Führerscheinentzug wegen Punkten - Nachname Falsch

2. April 2024 Thema abonnieren
 Von 
Damientk
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Führerscheinentzug wegen Punkten - Nachname Falsch

Hey Leute, Hab ein Thema mit einen bekannten und wollte euch mal fragen, was ihr dazu sagt, Name ist geändert

„Anton Rotiris" hat 8 Punkte in Flensburg erreicht, der Führerscheinentzug hat bereits stattgefunden, in der Zeit wo er den Führerschein noch hatte, hatte er wiederholte Male seine Punkte abgefragt, die immer ohne Eintragung sprich 0 Punkte bewertet worden sind, bei einer Polizeikontrolle als der Führerschein noch nicht entzogen worden ist, geriet „Anton Rotiris" unter den Verdacht keine Fahrerlaubnis zu besitzen. Nachdem die Polizisten nach „Anton Rotiri" gesucht hatten war das allerdings erledigt.

Ein Blick auf den Führerschein zeigt den Namen „Anton Rotiri" ohne das „S" da wurde anscheinend von den Behörden ein Fehler gemacht, jegliche Briefe der Behörden kamen auch mit dem Namen „Anton Rotiri" an, das ist erklärt auch die 0 Punkte in Flensburg. „Anton Rotiris" hat also unter „richtigen" Namen keine Fahrerlaubnis.

Meine Fragen dazu:

Lohnt sich ein Einspruch gegen den Führerschein Entzug, weil Anton nie seine aktuellen Punkte abfragen konnte und somit benachteiligt war?

Könnte Anton sich in einer anderen Stadt ummelden, und dort den Führerschein komplett neu zu machen und somit nicht die Sperrfrist einhalten muss und die MPU macht?

Danke fürs lesen und liebe Grüße

-- Editiert von User am 2. April 2024 05:13

-- Editiert von Moderator topic am 2. April 2024 13:02

-- Thema wurde verschoben am 2. April 2024 13:02

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Demonio
Status:
Bachelor
(3590 Beiträge, 971x hilfreich)

Zitat (von Damientk):
in der Zeit wo er den Führerschein noch hatte, hatte er wiederholte Male seine Punkte abgefragt, die immer ohne Eintragung sprich 0 Punkte bewertet worden sind
Aber das er den einen oder anderen Bußgeldbescheid erhalten hat, hat er schon mitbekommen, oder? Und an wen waren diese Bußgeldbescheide addressiert?

Zitat (von Damientk):
als der Führerschein noch nicht entzogen worden ist, geriet „Anton Rotiris" unter den Verdacht keine Fahrerlaubnis zu besitzen. Nachdem die Polizisten nach „Anton Rotiri" gesucht hatten war das allerdings erledigt.
Dann war Anton die Probblematik ja bekannt. Hat er sich mal bei der Führerscheinstelle gemeldet?

Zitat (von Damientk):
Ein Blick auf den Führerschein zeigt den Namen „Anton Rotiri" ohne das „S" da wurde anscheinend von den Behörden ein Fehler gemacht,
Und Anton war dann sicherlich beim Amt, um den Fehler beheben zu lassen.

Zitat (von Damientk):
jegliche Briefe der Behörden kamen auch mit dem Namen „Anton Rotiri" an
Dann hat er ja auch die Ermahnung und die Verwarnung gem. § 4 (5) StVG erhalten, und kannte seinen Punktestand.

Zitat (von Damientk):
Lohnt sich ein Einspruch gegen den Führerschein Entzug, weil Anton nie seine aktuellen Punkte abfragen konnte und somit benachteiligt war?
Nein. Er wurde verwarnt und kannte seinen Punktestand. Er wusste, dass der Name auf dem Führerschein falsch geschrieben ist, und hat das nicht korrigieren lassen. Letzteres möglicherweise sogar in der Hoffnung, dadurch einen Vorteil erlangen zu können.

Zitat (von Damientk):
Könnte Anton sich in einer anderen Stadt ummelden, und dort den Führerschein komplett neu zu machen und somit nicht die Sperrfrist einhalten muss und die MPU macht?
Nein, das wäre vielleicht am 1. April möglich gewesen. Aber der ist ja nun vorbei.

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#2
 Von 
Damientk
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die Antwort, genau die Verwarnung kam 2022, der Entzug erfolgte April 2024. Der einzige Vorteil wäre ja, wenn Anton einen neuen Führerschein machen könnte unter seinen richtigen Namen, unter dem er keine Fahrerlaubnis besitzt und auch noch nie hatte sowie keine Punkte in Flensburg.

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#3
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10701 Beiträge, 4210x hilfreich)

Zitat (von Damientk):
Der einzige Vorteil wäre ja...


Das funktioniert aber nicht.
Ein simpler Tippfehler bzw. ein verloren gegangener Buchstabe schafft keine neue Identität.
Zumal hier verschärfen hinzukommt, dass dem Mann dem man das S "klaute", dieser Umstand lange bekannt war und er nichts dafür getan hat, diesen Fehler berichtigen zu lassen.

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#4
 Von 
amz621718-85
Status:
Schüler
(332 Beiträge, 29x hilfreich)

Zitat (von Demonio):
Er wurde verwarnt und kannte seinen Punktestand. Er wusste, dass der Name auf dem Führerschein falsch geschrieben ist, und hat das nicht korrigieren lassen. Letzteres möglicherweise sogar in der Hoffnung, dadurch einen Vorteil erlangen zu können.
(Editiert)

-- Editiert von Moderator am 4. April 2024 15:18

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#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(120172 Beiträge, 39837x hilfreich)

Zitat (von spatenklopper):
Zumal hier verschärfen hinzukommt, dass dem Mann dem man das S "klaute", dieser Umstand lange bekannt war und er nichts dafür getan hat, diesen Fehler berichtigen zu lassen.

Vorsätzliche Rechtsmissbräuchlichkeit nennt sich das wohl - damit würde man auch vor Gericht wohl kaum durchkommen ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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