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Gebühren für Vereinssport

16.11.2020 Thema abonnieren
 Von 
AWalther
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Gebühren für Vereinssport

Hallo
wir sind ein kleiner eingetragener gemeinnütziger Dorfverein und unterstützen lt. Satzung den Breitensport. Wir möchten einen Yogakurs im Dorf als Vereinssport anbieten, da dann Gemeinderäumlichkeiten kostenlos genutzt werden dürfen. Der Yogalehrer nimmt pro Veranstaltung und Teilnehmer eine Gebühr. Gibt es da rechtliche oder versicherungstechnische Dinge für den Verein zu beachten?
MfG Walther

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(83044 Beiträge, 34272x hilfreich)

Zitat (von AWalther):
Gibt es da rechtliche oder versicherungstechnische Dinge für den Verein zu beachten?

Eine Menge.

Als erstes mal die aktuell geltenden "Corona-Regeln".

Und versicherungstechnisch haftet man voll als Veranstalter - auch da sollte man Vorkehrungen treffen.



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
Sir Berry
Status:
Unparteiischer
(9082 Beiträge, 2862x hilfreich)

Zitat (von AWalther):
Der Yogalehrer nimmt pro Veranstaltung und Teilnehmer eine Gebühr.

Der Yogalehrer trägt also das Risiko, das Veranstaltungen nicht durchgeführt werden oder das zu wenig Teilnehmer aufschlagen?

Berry

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#3
 Von 
AWalther
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)



Der Yogalehrer trägt also das Risiko, das Veranstaltungen nicht durchgeführt werden oder das zu wenig Teilnehmer aufschlagen?

Berry

Ja er trägt das Risiko. Aber wir sprechen uns untereinander immer ab. Wenn es zu wenige sind, wird er natürlich angerufen und abgesagt. So auch anders rum. Er ist Pensionär und macht das als Kleingewerbe.

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#4
 Von 
AWalther
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von AWalther):
Gibt es da rechtliche oder versicherungstechnische Dinge für den Verein zu beachten?

Eine Menge.

Als erstes mal die aktuell geltenden "Corona-Regeln".

Und versicherungstechnisch haftet man voll als Veranstalter - auch da sollte man Vorkehrungen treffen.

Ja natürlich geht es zur Zeit! Und der Verein ist Haftpflicht versichert. Dieser Yogakurs läuft schon ca. 2 Jahre ohne das Mitwirken des Vereins. Es durften auch immer kulanterweise die Gemeinderäumlichkeiten genutzt werden. Aber jetzt will die Gemeinde gebühren erheben. In der Gemeindesatzung steht, dass Vereine die Räumlichkeiten kostenlos nutzen dürfen.
Eigentlich geht es nur darum ob ein gemeinnütziger Verein einen gebühren pflichtigen Kurs anbieten darf?

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#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(83044 Beiträge, 34272x hilfreich)

Zitat (von AWalther):
Eigentlich geht es nur darum ob ein gemeinnütziger Verein einen gebühren pflichtigen Kurs anbieten darf?

Das darf er durchaus. Es gibt ja sogar Vereine die sich damit unteranderem finanzieren.


Aber hier bietet ja nicht der Verein den Kurs an, sondern der Yoga-Lehrer. Und vermutlich ist es genau das, was die Gebühren der Gemeinde auslöst.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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