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Trunkeneheit im Verkehr (Fahrrad)

14.3.2019 Thema abonnieren Zum Thema: MPU Polizei Fahrrad
 Von 
lakei99
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Trunkeneheit im Verkehr (Fahrrad)

Hallo zusammen,

am 5.12.2019 wurde ich von der Polizei liegend neben meinen Fahrrad (auf der Straße) angetroffen, laut Ermittlungsakte habe ich mich aufgerichtet und meine fahrt fortgesetzt. Mein Blutalkohol wurde mit 2,04 Promille angegeben, zum Tatzeitpunkt hatte ich einen Atemalkohol von 0,82 mg/l (Blutentnahme 40 Minuten später).

Es waren 3 Freunde dabei, die alle bestätigen, dass ich im Vorfeld nicht gefahren bin und nur versucht habe aufzusteigen. Meine Fahrt habe ich auf jeden Fall bis auf das Aufsteigen nicht mehr großartig fortgesetzt.

Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren eingestellt mit der Begründung:
"Es liegt keine besonders schwere Straftat vor und auch das bisherige Strafrechtliche Vorleben des Beschuldigten gibt keinen Anlass zur Anklage vor einem Jugendrichter.
Der Beschuldigte wird durch die Staatsanwaltschaft ermahnt"

Unter Punkt 5 (MiStra) wird auch die Führerscheinstelle aufgeführt "mit Einstellung (ein jgg) betreffend [...]

Nun kam jedoch Post von der Führerscheinstelle, mit der Aufforderung eine MPU beizubringen.

Gibt es Hoffnung die MPU nicht machen zu müssen?

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
MPU Polizei Fahrrad


16 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Demonio
Status:
Lehrling
(1203 Beiträge, 302x hilfreich)

Zitat (von lakei99):
Gibt es Hoffnung die MPU nicht machen zu müssen?
Da sehe ich wenig Chancen. Von sich aus und durch gutes Zureden wird die Behörde sich von der Forderung nicht abbringen lassen. Wenn Du die MPU dann nicht machst, dann wird Dir die Fahrerlaubnis entzogen. Erst nach Entziehung der Fahrerlaubnis stehen Dir Rechtsmittel zur Verfügung. Dann könntest Du vor dem Verwaltungsgericht klagen. Ohne Anwalt sehe ich dabei keine Erfolgsaussichten. Mit Anwalt ehrlich gesagt auch nicht.

Gegen die Anordnung der MPU gibt es kein Rechtsmittel.

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#2
 Von 
hiphappy
Status:
Master
(4087 Beiträge, 2112x hilfreich)

Hoffnung ja, aber keine realistische Chance.

Zitat (von lakei99):
Es waren 3 Freunde dabei, die alle bestätigen, dass ich im Vorfeld nicht gefahren bin und nur versucht habe aufzusteigen.

3 Leute haben also bezeugt, dass du mit 2,04 Promille am Straßenverkehr teilnehmen wolltest.
Damit besteht ein enormes Gefährdungspotential für die Allgemeinheit und die Führerscheinstelle möchte nun erst einmal ein Gutachten, ob du überhaupt für die Teilnahme am Straßenverkehr geeignet bist.

Die MPU ist auch keine Strafe, sie soll lediglich sicher stellen, das du am Straßenverkehr teilnehmen kannst. Quasi eine Erweiterung/Ergänzung der Fahrprüfung, welche bei dir erforderlich scheint.

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#3
 Von 
guest-12303.07.2019 16:29:14
Status:
Lehrling
(1402 Beiträge, 410x hilfreich)

Da auch bereits einem Fußgänger die MPU angeordnet werden kann (entsprechend hohem BAK und Auffälligkeiten vorrausgesetzt - ob ersteres jetzt mit 2,04%o erfüllt ist lasse ich mal offen) sehe ich die Chancen ebenfalls als eher gering an. Wer trinkt sollte halt nicht (oder möglichst wenig) am Verkehr teilnehmen. Und das macht eben auch der Fußgänger. Hätten die Freunde unisono zu Wort gegeben, dass man im Laufen umgekippt war, wäre die Chance größer gewesen, dass man die FSS nicht informiert hätte.

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#4
 Von 
lakei99
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Okay alles klar. Vielen Dank für die Antworten - dann bereite ich mich weiter auf die MPU vor.
Bis zum 7.05 soll ich ein Gutachten vorlegen.

Morgen bin ich das erste Mal beim Verkehrspsychologen. Nur als Zweitmeinung, meint ihr ein Abstinenznachweis ist erforderlich, oder reicht kontrolliertes Trinken?

