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Fremder / Unbekannter wirbt mit Bild meines Hauses auf ebay

3.1.2019 Thema abonnieren
 Von 
Carlo von Banausen
Status:
Beginner
(74 Beiträge, 0x hilfreich)
Fremder / Unbekannter wirbt mit Bild meines Hauses auf ebay

Durch blanken Zufall wurde ich von Fremden darauf aufmerksam gemacht, daß jemand auf ebay ein Foto meines Hauses benutzt um Gärtnerdienste anzubieten sowie nach Immobilien zu suchen.

Mir gefällt allein schon die Art nicht: Mein Haus steht dort unter "suche Immobilien", daneben steht als Preis "1000 Eur", im Text ca. "suche Immobilien aller Art, übernehme die komplette Abwicklung" ... .

Ich war völlig baff als ich das gesehen hatte, jemand hat mich drauf hingewiesen. Weder kenne ich den Menschen, noch habe ich dem jemals erlaubt ein Bild meines Hauses zu benutzen. Aufgenommen wurde das Foto von meinem Privatgelände aus, das allerdings ein offenes Tor hat über das man an die Stelle der Fotoaufnahme ungehindert gelangen kann ... .

Zwar ist mein Haus besonders schön und optisch ansprechend auch für andere, aber ich dachte daß die Rechte da dran bei mir liegen ... , sollte doch so sein oder nicht ?

Der Zeitpunkt der Aufnahme fällt in den Zeitraum meiner Eigentümerschaft, was ich an bestimmten Merkmalen festmachen und mit Fotos aus meinem Bestand abgleichen kann, es dürfte 2013 oder 2014 gewesen sein.

Und nun die Frage: Darf der das ? In seiner anderen Anzeige wirbt der für Gärtnerarbeiten und Baumchirurgie, es handelt sich um eine Anzeige mit Telefon-Nummer, anscheinend von einer gewerblichen Gärtnerei ... die allerdings mindestens 50 km entfernt sesshaft ist ...

Ich habe die Beweise gesichert (Screenshots), aber dem nicht nicht Bescheid gegeben ... . Das Foto muß jemand anderes als ich gemacht haben, es ist mit irgend einem Handy aufgenommen, hat eine andere Bildverzerrung als meine Kameras ...

----

Und wie kann ich vom dem jenigen einen Ausgleich für die Benuzung von Bildern meines Objektes wirksam einholen ? Gibt es Rechtsanwälte/Kanzleien, die sowas auf Komission machen würden ?

Auf wieviel Eur kann ich den verklagen ? ?? ( Ich meine: Er hätte auch fragen können, und mein Haus mit "1000 Eur" zu etikettieren oder damit im Internet zu posieren ... , das ist nicht in meinem Sinn ... )



-- Editiert von Carlo von Banausen am 03.01.2019 20:30

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20 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
fb367463-2
Status:
Schlichter
(7359 Beiträge, 2934x hilfreich)

Zitat (von Carlo von Banausen):
Der Zeitpunkt der Aufnahme fällt in den Zeitraum meiner Eigentümerschaft, was ich an bestimmten Merkmalen festmachen und mit Fotos aus meinem Bestand abgleichen kann, es dürfte 2013 oder 2014 gewesen sein.
Das Haus gehört Ihnen nicht mehr? Dann können Sie auch keinen Unterlassungsanspruch geltend machen. Das muss schon der Eigentümer tun.

Sie können meiner Meinung nach allenfalls einen Unterlassungsanspruch anmelden, der sich aus der Urheberschaft der Fotografien herleiten, sowie eine Abmahnung aussprechen. Da wird man schauen müssen, was man als Wert der Fotos ansetzt. Für Bilder vom Haus würde ich aber ehrlich gesagt nicht erwarten, daß der Wert 150 € übersteigt. 100 bis maximal 150 €, mehr dürfte da nicht kommen. Für die Abmahnung und die Unterlassungserklärung sollten Sie einen Anwalt beauftragen.

