei ihr und bevor ihm bei diesem Wetter etwas zustoßt, versorgte sie ihn und bezahlte die Kosten der Kastration.
Er hätte auch überfahren werden können, bei einem Schaden, hätten sie als Halterin
aufkommen müssen.

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#14
 Von 
CarstenF
Status:
Praktikant
(916 Beiträge, 160x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
In Bezug auf was?
Man kann aktuell ja nicht mal einen Schaden nachweisen.


Sachbeschädigung, Fundunterschlagung und der eventuell zivilrechtliche Schaden. Die Kastration ist ja nachweisbar.

Zitat (von -Laie-):
Diese Verpflichtung gibt es bei herrenlosen Katzen allerdings nicht.


Man kann doch nicht einfach annehmen, die Katze sei herrenlos und somit ist man von allen Pflichten befreit. Es gibt auch gar keine Pflicht, eine Katze zu chippen. Zudem wissen wir das doch nicht mal, das ist derzeit nur eine Annahme/Behauptung in Beitrag #4.
Zitat (von Loni12):
dem Kater gefiel es bei ihr und bevor ihm bei diesem Wetter etwas zustoßt, versorgte sie ihn und bezahlte die Kosten der Kastration.


Es geht ja nicht darum, dass die Katze mal 1-2 Stunden wegen des schlechten Wetters aufgenommen wurde, sondern diese wurde einfach dauerhaft einbehalten.

Zitat (von Loni12):
Warum sollte die Frau beim Tierheim oder sonst wo anrufen.


Zum Beispiel weil es so im BGB steht: § 965 Anzeigepflicht des Finders (2)

Kennt der Finder die Empfangsberechtigten nicht oder ist ihm ihr Aufenthalt unbekannt, so hat er den Fund und die Umstände, welche für die Ermittelung der Empfangsberechtigten erheblich sein können, unverzüglich der zuständigen Behörde anzuzeigen. Ist die Sache nicht mehr als zehn Euro wert, so bedarf es der Anzeige nicht.

Zitat (von Loni12):
Bei einer teuren Katze sollte das sofort nach Erhalt geschehen, dann hätte es keine Kastration gegeben.


Und wenn ein Fahrrad nicht abgeschlossen ist, kann man es man einfach mit nach Hause nehmen und es gehört einem dann? Also hier herrscht zum Teil ja eine merkwürdige Rechtsauffassung.

Außerdem gebietet es doch allein schon der Anstand die Katze zu melden, vielleicht gibt es in der Familie kleine Kids, die jeden Abend verzweifelt ihren vermissten "Freund" suchen.

-- Editiert von User am 11. Dezember 2023 17:42

1x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16964 Beiträge, 5888x hilfreich)

Zitat (von CarstenF):
Man kann doch nicht einfach annehmen........
Nein, nicht einfach so. Man nimmt das an weil es augenscheinlich weder Chip, noch Halsband, noch Tracker gab. Die gute Frau hatte augenscheinlich also gute Gründe anzunehmen, dass es sich um eine herrenlose Katze handeln würde.

Zitat (von CarstenF):
Zudem wissen wir das doch nicht mal, das ist derzeit nur eine Annahme/Behauptung in Beitrag #4.
Der Tierarzt hätte sicherlich nicht einfach so eine Kastration durchgeführt wenn ein Chip auf einen anderen Eigentümer hin gedeutet hätte. In diesem Fall würde ich ansonsten die Schuld beim Tierarzt und nicht bei der "Finderin" suchen.

Zitat (von CarstenF):
Zum Beispiel weil es so im BGB steht: § 965 Anzeigepflicht des Finders (2)
Das bezieht sich nicht auf augenscheinlich herrenlose Katzen.

Zitat (von CarstenF):
Und wenn ein Fahrrad nicht abgeschlossen ist, kann man es man einfach mit nach Hause nehmen und es gehört einem dann?
Wer hat das Fahrrad denn geboren? Ein anderes herrenloses Fahrrad? Da waren sie wieder, die Äpfel und die Birnen......

Zitat (von CarstenF):
Außerdem gebietet es doch allein schon der Anstand die Katze zu melden,.....
Ich weiß nicht wie das bei dir in der Gegend ist, bei uns gibt es massenweise herrenlose Katzen. Die ein oder andere wird auch schon mal von mir gefüttert. Soll ich jedes mal die Sichtung einer Katze melden? ´Ganz sicherlich würde ich keine Fundanzeige aufgeben wenn sich ein Kätzchen entschließen sollte bei mir zu bleiben...... zumindest nicht solange sie keinen Chip, Halsband oder Tracker hätte. Es ist doch echt nicht zu viel Umstand oder Kosten einer Katze eines dieser Erkennungsmerkmale mit auf deren Streifzüge mit zu geben.