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#5
 Von 
Demonio
Status:
Lehrling
(1203 Beiträge, 302x hilfreich)

Zitat (von hiphappy):
Die MPU ist auch keine Strafe, sie soll lediglich sicher stellen, das du am Straßenverkehr teilnehmen kannst. Quasi eine Erweiterung/Ergänzung der Fahrprüfung, welche bei dir erforderlich scheint.
Quatsch, eine MPU hat ja nun wirklich nichts mit einer Fahrprüfung zu tun. Weder Zweck noch Ablauf haben irgendwelche Gemeinsamkeiten.

Zitat (von Guruhu):
Da auch bereits einem Fußgänger die MPU angeordnet werden kann
Aber nicht weil er besoffn vom Oktoberfest nach Hause geht. Kein deutsches Gesetz verbietet es Besoffenen zu Fuß am Straßenverkehr teilzunehmen. Im Gegenteil: Die Tatsache, dass man zu Fuß geht zeigt ja, dass man Saufen und Fahren voneinder trennen kann.

Zitat (von lakei99):
dann bereite ich mich weiter auf die MPU vor.
Was hast Du denn bislang zur Vorbereitung unternommen?

Zitat (von lakei99):
meint ihr ein Abstinenznachweis ist erforderlich, oder reicht kontrolliertes Trinken?
Grundsätzlich ist Beides möglich. Kommt halt auch drauf an, welchen Weg Du dauerhaft beschreiten möchtest.

Wie lange könntest Du denn Abstinenz, ggf auch rückwirkend durch Haaranalyse, nachweisen?

Wie genau lautet die Fragestellung von der Führerscheinstelle?

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#6
 Von 
guest-12303.07.2019 16:29:14
Status:
Lehrling
(1402 Beiträge, 410x hilfreich)

Zitat (von Demonio):
Quatsch, eine MPU hat ja nun wirklich nichts mit einer Fahrprüfung zu tun. Weder Zweck noch Ablauf haben irgendwelche Gemeinsamkeiten.
Das Wort "quasi" ist bekannt?

Zitat (von Demonio):
Aber nicht weil er besoffn vom Oktoberfest nach Hause geht. Kein deutsches Gesetz verbietet es Besoffenen zu Fuß am Straßenverkehr teilzunehmen.
Hat ja glücklicherweise auch niemand behauptet. P.S. Ich bin ja immer ein Freund davon, Zitate nicht mitten im Satz abzubrechen, oder aber wenn doch, es wenigstens den Regeln der wissenschaftlichen Arbeit entsprechend, kenntlich zu machen. Dann wäre die o.g. Anmerkung auch völlig überflüssig gewesen.

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#7
 Von 
drkabo
Status:
Gelehrter
(10560 Beiträge, 7489x hilfreich)

Zitat:
Quatsch, eine MPU hat ja nun wirklich nichts mit einer Fahrprüfung zu tun. Weder Zweck noch Ablauf haben irgendwelche Gemeinsamkeiten.

Naja, so ganz falsch ist der Gedanken ja nicht.
Durch die Fahrprüfung hat man gezeigt, dass man geeignet ist, am motorisierten Straßenverkehr teilzunhmen.
Es sind durch die Alkoholsache Zweifel aufgekommen, ob man trotz bestandener Fahrprüfung immer noch geeignet ist.
Die MPU soll zeigen, ob die Eignung trotz der Alkoholsache weiterbesteht.

Signatur:Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.
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#8
 Von 
lakei99
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Die Fragestellung der Führerscheinstelle:

"Ist nicht zu erwarten, dass das Führen von fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen und ein die Fahrsicherheit betreffender Alkoholkonsum nicht hinreichend sicher getrennt werden kann?"

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#9
 Von 
Spejbl
Status:
Praktikant
(823 Beiträge, 136x hilfreich)

Zitat (von lakei99):
Hallo zusammen,

am 5.12.2019 wurde ich von der Polizei liegend neben meinen Fahrrad (auf der Straße) angetroffen, laut Ermittlungsakte habe ich mich aufgerichtet und meine fahrt fortgesetzt. Mein Blutalkohol wurde mit 2,04 Promille angegeben, zum Tatzeitpunkt hatte ich einen Atemalkohol von 0,82 mg/l (Blutentnahme 40 Minuten später).

Der Restalkohol aber ist raus... ;) . Wir schreiben erst März 2019.

Ich persönlich bin der Meinung, gerade mit dem Fahrrad sollte 0,0 Promille gelten. Einfach mal daran denken, du gefährdest nicht nur dich selbst! Aber wenn dir was bei einem Unfall passiert, ist der Autofahrer dran.