Ist meine persönliche Einschätzung, die aber völlig falsch sein kann, ich bin ja Laie.

Signatur:"Juristen haben keinen Sex, sondern stellen eine Geschlechtsgemeinschaft her" :D
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#2
 Von 
little-beagle
Status:
Student
(2175 Beiträge, 1209x hilfreich)

Ich verstehe den TE so, dass das Haus zum Zeitpunkt der Aufnahme schon ihm gehört hat (und es ihm immer noch gehört).

Das Betreten von Privatgrundstücken zum Fotografieren ist nicht erlaubt; insofern hat der TE einen Unterlassungsanspruch. Anders würde es aussehen, wenn das Foto von einer öffentlichen Straße fotografiert worden wäre (Panoramafreiheit) - auch in diesem Fall hätte der Fotograf das reine Objekt aber IMHO nicht ungefragt zu Werbezwecken verwenden dürfen.

Allerdings dürfte er z.B. ein Haus, an dem er gearbeitet hat (einen Zaun aufgestellt o.ä.) von der Straße aus Fotografieren, wenn das geleistete Gewerk im Fokus steht und dieses in seine "Referenzen" einfügen. Ist schlechter Stil, aber erlaubt - normalerweise fragt man aber einfach den Kunden, ob er einverstanden ist.

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#3
 Von 
guest-12325.03.2020 14:55:28
Status:
Gelehrter
(11859 Beiträge, 3030x hilfreich)

Solange er nicht auf dem Grundstück war, ist es wohl gestattet.

Zitat:
Wird eine in fremdem Eigentum stehende (bewegliche oder unbewegliche) Sache ohne Zustimmung des Eigentümers auf öffentlicher Straße fotografiert, stellt dies keine zur Abwehr nach §§ 903 , 1004 BGB berechtigende Einwirkung des Eigentums dar. Die gewerbliche Verwertung von unter diesen Vorraussetzungen angefertigten Fotografien ist zulässig.
BGH I ZR 54/87


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#4
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(30395 Beiträge, 12241x hilfreich)

AltesHaus, er schreibt doch ausdrücklich, dass die Aufnahme von seinem Grundstück aus gefertigt wurde.

Und schau mal, wie alt Deine Entscheidung ist. Seitdem hat sich viel geändert.

wirdwerden

-- Editiert von wirdwerden am 04.01.2019 17:10

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#5
 Von 
guest-12325.03.2020 14:55:28
Status:
Gelehrter
(11859 Beiträge, 3030x hilfreich)

Eine diese Entscheidung aufhebende andere ist mir nicht bekannt, ich denke nicht, das hier was rauszuholen ist.

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#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(78890 Beiträge, 33607x hilfreich)

Zitat (von fb367463-2):
Sie können meiner Meinung nach allenfalls einen Unterlassungsanspruch anmelden, der sich aus der Urheberschaft der Fotografien herleiten

Wie soll das jemand machen der keinerlei Urheberrechte an den Fotografien hat?


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#7
 Von 
fb367463-2
Status:
Schlichter
(7359 Beiträge, 2934x hilfreich)

Ach ja sorry, Fehlschaltung. Irgendwie kam ich aufs falsche Pferd, nämlich daß der TE die Fotos gemacht hat.

Signatur:"Juristen haben keinen Sex, sondern stellen eine Geschlechtsgemeinschaft her" :D
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#8
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(30395 Beiträge, 12241x hilfreich)

nochmals für @ ALtesHaus: das Foto ist von einem Fremden vom Grundstück aus gefertigt worden, ohne dass er die Erlaubnis hatte, das Areal zu betreten und von dort aus Fotos zu fertigen. Es ist nicht von der Gass aus fotografiert worden! Und es gibt inzwischen andere Gerichtsentscheidungen. Gerade im www-Bereich, so etwas gab es ja damals noch gar nicht im großen Stil wie heute.

Und, AltesHaus, es darf zwar von der Gass aus fotografiert werden, klar, aber da stellt sich auch noch die Frage, was man mit den Fotos machen darf. Das schönste Beispiel ist doch "g****e earth." Die dürfen zwar alles fotografieren/filmen, aber nur ins www stellen, wenn der Eigentümer nicht widerspricht. Deshalb ja auch so viele Aufnahmen mit unkenntlich gemachten Häusern.

Die müssen das tun, obwohl die Aufnahmen von Straßen aus gefertigt wurden.

wirdwerden


-- Editiert von wirdwerden am 05.01.2019 09:57

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#9
 Von 
guest-12325.03.2020 14:55:28
Status:
Gelehrter
(11859 Beiträge, 3030x hilfreich)

Nach wie vor sehe ich hier keinen nachweisbaren Anspruch, aber das soll der TE dann entscheiden.

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#10
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(37028 Beiträge, 13306x hilfreich)

Zitat:
Das schönste Beispiel ist doch "g****e earth." Die dürfen zwar alles fotografieren/filmen, aber nur ins www stellen, wenn der Eigentümer nicht widerspricht.

Die müssen das tun, obwohl die Aufnahmen von Straßen aus gefertigt wurden.

Woraus resultiert diese Auffassung? Es gibt weder ein Gesetz noch ein Urteil, das G****e verpflichtet hat, Gebäude auf Wunsch des Eigentümers zu verpixeln. Tatsächlich handelt es sich um eine freiwillige Selbstbeschränkung von G****e aus Publicitygründen.

Die Rechtslage ist nach wie vor so wie von @AltesHaus dargestellt, d.h. von öffentlichem Grund aus aufgenommene Bilder müssen nicht verpixelt werden, wenn sie im Internet veröffentlicht werden.

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#11
 Von 
Carlo von Banausen
Status:
Beginner
(74 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich wills nochmal klarstellen: Das Haus gehört mir auch heute noch ...

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#12
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(30395 Beiträge, 12241x hilfreich)

Ist doch nicht von öffentlichem Grund aus fotografiert worden, und die "earth-firma" hat die Beschränkung doch nicht aus Nächstenliebe raus getätigt. Und hier geht es doch noch um was anderes. Hier wird ein illegal aufgenommenes Foto nicht nur als schöner Hintergrund genutzt, sondern damit wird auch konkret geworben, und das geht gar nicht.

wirdwerden

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#13
 Von 
-Laie-
Status:
Philosoph
(12299 Beiträge, 5081x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
und die "earth-firma" hat die Beschränkung doch nicht aus Nächstenliebe raus getätigt.
Nein, sondern einfach um Klagen vorzubeugen. Ein gesetzliches Verbot gibt es (noch) nicht.

Signatur: Folgende Nutzer werden von mir blockiert und ich kann deren Beiträge nicht lesen: Xipolis; Jule28
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#14
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(78890 Beiträge, 33607x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
die "earth-firma" hat die Beschränkung doch nicht aus Nächstenliebe raus getätigt

Nö, das haben die zum einen aus Marketing Gründen gemacht (Wir sind die Guten, wir wollen doch nur euer Leben verbessern). Da möchte man keine negativ Schlagzeilen.
Der andere Grund ist, das man durchaus Bauherren / Archtiekten hatte, die urheberechtlich basierte Ansprüche stellten.
Ein weiterer Grund ist, das teilweise die DSGVO zum tragen kommtm (wenn z.B. in Wohnungen reinfotografiert wurde).


