Ablauf nach Widerspruch des Mieters gegen Mahnbescheid und Zahlung zur Klageerhebung - Was nun?

27. März 2023 Thema abonnieren
 Von 
cowboy.P
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)
Ablauf nach Widerspruch des Mieters gegen Mahnbescheid und Zahlung zur Klageerhebung - Was nun?

Nachdem der Mieter den Mahnbescheid vollständig widersprochen hat, habe ich bezahlt um eine Klage zu erheben. Sollte ich noch weitere Schritte unternehmen oder zuerst abwarten bis sich das Gericht meldet?

Ich bin unsicher, ob ich nun abwarten sollte, um die Antwort des Gerichts zu erhalten, oder ob es sinnvoller wäre, bereits jetzt Beweise und Unterlagen dem Gericht vorzulegen. Ich möchte nicht irgendwelche Frist verpassen, deswegen habe ich mich entschieden hier um Rat zu fragen.

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11 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Spezi-2
Status:
Senior-Partner
(6376 Beiträge, 2309x hilfreich)

Schon mal die Mitteilung des Gerichts, welche mit der Nachricht des Widerspruchs kam vollständig gelesen ?
§ 696 ZPO lesen.

Signatur:

Meine Beiträge sind keine juristischen Ratschläge, sondern sollen dem Erfahrungsaustausch dienen.

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#2
 Von 
cowboy.P
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Spezi-2):
Schon mal die Mitteilung des Gerichts, welche mit der Nachricht des Widerspruchs kam vollständig gelesen ?
§ 696 ZPO lesen.

Mitteilung des Gerichts:
Zitat:
Zur Abgabe des Verfahrens ist ein Antrag auf Durchführung des streitigen Verfahrens erforderlich, der bisher nicht gestellt wurde. Als Antrag wird auch die Zahlung der unten berechneten Kosten angesehen.

Ich habe bezahlt. Also ist der Antrag auf Durchführung des streitigen Verfahrens eingeleitet. Verstehe ich das richtig ?

Wie kann ich sicherstellen, welches Gericht für die Bereitstellung zusätzlicher Unterlagen zuständig ist und wie reiche ich diese korrekt ein? Sollte ich warten, bis das Gericht einen Termin festgelegt hat, bevor ich die Unterlagen einreiche?

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118556 Beiträge, 39596x hilfreich)

Zitat (von cowboy.P):
Ich bin unsicher, ob ich nun abwarten sollte, um die Antwort des Gerichts zu erhalten, oder ob es sinnvoller wäre, bereits jetzt Beweise und Unterlagen dem Gericht vorzulegen.

Es wäre angesichts des fehlens jedweder relevanten Kenntnisse sinvoller, jetzt eine Anwalt zu beauftragen ...



Zitat (von cowboy.P):
Wie kann ich sicherstellen, welches Gericht für die Bereitstellung zusätzlicher Unterlagen zuständig ist

Gar nicht.



Zitat (von cowboy.P):
und wie reiche ich diese korrekt ein?

In dem man alle Formvorschriften des Zivilprozessrechtes einhält.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
cowboy.P
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Gar nicht.

Ich bitte höflichst darum, meine Zeit nicht unnötig zu verschwenden. Sofern Sie keine relevanten Informationen oder Antworten zu meiner gestellten Frage beitragen können, wäre es angemessen, auf eine Antwort zu verzichten.
Ich bedanke mich im Voraus für Ihr Verständnis und Ihre Kooperation.

0x Hilfreiche Antwort


#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118556 Beiträge, 39596x hilfreich)

Zitat (von cowboy.P):
Sofern Sie keine relevanten Informationen oder Antworten zu meiner gestellten Frage beitragen können, wäre es angemessen, auf eine Antwort zu verzichten.

Wenn man statt korrekter Antworten Wunschantworten möchte, wäre es angemessen, am Anfang darauf hinzuweisen und idealerweise auch die Parameter bezüglich der Wunschantworten mitzuteilen.

