Hallo Leute.Ich bin in einer verzwickten Situation momentan:-(
Also gestern morgen fahre ich in einer Autobahnbaustelle zur arbeit.Vor mir fuhr eine Frau,die plötzlich völlig unvermittelt eine Vollbremsung hinlegte und mir im Rückwärtsgang entgegenrollte.Ich stieg sofort in die Eisen,aber es reichte nicht mehr und ihr knallte in ihren Wagen.Die Frau entschuldigte sich damit,das sie sagte,sie habe die Ausfahrt verpasst und versicherte mir den Schaden zu begleichen ohne die Polizei zu rufen.Sie war total aufgelöst und noch dazu im 7.Monat schwanger.
Ausserdem bestätigte ihr Mann am Handy ebenso,das der Schaden beglichen wird.Also willigte ich ein.Mein Fehler:-(,denn heute teilte sie mir mit,das sie einen Anwalt und ihre Versicherung einschalten will.Wie soll ich nun vorgehen?hat jemand einen Tip für mich?Vielen Dank im Voraus.
Auffahrunfall nach sinnloser Vollbremsung
Hast Du Zeugen ??
Sonst sieht es wohl schlecht aus....
Hallo Michael32,
Zeugen gibts leider keine,denn es passierte morgends um 5 Uhr.
Wie kann das ganze wohl ausgehen?
das ich af meinem Schaden sitzenbleibe?
Gruß
Markus
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Irgendwo in der STVO steht, dass jeder Fahrzeuglenker sein Fahrzeug so zu führen hat, das er vor einem plötzlich auftauchendem Hindernis rechtzeitig zum stehen kommt.
So gesehen wird Dir wohl zumindest eine Teilschuld angelastet werden.
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"Meine Beiträge spiegeln lediglich meine persönliche Meinung wider."
>>>Irgendwo in der STVO steht, dass jeder Fahrzeuglenker sein Fahrzeug so zu führen hat, das er vor einem plötzlich auftauchendem Hindernis rechtzeitig zum stehen kommt.
da steht aber auch, dass ich nicht sinnlos bremsen darf, erst recht nicht auf der autobahn, und dann noch rückwärts fahren!
die haftung liegt hier eigentlich zu 100% bei der dame denn ohne rückwärtsrollen hätte der abstand ja sicherlich gereicht oder? werden die jetzt aber behaupten, dass du hinten drauf gefahren bist hast du wirklich ein beweisproblem.
viele grüße
Hallo und danke für die Antworten.
Ich könnte mir vorstellen,das die Frau jetzt irgenwelche Tatsachen verdrehen könnte,um von der unnötigen Vollbremsung und dem Rückwärtsfahren abzulenken.
Ich weiss nur nicht wie es mit der Beweislage aussieht,denn es gibt ja keine Zeugen und keine Polizei.
Liegt die Beweispflicht eigentlich bei mir?
Gruß
Markus
Hallo darxon,
das die Frau rückwärts gefahren ist, lässt sich eventuell noch beweisen. Beim Rückwärtsfahren leuchten ja die entsprechenden Lampen auf, wenn es dann zu einem Unfall kommt, so werden die heißen Glühwendeln verformt. Bei nicht brennenden Lampen tritt diese Verformung nicht auf.
Wenn also das Fahrzeug der Frau noch nicht repariert wurde oder die Rückfahrlampen nicht durch den Unfall zerstört wurden und somit bei der Reparatur nicht getauscht worden, so gibt es vielleicht noch die Möglichkeit die Birnen der Lampen untersuchen zu lassen.
Wie man an das Beweismittel kommt, weiß vielleicht der Anwalt oder die Polizei.
Viele Grüße
Uwe
Hi Uwe,
danke für die Info.
Soweit ich weiss,waren die Rückleuchten nicht defekt nach dem Unfall,aber die Glühbirnchen leuchteten nicht mehr.
Vielleicht gingen beim Aufprall nur sie glühbirnchen defekt,aber nicht die ganzen Rückleuchten.Dann hätte ich wahrscheinlich Pech und die haben sie schon getauscht:-(
Trotdem danke nochmal für die Info.
Gruß
Markus
Hallo Markus,
der Unfall war doch erst gestern. Da werden die doch den Wagen noch nicht repariert haben. Auch wenn die Frau den Wagen weiter fährt, so bezweifele ich, dass sie so pflichtbewusst ist und die Birnen schon getauscht hat.
Vor einigen Jahren habe ich mal gelesen, dass man die Glühfade-Methode benutzt, um einen Unfallhergang zu rekonstruieren.
Weil schnelles Handeln geboten ist, würde ich mich bei der Polizei erkundigen, ob es da Möglichkeiten gibt, die Birnen als Beweismittel sicherzustellen. Aber ob die Polizei hilft, weiß ich natürlich nicht. Fragen kostet aber nichts.
Viele Grüße
Uwe
-- Editiert von Uwe Mettmann am 25.11.2006 16:01:27
Danke Uwe,
werd ich machen.
Gruß
Markus
Also ich würde schnellstmöglich einen Anwalt aufsuchen...
@Uwe Mettmann:
Es steht die Vermutung im Raum, dass hier Versicherungen über den Unfallhergang getäuscht werden sollen. Das wäre ein Betrug. Wenn die Polizei davon erfährt, hat sie eigentlich zu handeln.
Und jetzt?
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