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#15
 Von 
Anami
Status:
Philosoph
(12958 Beiträge, 1976x hilfreich)

Zitat (von Carlo von Banausen):
Ich wills nochmal klarstellen: Das Haus gehört mir auch heute noch ...
Also DAS wäre ja nun geklärt. ;) Und um Verpixelung gehts auch nicht. Der Unbekannte ist bekannt bzw. *greifbar*.
Zitat (von Carlo von Banausen):
Auf wieviel Eur kann ich den verklagen ? ??
Bleibt noch als Frage.
Zitat (von Carlo von Banausen):
Gibt es Rechtsanwälte/Kanzleien, die sowas auf Komission machen würden ?

Ist mir nicht bekannt. Vor dem Verklagen kann man es mit milderen Mitteln versuchen.
Hast du schon was versucht?
Ist das der Mensch, der dich beleidigt hat?

Den Unbekannten hast du schon aufgespürt. Hast du schon Kontakt aufgenommen?

Zitat (von Carlo von Banausen):
In seiner anderen Anzeige wirbt der für Gärtnerarbeiten und Baumchirurgie, es handelt sich um eine Anzeige mit Telefon-Nummer, anscheinend von einer gewerblichen Gärtnerei ... die allerdings mindestens 50 km entfernt sesshaft ist ...
Die Entfernung dieser Bude dürfte die geringste Rolle spielen.

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#16
 Von 
eh1960
Status:
Student
(2801 Beiträge, 865x hilfreich)

Zitat (von Carlo von Banausen):
Weder kenne ich den Menschen, noch habe ich dem jemals erlaubt ein Bild meines Hauses zu benutzen.

Eine solche Erlaubnis ist auch nicht unbedingt in jedem Fall nötig. (Es gibt nämlich kein "Recht am eigenen Bild der eigenen Sache".)
Zitat:

Aufgenommen wurde das Foto von meinem Privatgelände aus, das allerdings ein offenes Tor hat über das man an die Stelle der Fotoaufnahme ungehindert gelangen kann ... .

Das allerdings verändert die Sache, denn dann können die Eigentumsrechte des Eigentümers des Hauses durch diese Nutzung verletzt worden sein.
Zitat:

Zwar ist mein Haus besonders schön und optisch ansprechend auch für andere, aber ich dachte daß die Rechte da dran bei mir liegen ... , sollte doch so sein oder nicht ?

Nein. Nicht so pauschal. Das Urheberrecht am Design liegt beim Architekten. Das Eigentumsrecht liegt beim Eigentümer - aber das wird nicht verletzt, wenn ein Foto des Hauses verwendet wird, das von öffentlichem Grund aus gemacht wurde. (Analog zur "Panoramafreiheit" des Urheberrechts. Auch der Architekt muss das dann hinnehmen.) Das Eigentumsrecht am Haus ist dann insoweit "erschöpft".
Zitat:

Der Zeitpunkt der Aufnahme fällt in den Zeitraum meiner Eigentümerschaft, was ich an bestimmten Merkmalen festmachen und mit Fotos aus meinem Bestand abgleichen kann, es dürfte 2013 oder 2014 gewesen sein.

Da wird es interessant - m.A.n. reicht das, denn zum Zeitpunkt der Aufnahme war der TE der Eigentümer, und da die Aufnahme die Grenzen der "Panoramafreiheit" überschreitet, besteht m.E. ein Abwehranspruch.
Zitat:

Und nun die Frage: Darf der das ?

Wäre der TE immer noch Eigentümer, wäre die Antwort eindeutig: nein.
Der Eigentümerwechsel macht die Sache aber spannend. Bevor man sich da aus dem Fenster hängt, sollte man einen auf Medienrecht spezialisierten Rechtsanwalt fragen. Der wird die Frage vermutlich als kleine Herausforderung gern annehmen.

Zitat:
Und wie kann ich vom dem jenigen einen Ausgleich für die Benuzung von Bildern meines Objektes wirksam einholen ?

Ziemlich genau 0 Euro - es sei denn, der Eigentümer würde Fotos seines Hauses wirtschaftlich verwerten.
Zitat:

Gibt es Rechtsanwälte/Kanzleien, die sowas auf Komission machen würden ?

