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Kein Konsum von MET, dennoch positiver Urintest.

8.10.2019 Thema abonnieren
 Von 
hilltop15
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)
Kein Konsum von MET, dennoch positiver Urintest.

Hallo zusammen,
ich bin Ende Juni (also vor mehr als drei Monaten) in eine Verkehrskontrolle geraten und wurde dabei positiv auf MET getestet. Ich mache mir seitdem sehr viele Sorgen, bin verärgert über das Verhalten mancher Polizisten und habe nun einige Fragen dazu. Ich ärgere mich auch über mich selbst, aber wenn ich nochmal in so eine Situation komme, weis ichs besser… Hier die Geschichte (sorry etwas lang…)

Wir sind an einem Mittwoch zu dem Festival gefahren, ein Elektro-Festival wo dir etwa alle 2h Pilze, Ecstasy, Weed, MDMA und alles was man sich nur vorstellen kann angeboten wird und generell viel konsumiert wird. An dem Mittwochabend haben wir ein paar Joints geraucht. Mein letzter Joint war dann am Donnerstag gegen Mittag, und da auch nur zwei oder drei Züge. Ich wusste, dass ich am Sonntag Auto fahren werde, und habe ab diesem Zeitpunkt nur noch Alkohol getrunken, nichts geraucht, oder irgendwas anderes genommen.

Wir sind dann Sonntag Abend auf dem Rückweg kontrolliert worden. Die Frage auf Alkohol- und Drogenkonsum habe ich verneint. Während des Alkoholtests wurden bei mir wohl Auffälligkeiten festgestellt. Das mag sein, es war meine erste richtige Polizeikontrolle, ich hatte die Fahrzeugpapiere nicht dabei und dachte das könnte Probleme geben…. Die Beamten wollten, dass ich einen Urintest mache, diesen habe ich aber abgelehnt. Zum einen hatte ich Sorge, dass die Zeit seit meinem letzten Joint doch zu kurz gewesen sein könnte, zum anderen haben dauernd andere in meiner unmittelbaren Umgebung gekifft. Außerdem habe ich in der Nacht zuvor mit meinem Freund geschlafen, und der hat sich so ziemlich alles eingeworfen. Ich weiß ja nicht inwieweit sowas das Ergebnis verfälschen könnte. Die Polizistin sagten mir dann, ich dürfe mit den Auffälligkeiten (leichtes Zittern?), die sie jetzt festgestellt habe, nicht weiterfahren und ich müsste definitiv zum Bluttest. Es sei denn ich „bestehe" den Urintest, dann dürfte ich weiter.

Daraufhin hatte ich dem Test dann doch zugestimmt, was soll schon passieren. Tatsächlich war THC negativ, wie auch alles andere, bis auf MET. Der Strich war zwar da, allerdings werteten die Beamten das als positiv (er war nicht so stark wie die anderen). Ich bin aus allen Wolken gefallen. Ich hatte in meinem Leben nie ansatzweise was mit MET am Hut. Ich habe noch versucht den Polizisten die Sache zu schildern, dass ich, wenn ich etwas konsumiert hätte, dann ja wohl die typischen Partydrogen wie Speed, THC, oder Ecstasy. Aber doch kein Meth. Ich war wohl nicht so glaubhaft, vermutlich weil ich zunächst den Test verweigert hatte. Daraufhin haben sie das Auto durchsucht, jedoch nichts gefunden.

Da ich ja nicht mehr fahrtüchtig war, boten uns die Polizisten an, dass mein Freund einen Urintest macht. Sollte dieser positiv sein, gibt es keine Konsequenzen. Sollte er negativ sein, könnte er ja nach Hause fahren sobald mir Blut abgenommen wurde. Ich wusste dass es eh keinen Wert hat, aber mein Freund wollte den Test trotzdem und naja, es waren etwa vier von sechs Substanzen positiv. Daraufhin hat die Polizei dann einen Hund angefordert, mein Freund hat in der Zwischenzeit sein ca. 1 Gramm Weed herausgegeben, die Hunde haben nichts weiter gefunden und mein Freund hat eine Anzeige wegen BTM Besitz bekommen. Vor etwa einer Woche hat er den Brief bekommen, dass das Verfahren eingestellt wird.

