Abgemahnt für übernommene Produktbilder (Uhrheberrecht, Gewerberecht)

1. November 2015 Thema abonnieren
 Von 
Luca123123
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)
Abgemahnt für übernommene Produktbilder (Uhrheberrecht, Gewerberecht)

Hallo liebe Community,

ich bin erst 18 Jahre alt und noch Schüler und habe mir einen Artikel mehrfach gekauft, bevor er ausverkauft war, um die anderen mit etwas Gewinn weiter zu Verkaufen bei ebay Kleinanzeigen und mir quasi einen Artikel für mich selber zu erwirtschaften, hierfür nutzte ich auch die Produktfotos der Firma, weil die Artikel noch auf dem Versandweg waren...
Mir war nicht klar, dass ich hierfür ein Gewerbe bräuchte, oder nicht die Produktfotos der Hersteller nicht benutzen darf, weil das ja hunderte auf ebay auch machen.

Ich wurde nun von der Firma, wo ich die Artikel erworben habe verklagt.
Die zeigten mich an wegen einer Urheberechtsverletzung, illegalen Handel und Steuerhinterziehung und wollen sehr viel Geld von mir...

Ich habe allerdings keinen einzigen Artikel verkauft und gebe Sie jetzt alle zurück, somit habe ich ja eigentlich keine Steuern hinterzogen, oder illegalen Handel betrieben und ein Schaden ist ja auch nicht entstanden, weil ich die Fotos benutzt habe...
Ich habe sonst auch noch nie etwas derartiges gemacht und dachte mir, dass ich das einmalig mal mache, weil mein Schulkamerad das auch ständig mit exklusiven Schuhen macht und mir sagte, dass man erst ab 400€ Einkommen im Monat ein Gewerbe anmelden brauch ...

Was meinen die Experten von Euch dazu?
Handelt die Firma rechtens?
Was soll ich jetzt als nächstes machen?
Welche Strafen habe ich zu befürchten?
Ich bin echt extrem verzweifelt und bitte schnell um Eure Hilfe!

Ich würde mich riesig freuen, wenn Ihr mir helft!
LG

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10573 Beiträge, 4182x hilfreich)

Was denn nu?

Abgemahnt, angezeigt oder verklagt?
Das sind 3 verschiedene Sachen.

Solltest Du eine Unterlassungserklärung erhalten haben, NICHTS blind unterschreiben!
Da solltest Du noch ein paar € in die Hand nehmen und die Sache von einem Anwalt prüfen lassen.

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
JenAn
Status:
Student
(2517 Beiträge, 2552x hilfreich)

Zitat:
Mir war nicht klar, dass ich hierfür ein Gewerbe bräuchte


Das brauchst du ggfs. auch nicht unbedingt, allerdings hast du sicherlich gewerblich gehandelt (kaufen, um zu verkaufen; Gewinnerzielungsabsicht; Nachhaltigkeit).

Zitat:
dass man erst ab 400€ Einkommen im Monat ein Gewerbe anmelden brauch


Das ist nur die steuerrechtliche Seite. Den ganzen Rattenschwanz bei gewerblichem Handeln (Impressumspflicht, Widerrufsbelehrung, Gewährleistung, ...) hat man auch ohne Anmeldepflicht.

0x Hilfreiche Antwort

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