-- Editiert von User am 11. Dezember 2023 18:27

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#16
 Von 
Nana71
Status:
Lehrling
(1058 Beiträge, 119x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Freilebende Katzen muss man nicht melden.


Die Katze war aber nur vermeintlich freilebend.

Zitat (von -Laie-):
Hatte die Katze ein Halsband damit man diese als Freigänger identifizieren konnte? Gechippt scheint sie ja auch nicht gewesen zu sein, denn ansonsten hätte der Tierarzt die Kundin wohl gefragt warum nicht Eigentümerin den Eingriff beauftragen würde.


Vermutlich hatte sie das alles nicht, ist bei Wohnungskatzen aber im Regelfall auch nicht nötig...und vorgeschrieben ist es schon dreimal nicht.

Gerade bei einer Rassekatze sollte man doch davon ausgehen, dass sie jemandem gehört und einfach nur ausgebüxt ist.

Zitat (von -Laie-):
Lies dir deinen Link doch bitte mal ganz durch! Insbesondere den Teil mit der herrenlosen Katze.


Das habe ich...und ich sehe absolut gar nichts, was gegen das spricht, was ich geschrieben habe.

Zitat (von -Laie-):
Das ist schon einmal falsch.


Ich werfe mal einen vergleichbaren Fall in den Raum:

https://www.tasso.net/Service/Gesundheit-und-Recht/Tier-und-Recht/Fragen-Antworten/1203/Schadenersatzklage-wegen-Kastration

-- Editiert von User am 11. Dezember 2023 19:18

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#17
 Von 
CarstenF
Status:
Praktikant
(916 Beiträge, 160x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Das bezieht sich nicht auf augenscheinlich herrenlose Katzen.


Wie geschrieben kann man eine Katze nicht einfach selbst als herrenlos erklären, eine Anzeigepflicht besteht immer.
Zitat (von -Laie-):
Wer hat das Fahrrad denn geboren? Ein anderes herrenloses Fahrrad? Da waren sie wieder, die Äpfel und die Birnen......


Ich finde den Vergleich eigentlich ganz passend. Der Logik hier folgend kann man eine Katze, welche nicht gechipped ist, anscheinend einfach behalten, weil diese (angeblich) dann niemanden gehören würde.

Es wäre auch sinnvoll sein Rad abzuschließen, aber eine Pflicht gibt es nicht, deswegen wird der Finder aber nicht einfach zum Eigentümer und kann das Rad am nächsten Tag in der Werkstatt rosa lackieren.
Zitat (von -Laie-):
Soll ich jedes mal die Sichtung einer Katze melden?


Natürlich nicht, aber in diesem Fall wurde die Katze ja einbehalten.
Zitat (von -Laie-):
´Ganz sicherlich würde ich keine Fundanzeige aufgeben wenn sich ein Kätzchen entschließen sollte bei mir zu bleiben..


Dann sollten sie hoffen, dass nicht doch irgendwann der Eigentümer auftaucht und Sie deswegen anzeigt. Wenn man eine Katze behält, meldet man dies, da verstehe ich das Problem nicht. Wenn sich niemand meldet, darf man diese (glaube nach 6 Monaten) behalten. So ist man rechtlich auf der sicheren Seite und man nimmt niemanden etwas weg, der es vielleicht vermisst.

Zitat (von -Laie-):
Es ist doch echt nicht zu viel Umstand oder Kosten einer Katze eines dieser Erkennungsmerkmale mit auf deren Streifzüge mit zu geben.


Mag sein, macht aber keinen Unterschied.

-- Editiert von User am 11. Dezember 2023 19:22

1x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
Nana71
Status:
Lehrling
(1058 Beiträge, 119x hilfreich)

Zitat (von CarstenF):
Wie geschrieben kann man eine Katze nicht einfach selbst als herrenlos erklären, eine Anzeigepflicht besteht immer.


Das ist der Punkt.

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1x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16964 Beiträge, 5888x hilfreich)

Zitat (von Nana71):
Gerade bei einer Rassekatze sollte man doch davon ausgehen, dass sie jemandem gehört und einfach nur ausgebüxt ist.
Ich persönlich könnte ja noch nicht einmal sagen welche Katze eine Rassekatze ist und welche nicht. Ich denke es geht vielen Menschen so.

