Kläger und beklagter Verwechselt

28. Mai 2004 Thema abonnieren
 Von 
Sven Klopp
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Kläger und beklagter Verwechselt

Bei einer Schadensersatzklage vor dem AG Remscheid, das sich bei einem Streitwert von 55¤ nun schon 1 1/2 Jahre hinzieht, hat sich nun herausgestellt, das ich seit Anfang 2004 mit dem Beklagten verwechselt worden bin. Daher wurden in letzter Zeit völlig unlogische Beschlüsse gefaßt und zuletzt (nun haltet euch fest) von mir die Herausgabe eines Gegenstandes angeordnet, auf dessen Herausgabe ICH DIE GANZE ZEIT KLAGE !!

Was kann ich tun, um die Leute da mal etwas auf trab zu bringen, ein Richter hat ja keine Vorgesetzten, an die ich mich wenden kann, wer ersetzt mir den entstandenen Kosten und die Kosten für aufgrund der Verwechslung angeordneter Gutachten, die völlig sinnlos waren?

Danke für die Hilfe

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest123-57
Status:
Lehrling
(1131 Beiträge, 272x hilfreich)

Ist für mich nicht ganz nachvollziehbar. Entweder waren die Anträge nich logisch oder hatten Formmängel.
Und wenn zwischendurch Beschlüsse ergehen, können diese ja gesondert angefochten werden und dann schaltet sich ohnedies das LG ein.

Wolfgang

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"Wirtschafts-Consult Gesundheitsberufe "

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#2
 Von 
JuYa
Status:
Schüler
(364 Beiträge, 36x hilfreich)

Hallo,

nicht zwangsläufig muss sich das Landgericht einschalten/eingeschaltet werden. Zunächst kann bzw. sollte ein Berichtigungsbeschluss beantragt werden; "wegen offensichtlicher Unrichtigkeit". Dieser ergeht aber in der gleichen Instanz!

Ich kann allerdings nicht verstehen, wie seit Anfang des Jahres die Parteien vertauscht sein können, wenn zwischenzeitlich Beschlüsse ergangen sind. Diese musst Du doch auch erhalten haben - und im Rubrum sieht man schließlich, wer als Kläger und wer als Beklagter geführt wird...

Gruß,

Julia

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#3
 Von 
Dominik Boecker
Status:
Beginner
(58 Beiträge, 19x hilfreich)

Ruf den Richter doch einfach mal an und schildere ihm, was da nach Deiner Ansicht schief läuft.

Dominik

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#4
 Von 
ThomasV40
Status:
Schüler
(193 Beiträge, 32x hilfreich)

Sollte der Fehler innerhalb des Gerichts passiert sein, kann man die Staatskasse auch haftbar machen und evtl. Schadenersatzansprüche gegen diese stellen. Wende dich doch auch mal an den Direktor des Amtsgerichts! Richter haben zwar keinen Vorgesetzten, aber mit dem Direktor einen Leiter der Behörde!

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