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Google TTS Anrufbeantworter Spruch

12.6.2019 Thema abonnieren
 Von 
Howie007
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Google TTS Anrufbeantworter Spruch

Hallo,

nehmen wir an, eine Firma möchte sich einen individuellen Anrufbeantworter-Spruch mit google Text-to-speech generieren, diese dann als Audio-File speichern und als Ansage auf dem AB "veröffentlichen". Darf die das? Muss sie jemanden um Erlaubnis bitten? Oder ist es nicht wirklich eine Veröffentlichung?

Vielen Dank für Ihre Antworten?

Beste Grüße
Der Howie

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69913 Beiträge, 32141x hilfreich)

Zitat (von Howie007):
Darf die das? Muss sie jemanden um Erlaubnis bitten?

Da sollte man sich erst mal die Nutzungsbedingungen von "google Text-to-speech" ansehen, was die dazu sagen



Zitat (von Howie007):
Oder ist es nicht wirklich eine Veröffentlichung?

Wenn das kein "geheimer" AB ist, wird man sich um entsprechende Nutzungsrechte kümmern müssen.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69913 Beiträge, 32141x hilfreich)

Zitat (von Howie007):
Darf die das? Muss sie jemanden um Erlaubnis bitten?

Da sollte man sich erst mal die Nutzungsbedingungen von "google Text-to-speech" ansehen, was die dazu sagen



Zitat (von Howie007):
Oder ist es nicht wirklich eine Veröffentlichung?

Wenn das kein "geheimer" AB ist, wird man sich um entsprechende Nutzungsrechte kümmern müssen.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#3
 Von 
BigiBigiBigi
Status:
Bachelor
(3699 Beiträge, 1410x hilfreich)

Es wäre mir neu, daß irgendeine Software in ihren Lizenzbedingungen eine Klausel enthält, daß damit erstellte Werke nicht kommerziell genutzt werden dürfen. Es wäre IMO sogar fraglich, ob so eine Klausel in Deutschland überhaupt wirksam wäre, wenn sie denn überhaupt wirksam vereinbart worden ist (irgendwo in Paragraph 43 wäre das sicherlich als "überraschende Klausel" unwirksam).

Mal ganz platt gesagt: Selbst mit einer "Raubkopie" von Photoshop erstellte Bilder darf man selbstverständlich kommerziell nutzen, ohne deswegen Adobe irgendwelchen "Schadensersatz" (über die nicht lizensierte Software hinaus) zu schulden.

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#4
 Von 
eh1960
Status:
Student
(2089 Beiträge, 731x hilfreich)

Zitat (von Howie007):

nehmen wir an, eine Firma möchte sich einen individuellen Anrufbeantworter-Spruch mit google Text-to-speech generieren, diese dann als Audio-File speichern und als Ansage auf dem AB "veröffentlichen". Darf die das?

Ja.
Zitat:
Muss sie jemanden um Erlaubnis bitten?

Nein.
Zitat:
Oder ist es nicht wirklich eine Veröffentlichung?

Das ist unerheblich, weil Google Text-to-speech keine urheberrechtlich geschützten Werke herstellen kann. Nach deutschem Recht können nur natürliche Personen Urheber sein.

Davon abgesehen wäre der Urheber sowieso der, der Google Text-to-speech benutzt, und nicht Google.

(Wenn jemand einen Passfoto-Automaten benutzt, um Fotos zu machen, ist der Benutzer der Urheber der Fotos. Nicht der Betreiber des Automaten.)

Signatur:Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".
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