Wer sich dermaßen zugeschüttet hat und sich auf den Bock setzt, stellt eine erhebliche Gefahr da.

Ich finde es gerechtfertigt, daß da noch was kam.

Zitat (von lakei99):
Die Fragestellung der Führerscheinstelle:

"Ist nicht zu erwarten, dass das Führen von fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen und ein die Fahrsicherheit betreffender Alkoholkonsum nicht hinreichend sicher getrennt werden kann?"

Das wird der Hintergrund sein. Diese Fragestellung und Prüfung mußt du dir gefallen lassen.

Signatur:Jeder für sich allein, ist nichts. Zusammen aber, sind wir ein unschlagbares Team!
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#10
 Von 
Spejbl
Status:
Praktikant
(823 Beiträge, 136x hilfreich)

Ich fahre selbst viel Fahrrad. Ich finde es gut, richtig und wichtig, daß auch die Fahrradfahrer im Straßenverkehr kontrolliert werden. Alkohol, Doping, Fahrsicherheit der Räder & co. Es hängt einfach zu viel dran.

Und, auch wenn es nicht mit diesem Thema zu tun hat: Eine Helmpflicht würde ich befürworten. Security.

Signatur:Jeder für sich allein, ist nichts. Zusammen aber, sind wir ein unschlagbares Team!
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#11
 Von 
guest-12303.07.2019 16:29:14
Status:
Lehrling
(1402 Beiträge, 410x hilfreich)

Zitat (von Spejbl):
Aber wenn dir was bei einem Unfall passiert, ist der Autofahrer dran.

Diese Aussage ist pauschal quatsch. Sicherlich kann den Autofahrer eine Teilhaftung/Schuld treffen (alleine schon aus der erhöhten Gefährungshaftung ggü. einem Radfahrer). Das hat aber primär nichts mit dem Alkoholkonsum zu tun, sondern ist eben Situationsabhängig das allgemeine Lebensrisiko.

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#12
 Von 
Demonio
Status:
Lehrling
(1203 Beiträge, 302x hilfreich)

Zitat (von Guruhu):
Das Wort "quasi" ist bekannt?
Ja, das Wort ist bekannt (und meistens überflüssig). Jedenfalls macht es eine falsche Aussage nicht zutreffend.

Zitat (von Guruhu):
Hat ja glücklicherweise auch niemand behauptet.
Doch, diese falsche Behauptung hat es gegeben.

Zitat (von drkabo):
Naja, so ganz falsch ist der Gedanken ja nicht.
Doch, der Gedanke ist falsch, weil...
Zitat (von drkabo):
Durch die Fahrprüfung hat man gezeigt, dass man geeignet ist, am motorisierten Straßenverkehr teilzunhmen.
Genau das eben nicht der Fall ist. Durch das Bestehen der Führerscheinprüfung hat man seine Eignung nicht nachgewiesen. Diese wurde auch nicht Überprüft. Man hat nachgewiesen, dass man fähig ist ein Fahrzeug zu führen. Das ist ein riesiger Unterschied!


Hallo lakei99,
war ein paar Tage offline, weswegen ich mich jetzt erst wieder melde.

Bei dieser Fragestellung geht es also darum, ob Dir die Fahrerlaubnis zu entziehen ist. Es geht nicht darum, Dir das Fahrradfahren zu untersagen.

Ich sehe keine realistischen Chancen gegen die Anordnung der MPU vorzugehen. Die einzigige Minichance wäre der Fahrerlaubnisbehörde gegenüber noch einmal darzulegen, dass man nicht gefahren ist, sondern das Fahrrad geschoben hat. Erfolgsaussichten gering bis nicht vorhanden. Probieren kann man es aber.

Grundsätzlich ist eine solche Radfahrer-MPU mit der entsprechenden Vorbereitung aber zu bestehen. Hierzu kannst Du die Hilfe entsprechender Internetforen (kostenlos) und / oder auch einen Verkehspsychologen (kostenpflichtig) hinzuziehen.

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#13
 Von 
fb367463-2
Status:
Senior-Partner
(6743 Beiträge, 2775x hilfreich)

Zitat (von Demonio):
Die einzigige Minichance wäre der Fahrerlaubnisbehörde gegenüber noch einmal darzulegen, dass man nicht gefahren ist, sondern das Fahrrad geschoben hat.