Wir wurden beide zur Wache gebracht. Als ich bei der Ärztin saß, wurde ich gefragt weshalb ich hier bin. Meine Aussage war wortwörtlich „ich wurde positiv auf MET getestet". Die Ärztin stellte ein paar Fragen zu meiner Größe, Gewicht, usw. Dann fragte sie mich ob ich mich an den Konsum erinnern könnte. Ich sagte ihr, dass ich nichts konsumiert habe. Ihre Reaktion darauf war „oh – das habe ich eben aber anders verstanden". Der Polizist, der mit im Raum war, stimmte ihr zu, er habe es auch so verstanden, dass ich „zugegeben" hätte, MET konsumiert zu haben. Ich hatte echt das Gefühl man würde mir das Wort im Mund umdrehen wollen. Anschließend wollte sie ein paar Tests mit mir machen. Erst auf meine Nachfrage hin, ob ich dazu verpflichtet sei, hat sie mich aufgeklärt, dass das alles freiwillig ist. Entsprechend habe ich alle diese Tests abgelehnt.

Dann durfte ich meine Aussage bei einem Kripo Beamten machen. Neben der Polizistin mit dem Hund der einzige, der meiner Meinung nach bei dem ganzen Ablauf fair war. Er hat mich auf mein Recht hingewiesen, dass ich keine Aussage machen brauche. Das habe ich dann auch nicht.

Der Autoschlüssel wurde mir abgenommen, ein Freund kam uns von der Wache abholen, ihm wurde dann auch der Schlüssel ausgehändigt.
Wäre ich nochmal in der Situation, hätte ich den „positiven" Urintest abfotografiert, nach der Pers.Nr. der Polizisten gefragt und sofort eine Freundin, die sich in dem Bereich auskennt angerufen. Aber mich hat die ganze Situation so ziemlich überfordert.

Ich mache mir jetzt auf jeden Fall Sorgen, wenn ich so darüber nachdenke, kann ich nicht hundertprozentig ausschließen, dass ich nicht doch auf irgendeine Art und Weise MET zu mir genommen habe. Ich habe häufiger während des Festivals mal von den Wasser-, Bier- und Mixgetränkeflaschen anderer getrunken. Außerdem habe ich Angst dass die Ärztin irgendetwas falsch vermerkt hat, wegen ihrer falschen Interpretation meiner Aussage, dass ich positiv auf MET getestet wurde. Ich habe circa eine Woche vor dem Festival eine Fiebertablette genommen, aber in dem Moment wo ich danach gefragt wurde einfach nicht mehr daran gedacht. Bisher habe ich mir nie etwas zu Schulden kommen lassen, Vorstrafen o.ä. habe ich nicht. Bis auf einen Punkt in Flensburg, weil ich mal zu schnell unterwegs war, sollte meine Akte sauber sein.

1. Wie wahrscheinlich ist denn so ein „falsch positiv" Test beim Urin?
2. Sollte ich mich um einen Rechtsbeistand kümmern? Dann hätte ich vermutlich Akteneinsicht und wüsste Bescheid. Andererseits möchte ich auch nicht unnötig Geld ausgeben, wo ich davon ausgehe, dass der Bluttest negativ ausfallen wird.
3. Ich gönne mir ab und an einem Freitag-Feierabend oder beim Feiern einen Joint. Allerdings fahre ich dann aber auch mindesten 3 Tage kein Auto. Die Blutanalyse wird den gelegentlichen THC vermutlich zeigen. Könnte die FSST mir damit Probleme machen?
4. Kann der auf MET „positive" Urintest Probleme bei der FSST machen? Könnte ich sowas anfechten? Die Linie war ja da, nur für die Polizisten wohl nicht deutlich genug.
5. Selbst wenn ich versehentlich MET konsumiert hätte, wir sind in der Nacht vor der Kontrolle gegen 3 Uhr schlafen gegangen. Die Kontrolle war am nächsten Tag gegen 19 Uhr, müsste bis dahin nicht alles abgebaut worden sein? Dass ich am Tag der Kontrolle etwas erwischt haben könnte, kann ich mit ziemlicher Sicherheit ausschließen und selbst wenn ich am Abend vorher etwas erwischt haben sollte, könnte es sich ja nur um eine sehr kleine Menge gehandelt haben.
6. Einer der Polizisten sagte mir, das Ergebnis würde in 6 bis 8 Wochen vorliegen, evtl. mit etwas Verzögerung wegen des hohen Aufkommens. Nun sind schon über 14 Wochen vergangen. Mich verunsichert, dass es so lange dauert. Kann man sowas irgendwo evtl. telefonisch erfragen?