Das würde auch die Zeitverschwendung der Antwortenden minimieren.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
CarstenF
Status:
Praktikant
(887 Beiträge, 157x hilfreich)

Der Gedanke drängt sich allerdings schon auf, wie möchte man denn ein Klage formulieren (welche dann auch zum Erfolg führt, wenn jegliche Kenntnisse fehlen? Oder möchte man einfach mal selbst Anwalt spielen?

Der Gegner muss in der Regel übrigens die Anwaltskosten übernehmen, sollte man den Prozess gewinnen, warum sollte man da also selbst rumexperimentieren?

Zitat (von cowboy.P):
Wie kann ich sicherstellen, welches Gericht für die Bereitstellung zusätzlicher Unterlagen zuständig ist und wie reiche ich diese korrekt ein?


Welche Unterlagen erwartet man denn? Sie wären jetzt eigentlich dran, mit Unterlagen (Klage) einreichen... Wissen Sie überhaupt, vor welchem Gericht Sie den Gegner verklagen müssen?...

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
cowboy.P
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich habe das Amtsgericht kontaktiert und meine Vorgehensweise erläutert. Das Gericht informierte mich, dass ich nach der Bezahlung nun abwarten muss. In Kürze werde ich einen Brief vom Gericht erhalten, in dem ich aufgefordert werde, meine Unterlagen und Beweise an das entsprechende Amtsgericht zu übermitteln.

Das ist eigentlich was ich wissen wollte.

Die Klage betrifft unbezahlte Nebenkosten/Betriebskosten. Der Mieter wurde bereits mehrmals schriftlich abgemahnt. Die erforderlichen Unterlagen für die Klage sind bereits vorbereitet.

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118556 Beiträge, 39596x hilfreich)

Zitat (von cowboy.P):
Das ist eigentlich was ich wissen wollte.

Dann wäre es zielführend gewesen, entsprechende Fragen zu formulieren ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
AR377
Status:
Praktikant
(944 Beiträge, 258x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Es wäre angesichts des fehlens jedweder relevanten Kenntnisse sinvoller, jetzt eine Anwalt zu beauftragen ...
Nein. Wer erfolgreich bereits einen Antrag auf Erlass eines Mahnbescheids gestellt hat, der bringt auch eine Klage in der banalsten Sache des Zivilrechts (Geldforderung) hin.
(oft genug gar besser als mit "Anwalt")

Zitat (von cowboy.P):
Sollte ich noch weitere Schritte unternehmen oder zuerst abwarten bis sich das Gericht meldet?
Abwarten, bis das Gericht sich meldet.
Das Mahngericht gibt die Sache automatisch an das aus Sicht des Mahngerichts zuständige Gericht ab.
Diesem Gericht ist dann noch eine Prüfung seiner Zuständigkeit vorbehalten.
Wenn auch das Gericht sich für zuständig erkennt wird das streitige Verfahren begonnen und dort ein Aktenzeichen vergeben.
Dann wird der Mahnantragsteller (dann Kläger) schriftlich aufgefordert seinen geltend gemachten Anspruch in einer der Klageschrift entsprechenden Form zu begründen.

Zitat (von cowboy.P):
Ich bin unsicher, ob ich nun abwarten sollte, um die Antwort des Gerichts zu erhalten
Vom Streitgericht kommt keine "Antwort", sondern das Streitgericht macht den allerersten Schritt und schickt die Aufforderung eine Klageschrift einzureichen.

Zitat (von cowboy.P):
Ich möchte nicht irgendwelche Frist verpassen
Es läuft derzeit in Bezug auf das streitige Verfahren noch gar keine Frist.
Zur Einreichung der Klageschrift wird das Streitgericht eine zweiwöchige Frist setzen.

6x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
AR377
Status:
Praktikant
(944 Beiträge, 258x hilfreich)

Zitat (von AR377):
Zur Einreichung der Klageschrift wird das Streitgericht eine zweiwöchige Frist setzen.
Ist da inzwischen was in Gang gekommen?

Falls die Nachfrage gestattet ist.

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