Zitat (von Nana71):
...und vorgeschrieben ist es schon dreimal nicht.
Nein, natürlich nicht. Genauso wenig wie es vorgeschrieben ist die Aufnahme einer herrenlosen Katze zu melden. Selbst schuld wenn man der Katze keine Hinweise dazu mitgibt.

Zitat (von Nana71):
Ich werfe mal einen vergleichbaren Fall in den Raum:
Eine Fundkatze wurde aufgenommen Eine Katze ist zugelaufen. Und auch in deinem Link wird klar, dass eine Kastration gerechtfertigt sein kann. Auch wird in deinem Link klar erkennbar, dass die ursprüngliche Eigentümerin überhaupt nachweisen muss, dass sie überhaupt Eigentümerin genau dieser Katze ist.


Zitat (von CarstenF):
eine Anzeigepflicht besteht immer.
Woraus sollte sich denn ableiten? Den Fund herrenloser Dinge braucht man nicht anzuzeigen. Davon abgesehen kann von einem Fund überhaupt gar nicht die Rede sein wenn eine Katze beschließt irgendwo sesshaft zu werden. Das ist ein Zulauf, kein Fund.


Zitat (von CarstenF):
Der Logik hier folgend kann man eine Katze, welche nicht gechipped ist, anscheinend einfach behalten, weil diese (angeblich) dann niemanden gehören würde.
Solange niemand ein Eigentumsrecht geltend machen möchte sehe ich nicht, dass dem etwas in Wege stehen würde. Zumindest dann nicht wenn nichts auf einen Eigentümer hinweist.

Zitat (von CarstenF):
Ich finde den Vergleich eigentlich ganz passend
Ist er aber nicht.

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0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
Nana71
Status:
Lehrling
(1058 Beiträge, 119x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Ich persönlich könnte ja noch nicht einmal sagen welche Katze eine Rassekatze ist und welche nicht. Ich denke es geht vielen Menschen so.


Mag sein, ändert aber nix an der Tatsache, dass man eine gefundene (oder auch zugelaufene - wenn dir der Begriff besser gefällt) Katze nicht einfach behalten darf.

Zitat (von -Laie-):
Eine Fundkatze wurde aufgenommen Eine Katze ist zugelaufen.


Wo soll denn der rechtliche Unterschied sein?

Auch eine zugelaufene Katze ist ein Fundtier.

Zitat (von -Laie-):
Und auch in deinem Link wird klar, dass eine Kastration gerechtfertigt sein kann


Kann.

Ob die Kastration in diesem Fall gerechtfertigt war, müsste geklärt werden - ich bezweifle es.

Zitat (von -Laie-):
Auch wird in deinem Link klar erkennbar, dass die ursprüngliche Eigentümerin überhaupt nachweisen muss, dass sie überhaupt Eigentümerin genau dieser Katze ist.


Das ist logisch - und außerdem unabhängig von der Anzeigepflicht.

Zitat (von -Laie-):
Woraus sollte sich denn ableiten? Den Fund herrenloser Dinge braucht man nicht anzuzeigen.


Noch mal, woher soll man wissen, ob eine Katze herrenlos ist, wenn man den Fund nicht entsprechend angezeigt hat?

Aus einem fehlenden Halsband/Chip/Tätowierung kann man das jedenfalls nicht schließen.

Ich habe zwei ungekennzeichnete Wohnungskatzen, wenn die mir jetzt abhauen und von jemandem aufgegabelt würden, sind sie deshalb noch lange nicht herrenlos - müssten also als Fundtiere gemeldet werden.

Das kann doch so schwer nicht zu verstehen sein?

-- Editiert von User am 12. Dezember 2023 12:30

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1x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
vacantum
Status:
Lehrling
(1106 Beiträge, 180x hilfreich)

Interessehalber: Wie beweist der/die TE eigentlich, dass es sich bei dem Kater tatsächlich um "ihren" Kater handelt? Ohne Chip?

0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16964 Beiträge, 5888x hilfreich)

Zitat (von Nana71):
Noch mal, woher soll man wissen, ob eine Katze herrenlos ist, wenn man den Fund nicht entsprechend angezeigt hat?
Umgekehrt, woher soll man wissen, dass diese spezielle unter den tausenden herumstreunenden Katzen nicht herrenlos ist?
Man prüft ob es einen Chip oder sonstige Erkennungsmerkmale dazu gibt. Wenn die Katze bei mir bleiben möchte, dann tut sie das wenn sie nicht bei mir bleiben möchte dann geht sie halt ihrer Wege. Solange es keinerlei Anzeichen dafür gibt, dass die Katze nicht zu den tausenden herrenlosen gehört sehe ich keinerlei Verpflichtung irgendwo irgendetwas zu melden und in keiner Vorschrift/Gesetz kann ich dazu gegenteiliges finden.