Ich hoffe ihr könnt mir ein wenig weiterhelfen mit den vielen Fragen. Danke schon mal!

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13 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Demonio
Status:
Praktikant
(913 Beiträge, 238x hilfreich)

Zitat (von hilltop15):
1. Wie wahrscheinlich ist denn so ein „falsch positiv" Test beim Urin?
Kann vorkommen.

Zitat (von hilltop15):
2. Sollte ich mich um einen Rechtsbeistand kümmern?
Der könnte im Moment auch nicht viel machen.

Zitat (von hilltop15):
3. Die Blutanalyse wird den gelegentlichen THC vermutlich zeigen. Könnte die FSST mir damit Probleme machen?
Das kommt auf das Ergebnis der Blutanalyse an.

Zitat (von hilltop15):
4. Kann der auf MET „positive" Urintest Probleme bei der FSST machen? Könnte ich sowas anfechten? Die Linie war ja da, nur für die Polizisten wohl nicht deutlich genug.
Der Urintest hat keine Beweiskraft. Er kann lediglich einen Anfangsverdacht begründen. Entscheidend ist das Ergebnis der Blutanalyse.

Zitat (von hilltop15):
6. Einer der Polizisten sagte mir, das Ergebnis würde in 6 bis 8 Wochen vorliegen [...] Kann man sowas irgendwo evtl. telefonisch erfragen?
Du kannst den zuständigen Sachbearbeiter bei der Polizei anrufen und nachfragen.

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#2
 Von 
NaibaF123
Status:
Schüler
(386 Beiträge, 56x hilfreich)

Zitat (von hilltop15):
1. Wie wahrscheinlich ist denn so ein „falsch positiv" Test beim Urin?
Das müsste man mal den Testhersteller fragen. Ich nehme aber mal an: eher gering. Ist aber irrelevant, der Urintest hat am Ende keine strafrechtlichen Folgen.
Zitat (von hilltop15):
Andererseits möchte ich auch nicht unnötig Geld ausgeben, wo ich davon ausgehe, dass der Bluttest negativ ausfallen wird.
Man wird zum jetzigen Zeitpunkt in der Akte auch keine bahnbrechenden Dinge finden, die man jetzt noch nicht wüsste.
Zitat (von hilltop15):
Könnte die FSST mir damit Probleme machen?
Ja, könnte. Das kommt aber auf die Werte an. Mutmaßungen führen an der Stelle zu wenig Ergebnis.
Zitat (von hilltop15):
Kann der auf MET „positive" Urintest Probleme bei der FSST machen?
Nein. Es zählt der Bluttest.
Zitat (von hilltop15):
müsste bis dahin nicht alles abgebaut worden sein?
Ich vermute mal, ohne es zu wissen, dass sich Methamphetamine deutlich länger nachweisen lassen. Ob sich ein Rauschzustand herleiten/ausschließen lässt, vermag ich nicht zu beurteilen. Werte abwarten. Versehentlich konsumieren...klingt eher unglaubwürdig und nach Schutzbehauptung. Ich befürchte damit lockt man niemanden vor dem Ofen hervor.
Zitat (von hilltop15):
Kann man sowas irgendwo evtl. telefonisch erfragen?
In der Regel beim zuständigen Sachbearbeiter bzw. der zuständigen Polizeidienststelle. Nach 14 Wochen darf/kann man durchaus nachfragen. Das ganze kann auch ein Zeichen für "es wurden keine auffälligen Blutwerte gemessen" sein.

Was ist bei der ganzen Sache eigentlich mit dem Führerschein? Wurde der Beschlagnahmt und verweilt irgendwo, oder wurde lediglich die Weiterfahrt für einen Zeitraum untersagt?

