Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
526.098
Registrierte
Nutzer

Verein in Gründung und Rechnung

19.1.2019 Thema abonnieren
 Von 
fb507347-10
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)
Verein in Gründung und Rechnung

Hallo zusammen,

ich hätte eine Frage : Ist es richtig, das ein nicht registrierter Verein (also in Gründung) mit einer bereits bestehenden Satzung (welche auch nicht eingereicht wurde), eine Rechnung schreiben darf, wo auch schon bereits im Briefkopf der Name des Vereins mit e.V. steht?

Gruß

Mike

Verstoß melden



4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Spezi-2
Status:
Master
(4272 Beiträge, 2000x hilfreich)

Jedermann darf Rechnungen schreiben, dass ist aber wohl nicht gemeint.

Gemeint ist wohl ob dieser noch nicht Verein Forderungen stellen darf und denen entsprochen werden muss..
Als Verein natürlich nicht.

Signatur:Meine Beiträge sind keine juristischen Ratschläge, sondern sollen dem Erfahrungsaustausch dienen.
0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#2
 Von 
fb507347-10
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,

danke für die Antwort. Ich habe eine Rechnung vorliegen, welche als Verein deklariert ist, der Kontoinhaber eine Privatperson ist.

Den Verein gibt es nicht, das ist bereits durch das Amtsgericht bestätigt. Der "1.Vorsitzende" ist der Meinung, wenn es eine Satzung gäbe und der Verein in der Planungsphase wäre, dürfte das so sein.

Kann ich mir persönlich nicht vorstellen.

Gruß

Mike Füllbeck

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#3
 Von 
Spezi-2
Status:
Master
(4272 Beiträge, 2000x hilfreich)

Zitat:
Ich habe eine Rechnung vorliegen, welche als Verein deklariert ist, der Kontoinhaber eine Privatperson ist.

unverständlich.
Zitat:
Den Verein gibt es nicht, das ist bereits durch das Amtsgericht bestätigt.

Es gibt eingetragene ( e.V.) und nicht eingetragene Vereine (n.e.V.). Das Amtsgericht kann nur die eingetragenen Vereine kennen.
Meine Antwort beruht auf der Annahme dass es keine erfolgreiche Gründung gibt.
Der Fragesatz in # 1 ist schecht formuliert.

Signatur:Meine Beiträge sind keine juristischen Ratschläge, sondern sollen dem Erfahrungsaustausch dienen.
0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69997 Beiträge, 32155x hilfreich)

Es gibt die Grundsätze von "Rechnungswahrheit" und "Rechungsklarheit"

Wenn also auf der Rechnung was draufsteht, das nicht existent ist, dann ist diese Rechnung mindestens falsch, wenn nicht sogar eine Fälschung.



Ein Kopie der Rechnung an die Staatsanwaltschaft, ans zuständige Finanzamt und ans zuständige Antsgericht, mit der Bitte um Prüfung des Sachverhaltes dürfte dem "1.Vorsitzenden" ein paar unangenehme Nachfragen einbringen.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

Jannis Geike Nicolas Reiser Felix Hoffmeyer
  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 181.147 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 25
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
76.728 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. Zzgl. 2€ Einstellgebühr pro Frage.