Verfahren gewonnen, und nun?

26. April 2011 Thema abonnieren
 Von 
Zaldoran
Status:
Frischling
(29 Beiträge, 5x hilfreich)
Verfahren gewonnen, und nun?

1) Die Beklagte wird verurteilt an den Kläger xxxx zu zahlen.

2) Die Beklagte trägt die Kosten des Verfahrens.


Soweit so schön. Dafür dass ich meine Klage selber geschrieben habe bin ich soweit ganz zufrieden. Aber wie geht es nun weiter? Irgendwo habe ich mal das Wort Kostenfeststellungsbescheid aufgeschnappt. Muß ich den jetzt bei Gericht beantragen? Oder wie werden die Verfahtrenskosten nun ermittelt? Welche Kosten kann ich als Selbstklager überhaupt anrechnen? Die Gerichtsgebühren die ich überwiesen habe denk ich mal schon. Porto? Telefon? Zeit? Wahrscheinlich eher nicht, oder?

Der Schuldner spielt darüber hinaus toter Mann. Also wird es wohl auf einen Vollstreckungsbescheid rauslaufen - wenn ich denn mal weiß, welchen Betrag ich vollstrecken kann. zu 1) im Antrag ist ja klar, aber zu 2) wie gesagt, die Verfahrenskosten ?!


Hilfeeeee, bis hier hin liefs so gut und nu weiß ich nicht mehr weiter...

LG
Zaldo

-----------------
""

Fragen zu Ihrem Verfahren?

Fragen zu Ihrem Verfahren?

Ein erfahrener Anwalt gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Eidechse
Status:
Senior-Partner
(6998 Beiträge, 3920x hilfreich)

Für die Kostenfestsetzung muss man einen Kostenfestsetzungsbescheid beantragen. Ohne RA kann man als Partei z.B. Portokosten und ggf. Schreibauslagen geltend machen sowie evtl. angefallene Fahrtkosten für einen Termin. Ebenso kann man die verauslagten Gerichtskosten erstattet verlangen.

Im Übrigen braucht man nicht noch einen Vollstreckungsbescheid, wenn ein Urteil vorliegt. Für die Vollstreckung ist nur die vollstreckbare Ausfertigung (das steht dann auf der entsprechenden Ausfertigung des Urteils drauf) des Urteils. Damit kann man dann die Zwangsvollstreckung entweder über einen Gerichtsvollzieher oder evtl. wenn bekannt die Pfändung von Bankkonto oder Arbeitseinkommen einleiten. Musteranträge finden sich unter http://www.justiz.nrw.de/BS/formulare/zwangsvollstreckung_pfaendung/index.php

-- Editiert am 26.04.2011 09:54

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Zaldoran
Status:
Frischling
(29 Beiträge, 5x hilfreich)

Herzlichen Dank Eidechse, das hilft mir weiter :rock:

-----------------
""

1x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 267.793 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
108.220 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen