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Referenzenangabe im Buch

10.4.2011 Thema abonnieren
 Von 
rubinboykott
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 9x hilfreich)
Referenzenangabe im Buch

Ich habe vor ein Buch zu schreiben (Kategorie Gesundheit) und frage mich nun, was ich alles beachten muss.

Beispiel bei Referenzen:
"Hormon A reduziert die Wahrscheinlichkeit auf A-Krebs (1)."
Im Anhang des Buches dann die Referenzenliste:
(1): Studie bla....

Ist das so ausreichend? Muss die Referenzenangabe auch zwingend als Fußnote auf der jeweiligen Seite angegeben werden oder reicht die Angabe im Anhang des Buches?

Weiterhin:
Wie sieht es aus, wenn ich zu einem Absatz als Referenzangabe ein Buch heranziehe. Darf ich diese Referenz einfach so nutzen oder brauche ich eine Einverständniserklärung des Buchautors?
Geplant wäre dann, dass ich als Referenz den Autor, den Buchtitel, das Jahr und die Seitenanzahl angebe.
Das selbe Spiel dann auch bei Referenzen aus Internetseiten - Einvertändniserklärung?



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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Snoop Pooper Scoop
Status:
Student
(2861 Beiträge, 1095x hilfreich)

quote:
Muss die Referenzenangabe auch zwingend als Fußnote auf der jeweiligen Seite angegeben werden oder reicht die Angabe im Anhang des Buches?

Du "musst" ja sowieso keine Referenzen angeben. Wenn du wörtlich zitierst, muß lt. UrhG eine Quellenangabe hin. Aber wenn du schreibst "Blafalla hilft dreimal so gut gegen Impotenz wie Huschullu", mußt du nicht angeben, ob das deine Oma beim Friseur gehört hat oder ob das aus der neuesten Studie von Schnackelchen Chemicals stammt.

quote:
wenn ich zu einem Absatz als Referenzangabe ein Buch heranziehe

Du willst wörtlich zitieren? Dann kommt es immer auf den Umfang an, ob das erlaubt ist. Quellenangabe muß dann in jedem Fall.

quote:
Das selbe Spiel dann auch bei Referenzen aus Internetseiten - Einvertändniserklärung?

Für was, Screenshots?

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#2
 Von 
rubinboykott
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 9x hilfreich)

Danke für die Antwort.
Die Quellenangabe möchte ich aber dennoch benutzen, damit meine Leser den Inhalt auch überprüfen können.

Wörtlich zitieren möchte ich allerdings nicht. Es geht mir nur darum, wenn ich z.B. behaupte "Dieses Mittel wirkt gegen Schuppen", ich dafür aber keine Studie vorliegen habe, sondern die Information aus einem Buch habe. Die Frage ist, ob ich auch dafür eine Einverständniserklärung des Autors benötige, wenn ich dies als Quelle angebe, was ich gerne möchte.
Falls ich doch ganze Zitate nutze (sagen wir mal 3 Sätze): in Ordnung, wenn ich stets brav die Quelle angebe oder Autor erstmal benachrichtigen?

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#3
 Von 
Gerd aus Berlin
Status:
Lehrling
(1448 Beiträge, 778x hilfreich)

Wer so wenig Ahnung hat vom Veröffentlichen, sollte sich zumindest mal eine kleine Broschüre darüber besorgen.

Denn einen Grundkurs in Publizistik kann hier keiner leisten.

Dennoch: Den Autor muss man nicht fragen, wenn man ihn zitieren möchte im gesetzlich zulässigen Rahmen,

der da steht der Rahmen und da erläutert wird: Zitatwissen.

Den Autor bzw. dessen Verlag muss man also erst befragen, wenn man den Rahmen überschreitet. Ist man sich unsicher, frage man einen Sicheren, also einen Lehrer, Anwalt, Lektor oder Redakteur, besser zweie davon!

Gruß aus Berlin, Gerd

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"I shot the sheriff,
but I did not shoot the deputy."

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