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Melderegisterauskunft trotz Sperrvermerk

10.10.2021 Thema abonnieren
 Von 
Katrin78-123
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Melderegisterauskunft trotz Sperrvermerk

Hallo,

wir müssen jemanden zivilrechtlich verklagen.

Eine Melderegisterauskunft ist fehlgeschlagen, vermutlich gibt es über die Person eine Auskunfts- und Übermittlungssperre.

Wie kommen wir an eine ladungsfähige Anschrift?

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11 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(92552 Beiträge, 35865x hilfreich)

Zitat (von Katrin78-123):
Eine Melderegisterauskunft ist fehlgeschlagen

Und die Rückmeldung von der Behörde war welche genau?



Zitat (von Katrin78-123):
Wie kommen wir an eine ladungsfähige Anschrift?

Weiter danach suchen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
Katrin78-123
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Begründung der Behörde: neutrale Antwort bzw. Auskunftssperre.

Es handelt sich um eine zivilrechtliche Klage die wir führen müssen.

Kann bitte irgendjemand der Ahnung hat einen Tipp geben wie wir an eine ladungsfähige Anschrift gelangen.

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#3
 Von 
bertram-der-bärtige
Status:
Schüler
(416 Beiträge, 34x hilfreich)

Zitat (von Katrin78-123):
Kann bitte irgendjemand der Ahnung hat einen Tipp geben wie wir an eine ladungsfähige Anschrift gelangen.

Wie schon gesagt. Weiter suchen. Mehr bleibt nicht

Signatur:

Ich weiß, dass ich nicht alles weiß. Manchmal ist es schön, nicht alles zu wissen.

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#4
 Von 
Tehlak
Status:
Schüler
(385 Beiträge, 115x hilfreich)

Zitat (von bertram-der-bärtige):
Wie schon gesagt. Weiter suchen. Mehr bleibt nicht


Und. Wie Immer. Völliger. Quatsch.

Zitat (von Katrin78-123):
Kann bitte irgendjemand der Ahnung hat einen Tipp geben wie wir an eine ladungsfähige Anschrift gelangen.


Entweder man versucht aus dem zivilrechtlichen Problem ein strafrechtliches zu drehen (nicht ganz sauber, funktioniert mitunter aber) und man holt sich die Adresse aus der Akte oder man weist dem Gericht das gescheiterte erhebliche Bemühen nach, den Beklagten zu finden und weicht auf eine öffentliche Zustellung aus.

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#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(92552 Beiträge, 35865x hilfreich)

Zitat (von Tehlak):
Und. Wie Immer. Völliger. Quatsch.

Nö, einfach nur richtig.



Zitat (von Tehlak):
Entweder man versucht aus dem zivilrechtlichen Problem ein strafrechtliches zu drehen (nicht ganz sauber

Nicht ganz sauber trifft hier gleich im mehrfache Hinsicht zu...
Siehe § 164 StGB - Falsche Verdächtigung ist eine Straftat. Und mit etwas Pech kommt dann vom zum Opfer mutierten Täter dann auch noch zivilrechtliche Schadenersatzforderungen ...



Zitat (von Tehlak):
man weist dem Gericht das gescheiterte erhebliche Bemühen nach

Tja, und wie sieht dieses "erhebliche Bemühen" denn wohl aus?
A) weiter suchen
B) warten auf die Eingebung vom Heiligen Geist


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#6
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(33481 Beiträge, 12945x hilfreich)

Die Sperre beim Einwohnermeldeamt ist ja keine absolute Sperre. Man müsste schauen, ob für diesen speziellen Fall die Sperre überhaupt greift. Wenn ja, gibt es ja noch andere Optionen, die Adresse heraus zu bekommen. Die Stadtwerke sind häufig eine Auskunftsquelle. Wenn man weiß, wo derjenige arbeitet, kann man sich vielleicht mal an dessen Fersen heften und schauen, wo er nach Dienstschluss hinfährt. Oder wo das Schulkind nach Schulende hingeht. Wenn das alles nicht klappt, dann kann man die öffentliche Zustellung beantragen. Sollte man einem Anwalt überlassen, damit da nichts schief geht.

wirdwerden

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#7
 Von 
eh1960
Status:
Master
(4166 Beiträge, 1116x hilfreich)

Zitat (von Katrin78-123):
wir müssen jemanden zivilrechtlich verklagen.

Eine Melderegisterauskunft ist fehlgeschlagen, vermutlich gibt es über die Person eine Auskunfts- und Übermittlungssperre.

Wie kommen wir an eine ladungsfähige Anschrift?

Wurde der Meldebehörde das Auskunftsbegehren entsprechend begründet?

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

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#8
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(92552 Beiträge, 35865x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Wenn das alles nicht klappt, dann kann man die öffentliche Zustellung beantragen.

Und wird erfahren, das all dieses nicht ausreichend ist ... die Hürden für eine öffentliche Zustellung sind doch recht hoch ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#9
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(33481 Beiträge, 12945x hilfreich)

So hoch sind die Hürden nun auch wieder nicht. Aber, damit nichts schief geht, ja meine Empfehlung, einen Anwalt einzuschalten. Der weiß, wie es geht.

wirdwerden

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#10
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(92552 Beiträge, 35865x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
So hoch sind die Hürden nun auch wieder nicht.

Naja, die paar Mal die ich das hatte, da wollten die Gerichte alles pingelig genau belegt haben was wann wie wo gemacht wurde.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#11
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(33481 Beiträge, 12945x hilfreich)

Klar, das muss man belegen. Aber, wenn man von vornherein weiß, worauf es hinaus läuft, dann kann man das doch auch sauber vorbereiten. Mit Protokollen, wie man wen wann befragt hat, u.s.w.

wirdwerden

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