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#3
 Von 
hilltop15
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von NaibaF123):
Was ist bei der ganzen Sache eigentlich mit dem Führerschein? Wurde der Beschlagnahmt und verweilt irgendwo, oder wurde lediglich die Weiterfahrt für einen Zeitraum untersagt?

Der Führerschein wurde mir sofort wieder ausgehändigt. Es wurde mir auch nichts gesagt wie lange ich nicht fahren dürfte. Sie wollten lediglich sehen dass jemand Nüchternes kommt der den Schlüssel entgegen nimmt.

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#4
 Von 
NaibaF123
Status:
Schüler
(386 Beiträge, 56x hilfreich)

Ok, dann steht und fällt alles mit den Ergebnissen des Bluttests. Also entweder abwarten und Tee trinken (so lange nichts kommt ist ja alles ok und wenn was (positives) kann man es ohnehin jetzt nicht verhindern), oder eben einmal freundlich nachfragen. Das wiederum bringt ein Risiko mit sich, einen schlafenden Hund zu wecken. Auch wenn das Risiko minimal ist, ich würde nicht ausschließen, dass auch mal einem Polizisten eine Akte versehentlich hinter den Schreibtisch rutscht und einfach niemand dran denkt. Irgendwann wäre die Sache dann verjährt.

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#5
 Von 
drkabo
Status:
Gelehrter
(10456 Beiträge, 7449x hilfreich)

Schließe mich an.
So lange das Ergebnis der Blutprobe nicht da ist, ist es sinnlos, sich irgendwelche Gedanken zu machen oder einen teuren Anwalt zu beauftragen. Denn das Ergebnis der Blutprobe ist entscheidend dafür wie es weiter geht. Vorher ist alles sinnlose Panikmache. So lange das Ergebnis nicht da ist, kann auch ein Anwalt nichts sinnvolles unternehmen. (Er könnte natürlich Akteneinsicht beantragen - aber so lange das Ergebnis der Blutprobe nicht da ist, steht in der Akte ja auch nichts wirklich wichtiges drin.)

Ob sie einfach warten, bis ein Ergebnis kommt, oder ob Sie lieber selbst nachfragen - das müssen Sie selbst entscheiden.

Dass nach so langer Zeit kein Ergebnis bei Ihnen angekommen ist, kann darauf hindeuten, dass das Ergebnis negativ war und man es deshalb nicht als notwendig angesehen hat, Sie zu informieren.

Signatur:Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.
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#6
 Von 
hilltop15
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von drkabo):
So lange das Ergebnis der Blutprobe nicht da ist, ist es sinnlos, sich irgendwelche Gedanken zu machen oder einen teuren Anwalt zu beauftragen. Denn das Ergebnis der Blutprobe ist entscheidend dafür wie es weiter geht. Vorher ist alles sinnlose Panikmache. So lange das Ergebnis nicht da ist, kann auch ein Anwalt nichts sinnvolles unternehmen. (Er könnte natürlich Akteneinsicht beantragen - aber so lange das Ergebnis der Blutprobe nicht da ist, steht in der Akte ja auch nichts wirklich wichtiges drin.)

Würde das bedeuten dass ich das Ergebnis genau so schnell erfahren würde wie irgend eine weitere Instanz (z.B. die Führerscheinstelle?).

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#7
 Von 
spatenklopper
Status:
Senior-Partner
(6641 Beiträge, 3226x hilfreich)

MET = Methylethyltryptamin

oder

METH = Methamphetamin ?

Macht einen gewaltigen Unterschied, da es bei Ersteren diverse Derivate gibt, welche aktuell (noch) nicht verboten sind.


-- Editiert von spatenklopper am 09.10.2019 15:51

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#8
 Von 
Demonio
Status:
Praktikant
(913 Beiträge, 238x hilfreich)

Zitat (von hilltop15):
Würde das bedeuten dass ich das Ergebnis genau so schnell erfahren würde wie irgend eine weitere Instanz (z.B. die Führerscheinstelle?).
Nein, das kann man so nicht sagen.

Zunächst einmal bekommt die Polizei, als Auftraggeber, das Ergebnis der Blutanalyse. Dann entscheidet der Sachbearbeiter, anhand dieses Ergebnisses und der Aktenlage, was er weiter unternimmt.