Ehrlich? Nein. Es ist zwar grundsätzlich mittlerweile möglich, ein Erfolgshonorar zu vereinbaren, aber das macht man bei ganz anderen Summen. Ich glaube nicht, daß sich irgendein Anwalt darauf einlassen wird.
Zitat:

Auf wieviel Eur kann ich den verklagen ? ??

Es würde sich in jedem Fall nicht wirklich lohnen.

-- Editiert von eh1960 am 14.01.2019 02:19

Signatur:Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".
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#17
 Von 
eh1960
Status:
Student
(2801 Beiträge, 865x hilfreich)

Zitat (von fb367463-2):

Sie können meiner Meinung nach allenfalls einen Unterlassungsanspruch anmelden, der sich aus der Urheberschaft der Fotografien herleiten

Wo steht, daß der TE der Urheber der Fotos ist?

Signatur:Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".
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#18
 Von 
eh1960
Status:
Student
(2801 Beiträge, 865x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):

Und, AltesHaus, es darf zwar von der Gass aus fotografiert werden, klar, aber da stellt sich auch noch die Frage, was man mit den Fotos machen darf.

Alles. Man darf sie in dem Fall dann veröffentlichen, wirtschaftlich verwerten usw.
Das gilt sowohl hinsichtlich des Urheberrechts am Gebäude(design) als auch hinsichtlich des Eigentumsrechts am Gebäude.
Zitat:

Das schönste Beispiel ist doch "g****e earth." Die dürfen zwar alles fotografieren/filmen, aber nur ins www stellen, wenn der Eigentümer nicht widerspricht. Deshalb ja auch so viele Aufnahmen mit unkenntlich gemachten Häusern.

Die müssen das tun, obwohl die Aufnahmen von Straßen aus gefertigt wurden.

Das mussten sie nicht, das haben sie freiwillig gemacht. Erstaunlich, aber wahr.

§ 59 UrhG Werke an öffentlichen Plätzen

(1) Zulässig ist, Werke, die sich bleibend an öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen befinden, mit Mitteln der Malerei oder Graphik, durch Lichtbild oder durch Film zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich wiederzugeben. Bei Bauwerken erstrecken sich diese Befugnisse nur auf die äußere Ansicht.
(2) Die Vervielfältigungen dürfen nicht an einem Bauwerk vorgenommen werden.

Etwas vereinfacht gesagt greift dasselbe auch hinsichtlich des Eigentumsrecht am Gebäude.

Signatur:Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".
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#19
 Von 
eh1960
Status:
Student
(2801 Beiträge, 865x hilfreich)

Zitat (von Carlo von Banausen):
Ich wills nochmal klarstellen: Das Haus gehört mir auch heute noch ...

Na - dann siehe mein Posting #16

Da haben wir in die Formulierung "Der Zeitpunkt der Aufnahme fällt in den Zeitraum meiner Eigentümerschaft" etwas hineingelesen, das zugegebenermaßen da gar nicht steht. Nämlich daß der TE inzwischen nicht mehr Eigentümer ist.

-- Editiert von eh1960 am 14.01.2019 02:18

Signatur:Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".
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#20
 Von 
Carlo von Banausen
Status:
Beginner
(74 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich habe noch nichts gemacht ... , mich auch nicht dort gemeldet ... , nur die Beweise gesichert ...

Was mich auch mit stört ist daß er mit meiner Hütte Schindluders treibt indem er da "1000 Eur" daneben schreibt ... , als ob diese Zahl etwas mit dem Wert meines Hauses zu tun haen könnte ...

Und da die Frage auftauchte: Es ist nicht derjenige, der mich beleidigend mit emails überzogen hat ... ... , in dem Fall habe ich schon eine Idee ...

-- Editiert von Carlo von Banausen am 22.01.2019 18:59

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