Auch eine zugelaufene Katze ist ein Fundtier.Nein!
Zitat (von Nana71):
Noch mal, woher soll man wissen, ob eine Katze herrenlos ist, wenn man den Fund nicht entsprechend angezeigt hat?
Aus einem fehlenden Halsband/Chip/Tätowierung kann man das jedenfalls nicht schließen.


Lies dir das mal durch, es wird sehr wohl zwischen Fundtier und herrenlosem Tier unterschieden und welche Hinweise auf ein Fundtier gibt.
https://www.bussgeldkatalog.org/fundtiere/

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#23
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38427 Beiträge, 14000x hilfreich)

Die Katze war abgemagert; das passiert ja nicht so schnell, und wohl auch längere Zeit unterwegs. Ich tu mich bei der Situation mit dem Begriff "Fund" schwer. Immer noch, denn "herrenlos" und "Fund" sind ja nicht gleich zu setzen. Aber abgesehen davon, just for fun werfe ich noch mal zwei weitere Begriffe in den Ring: Mitverschulden und aufgedrängte Bereicherung.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
lesen-denken-handeln
Status:
Richter
(8512 Beiträge, 4061x hilfreich)

Hallo,

Mal von der ganzen anderen Thematik abgesehen

Zitat:
Können wir Schadenersatz verlangen?
ja, könntet ihr. Allerdings besteht mittlerweile doch gar kein Schaden mehr. Das Tier ist zurück und es geht ihm gut.

Wenn ihr Schadenersatz verlangen möchtet, müsst ihr auch nachweisen, welcher Schaden denn überhaupt entstanden ist. Wie gesagt, das Tier ist zurück. Somit ist schon mal kein Schaden bezüglich des Kaufpreises entstanden.
Wenn ihr jetzt darauf hinaus wollte, dass sie mit dem Kater hättet züchten wollen dann müsse dir auch nachweisen was euch dabei für ein Schaden entstanden ist. Das ist unmöglich. Ihr könnt ja noch nicht einmal darlegen, dass euer Kater überhaupt zeugungsfähig wäre. Und selbst wenn er zeugungsfähig wäre, müsste er sich auch erst einmal für Katzen interessieren. Vielleicht steht euer Kater allerdings auch auf andere Kater.

Ich sehe hier ehrlich gesagt keinerlei entstandenen Schaden. Das Tier ist zurück und damit ist alles in Ordnung....

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
Tehlak
Status:
Praktikant
(939 Beiträge, 281x hilfreich)

Zitat (von lesen-denken-handeln):
Wie gesagt, das Tier ist zurück. Somit ist schon mal kein Schaden bezüglich des Kaufpreises entstanden.


Doch - für die Zucht "zugelassene" Tiere sind in der Regel erheblich teurer als Haustiere. Ausserdem fallen gerade bei Rassekatzen nicht unerhebliche Kosten bei der Registrierung für Papiere an.

Zitat (von lesen-denken-handeln):
Ihr könnt ja noch nicht einmal darlegen, dass euer Kater überhaupt zeugungsfähig wäre.


Dann wäre die Katze mit einem Sachmangel behaftet gewesen, die der Verkäufer hätte beheben müssen. Eventuelle Ausnahmen bei einer gewerblichen Zucht mal aussen vor.

Zitat (von lesen-denken-handeln):
Das Tier ist zurück und damit ist alles in Ordnung....


Das würde bei einem Haustier gelten welches eh hätte kastriert werden sollen. Nicht aber bei eine Nutztier.

Zitat (von -Laie-):
Lies dir das mal durch, es wird sehr wohl zwischen Fundtier und herrenlosem Tier unterschieden und welche Hinweise auf ein Fundtier gibt.


Trotzdem ist es nicht Aufgabe einer Privatperson zu entscheiden ob es sich um ein Fundtier oder ein herrenloses Tier handelt. Das sollte man tunlichst den zuständigen Behörden / mit entsprechenden Rechten beliehenen Personen überlassen. Den sonst ist man ganz schnell einer Fundunterschlagung schuldig.

2x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16964 Beiträge, 5888x hilfreich)

Zitat (von Tehlak):
Trotzdem ist es nicht Aufgabe einer Privatperson zu entscheiden ob es sich um ein Fundtier oder ein herrenloses Tier handelt.
Macht nichts, dass es nicht deren Aufgabe ist. Solange es keinerlei Hinweise auf einen Eigentümer gibt spricht nichts dagegen davon auszugehen.