Möglich wären z.B.:

1.) Keine weiteren Maßnahmen, weil Blutprobe negativ.

2.) Meldung an die Führerscheinstelle, weil die Blutprobe Hinweise auf den Konsum von Drogen liefert, aber keine Verfolgung einer Owi, weil die Blutprobe keinen Beweis für eine berauschte Fahrt liefert.

3.) Meldung an die Führerscheinstelle und Owi-Anzeige an die Bußgeldstelle, weil die Blutprobe eine berauschte Fahrt beweist, und sich somit Zweifel an der Fahreignung ergeben.

Im Falle von Beispiel 3 kann es sein, dass Du noch einmal einen Anhörungsbogen bekommst. Aber das muss nicht sein, weil Du evtl. schon vor Ort die Möglichkeit hattest auszusagen. Das käme jetzt drauf an, wie genau die Kontrolle abgelaufen ist, und ob Du als Betroffene(r) gehört und belehrt wurdest.

Es kann also sein, dass Du
1.) Gar nichts mehr von dem Vorfall hören wirst.
2.) Irgendwann Post von der Führerscheinstelle bekommst.
3.) Irgendwann Post von der Bußgeldstelle bekommst, wobei sich 2 und 3 nicht gegenseitig ausschließen und in unterschiedlicher Reihenfolge eintreffen können.
4.) Irgendwann Post von der Polizei bekommst. Wenn das geschehen solte, dann passiert das bevor etwaige Post von der Bußgeldstelle kommt, und vermutlich auch bevor einen Meldung an die Führerscheinstelle ergeht.

Fazit: Nichts Genaues weiß man nicht. Aber die Zeit spielt letztlich für Dich. Solltest Du (seit dem Vorfall) abstinent leben und irgendwann böse Post von der Führerscheinstelle bekommen, dann hast Du bessere Chancen Deine Fahreignung zu beweisen, je länger der Vorfall zurückliegt.


-- Editiert von Demonio am 09.10.2019 16:03

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#9
 Von 
hilltop15
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von spatenklopper):
MET = Methylethyltryptamin

oder

METH = Methamphetamin ?

Macht einen gewaltigen Unterschied, da es bei Ersteren diverse Derivate gibt, welche aktuell (noch) nicht verboten sind.


-- Editiert von spatenklopper am 09.10.2019 15:51



Hmmm... ich bin davon ausgegangen dass MET für Metamphetamin steht. Ich kann mich leider nicht mehr genau erinnern, aber es war meines wissens nach schon MET und nicht METH...

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#10
 Von 
hilltop15
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Okay, habe mich kurz informiert, und scheint als wäre MET (Methylethyltryptamin) ein Research Chemical und damit tatsächlich legal. http://neuepsychoaktivesubstanzen.de/met
Aber würde das an der Sache etwas ändern? Alkohol ist auch legal, trotzdem darf ich nach dem Konsum nicht fahren....

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#11
 Von 
drkabo
Status:
Gelehrter
(10456 Beiträge, 7449x hilfreich)
Signatur:Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.
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#12
 Von 
spatenklopper
Status:
Senior-Partner
(6641 Beiträge, 3226x hilfreich)

edit....

-- Editiert von spatenklopper am 10.10.2019 09:57

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#13
 Von 
hilltop15
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von drkabo):
MET = Methamphetamin ("Chrystal")
siehe hier: https://www.diagnostik-nord.de/mwdownloads/download/link/id/11/

Methylethyltryptamin ist übrigens nicht mehr legal, sondern fällt seit dem 18.07.19 unter das NpSG. Die oben verlinkte Seite ist nicht mehr aktuell.

Danke für den Link. Dort steht übrigens auch folgendes.
HINWEIS: Die Farbintensität im Testlinienbereich (T) kann variieren, ist aber
stets als negativ zu betrachten, wenn auch nur eine schwach gefärbte Linie
erscheint.

Damit würde ich das "positive" Ergebnis erstmal als Fehlinterpretation der Polizisten werten und mir vorerst keine Sorgen mehr machen...
Danke für die vielen Antworten! :)

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