Zitat (von lakei99):
am 5.12.2019 wurde ich von der Polizei liegend neben meinen Fahrrad (auf der Straße) angetroffen, laut Ermittlungsakte habe ich mich aufgerichtet und meine fahrt fortgesetzt

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann hat er sich vor den Augen der Polizei aufs Fahrrad gesetzt und versucht, (weiter) zu fahren ... :(

Zitat (von lakei99):
Meine Fahrt habe ich auf jeden Fall bis auf das Aufsteigen nicht mehr großartig fortgesetzt.
Das spielt dann keine Rolle, wie weit man fuhr...es geht eigentlich nur um "hat er oder hat er nicht". Und er hat, wie es scheint.

-- Editiert von fb367463-2 am 26.03.2019 00:48

Signatur:Wenn mein Beitrag hilfreich ist, freue ich mich über einen Klick auf "hilfreich" unten. Danke :)
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#14
 Von 
Demonio
Status:
Lehrling
(1203 Beiträge, 302x hilfreich)

Zitat (von fb367463-2):
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann hat er sich vor den Augen der Polizei aufs Fahrrad gesetzt und versucht, (weiter) zu fahren ...
So habe ich das auch verstanden.

Zitat (von fb367463-2):
Das spielt dann keine Rolle, wie weit man fuhr...es geht eigentlich nur um "hat er oder hat er nicht".
Richtig.

Zitat (von fb367463-2):
Und er hat, wie es scheint.
Das geht eben aus dem Beitrag nicht eindeutig hervor. Mit einem abgebrochenen Versuch wäre das Führen eines Fahrzeugs unter Alkoholeinfluss nicht erfüllt. Naheliegend ist imho aber der Verdacht, dass er zuvor bereits mit dem Fahrrad gefahrenund gestürzt ist.

Ich habe ja selbst geschrieben, dass es nur eine Minichance ist. Aber wenn es eine Chance geben sollte um die MPU herum zukommen, dann wäre das eben möglicherweise der rettende Strohhalm.

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#15
 Von 
Spejbl
Status:
Praktikant
(823 Beiträge, 136x hilfreich)

Zitat (von lakei99):

Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren eingestellt mit der Begründung:
"Es liegt keine besonders schwere Straftat vor und auch das bisherige Strafrechtliche Vorleben des Beschuldigten gibt keinen Anlass zur Anklage vor einem Jugendrichter.
Der Beschuldigte wird durch die Staatsanwaltschaft ermahnt"

An der Stelle wundert mich allerdings, dass kein Bußgeldbescheid o.ä. erging.

Ich meine:
"Es liegt keine besonders schwere Straftat vor und auch das bisherige Strafrechtliche Vorleben des Beschuldigten gibt keinen Anlass zur Anklage vor einem Jugendrichter.
Der Beschuldigte wird durch die Staatsanwaltschaft ermahnt."

Vielleicht aber doch eine "Leichte Straftat"? Die in Kauf genommene Gefährdung kommt mir hier m.E. zu kurz.

Auch bei einer Ersttat, ein kleines Bußgeld wäre sicher schon O.K. Vielleicht so, wie wenn man mit dem Fahrrad mal eine rote Ampel ignoriert. An die 100 Eurolinchen und 1 Punkt in Flensburg. Das wäre schon machbar. Also, als Ordnungswidrigkeit könne man das schon bewerten.

Einfach als Erziehungsmaßnahme. Auch wegen der Inkaufnahme einer Gefährdungslage.

-- Editiert von Spejbl am 26.03.2019 18:01

Signatur:Jeder für sich allein, ist nichts. Zusammen aber, sind wir ein unschlagbares Team!
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#16
 Von 
Demonio
Status:
Lehrling
(1203 Beiträge, 302x hilfreich)

Zitat (von Spejbl):
An der Stelle wundert mich allerdings, dass kein Bußgeldbescheid o.ä. erging.
Mich nicht.

Zitat (von Spejbl):
Also, als Ordnungswidrigkeit könne man das schon bewerten.
Welche Owi soll dsa denn sein? Gemäß StVG gibt es Alkoholowis nur für Führer von Kraftfahrzeugen. Ein Fahrrad ist kein Kraftfahrzeug.

Daher bleibt der Staatsanwaltschaft im Jugendstrafrecht nur die Optionen der Anklage oder der Einstellung (mit Ermahnung).

Allerdings sehe ich es auch so, dass eine Anklage mit Verurteilung zu ein paar Sozialstunden schon eher einen Lerneffekt gehabt hätten, als eine Ermahnung, die dem Jugendlichen / Heranwachsenden suggeriert, dass ja eh nichts passiert.

Diesen Lerneffekt gibt es jetzt aber wohl durch die MPU. Bei einem derart jungen Menschen mit über 2‰ zwar eine harte, aber vielleicht doch auch lehrreiche und sinnvolle Maßnahme.

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