Signatur:

Folgende Nutzer werden blockiert, ich kann deren Beiträge nicht lesen: AR377, Xipolis, Jule28

0x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
Tehlak
Status:
Praktikant
(939 Beiträge, 281x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Macht nichts, dass es nicht deren Aufgabe ist. Solange es keinerlei Hinweise auf einen Eigentümer gibt spricht nichts dagegen davon auszugehen.


Sehen die Strafverfolgungsbehörden durchaus etwas anders. Um mal tasso - als größten Anbieter von Tier-Chips zu zitieren:

Zitat (von tasso.de):
Wer eine fremde Katze an sich nimmt, ohne eine ordnungsgemäße Fundmeldung beim örtlichen Fundbüro zu machen, verstößt gegen das Fundrecht und kann sich einer Fundunterschlagung strafbar machen. Die Anfrage beim örtlichen Tierheim, ob eine Katze vermisst wird, reicht dafür nicht aus.


Das BGB wird da auch recht deutlich und spricht erst dann von Herrenlosigkeit wenn die Verfolgung aufgegeben wurde. Der Eigentümer hat hier aber die Verfolgung nicht aufgegeben (Radiosuche, Meldung im Tierheim) -> also hatte die Katze weiterhin einen Eigentümer.

3x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
CarstenF
Status:
Praktikant
(916 Beiträge, 160x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Die Katze war abgemagert; das passiert ja nicht so schnell, und wohl auch längere Zeit unterwegs.


Woher haben Sie (schon wieder) diese zusätzlichen Informationen? Dass die Katze abgemagert war, habe ich in diesem Thema nur in Ihrem eigenen Beitrag (#4) gefunden, dies wird nun als Fakt hingestellt? Etwas kurios.

Abgesehen davon wäre eine abgemagerte Katze nicht automatisch herrenlos, würde also keinen Unterschied machen

Zitat (von -Laie-):
Umgekehrt, woher soll man wissen, dass diese spezielle unter den tausenden herumstreunenden Katzen nicht herrenlos ist?


Eine Katze wird rechtlich als Sache behandelt und wenn man sie findet und aufnimmt, damit eine Fundsache. Wie damit zu verfahren ist, steht im zitierten BGB (Anzeigepflicht). Wer vom Normalfall abweichen möchte, muss Beweise bringen. Das die vermeintlichen Kriterien, welche hier im Thema zu lesen sind - also ein fehlendes Halsband oder kein Chip - eine Katze automatisch herrenlos machen sollen und keine Anzeigepflicht mehr besteht, dazu konnte ich nichts finden, eher Gegenteiliges.

Zitat (von -Laie-):
Macht nichts, dass es nicht deren Aufgabe ist. Solange es keinerlei Hinweise auf einen Eigentümer gibt spricht nichts dagegen davon auszugehen.


Umgekehrt wird ein Schuh draus.

Zitat (von lesen-denken-handeln):
ja, könntet ihr. Allerdings besteht mittlerweile doch gar kein Schaden mehr.


Warum? Wurde die Kastration rückgängig gemacht?




-- Editiert von User am 13. Dezember 2023 13:10

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#29
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16964 Beiträge, 5888x hilfreich)

Zitat (von Tehlak):
Um mal tasso - als größten Anbieter von Tier-Chips zu zitieren:
Tasso? Völlig irrelevant.
In D geht es immer noch nach den gesetzlichen Vorschriften.

Zitat (von Tehlak):
Sehen die Strafverfolgungsbehörden durchaus etwas anders.
verlink doch bitte mal ein paar dementsprechende Urteile. Das bisher verlinkte hatte ich ja bereits entsprechend kommentiert.

Zitat (von CarstenF):
und wenn man sie findet und aufnimmt, damit eine Fundsache.
Ich habe bereits verlinkt, dass dies nicht automatisch der Fall ist.

Zitat (von CarstenF):
Umgekehrt wird ein Schuh draus.
Wird in meinen Link so dargestellt wie ich es geschrieben habe.

Zitat (von CarstenF):
Warum? Wurde die Kastration rückgängig gemacht?
Wenn durch die Kastration ein Schaden entstanden sein sollte, dann würde die Eigentümerin dies nachweisen und den Schaden auch beziffern müssen. Bisher ist dies nicht geschehen.

Signatur:

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#30
 Von 
CarstenF
Status:
Praktikant
(916 Beiträge, 160x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Ich habe bereits verlinkt, dass dies nicht automatisch der Fall ist.


Nein, das steht in Ihrem Link so nicht, habe es mir durchgelesen. Abgesehen davon ist Bussgeldkatolog.org keine offizielle Seite.


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