Restschuldbefreiung 4 Wochen statt 2

8. September 2023 Thema abonnieren
 Von 
Jenni1234
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Restschuldbefreiung 4 Wochen statt 2

Guten Abend. Vielleicht kann mir jemand helfen.
2017 habe ich Insolvenz beantragt. Jetzt wird über mein Restschuldbefreiung entschieden. Ich dachte die Gläubiger hätten 2 Wochen Zeit für ein Versagungsantrag. Dort steht das sie 4 Wochen dafür Zeit haben. Ist es immer unterschiedlich?? Leider habe ich heute niemanden mehr erreicht.
Ich kopiere mal den Abschnitt.

wird die Durchführung der Anhörung der Insolvenzgläubiger zu dem Antrag der Schuldnerin auf Erteilung von Restschuldbefreiung im schriftlichen Verfahren angeordnet
II.
ist die Laufzeit der Abtretungserklärung der Schuldnerin, die sog. Wohlverhaltenszeit, am 04.09.2023 abgelaufen. Die Insolvenzgläubiger erhalten hiermit Gelegenheit zur Stellungnahme bis zum 05.10.2023. Falls die Versagung der Restschuldbefreiung beantragt werden soll, muss der Antrag einschließlich der Unterlagen zur Glaubhaftmachung der Versagungsgründe dem Gericht fristgerecht vorliegen. Für den Versagungsantrag gelten die gleichen Voraussetzungen, Fristen und Verfahrensregeln wie für einen Antrag während der Wohlverhaltenszeit


Ist das so richtig?
Ich bin von 2 Wochen ausgegangen.
Ich danke schon mal für eure Antworten.
Liebe Grüße

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118741 Beiträge, 39624x hilfreich)

Zitat (von Jenni1234):
Ich dachte die Gläubiger hätten 2 Wochen Zeit für ein Versagungsantrag.

Ich lese da deutlich längere Firsten:
§ 296 Abs. 1 InsO:
Der Antrag kann nur binnen eines Jahres nach dem Zeitpunkt gestellt werden, in dem die Obliegenheitsverletzung dem Gläubiger bekanntgeworden ist.



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
guest-12307.11.2023 17:45:27
Status:
Beginner
(61 Beiträge, 11x hilfreich)

Zitat (von Jenni1234):
Ist das so richtig?
Ich bin von 2 Wochen ausgegangen.
Ich danke schon mal für eure Antworten.


Die Anhörungsfrist muss angemessen sein. 2 Wochen werden in der Regel als ausreichend erachtet, wie lange die Frist aber tatsächlich gesetzt wird liegt im Ermessen des Gerichts.

0x Hilfreiche Antwort

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