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Unfall beim Koloneüberholen

14.9.2021 Thema abonnieren
 Von 
Chris_79
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Unfall beim Koloneüberholen

Hallo liebe Community,

Ich hatte vor kurzem einen Unfall. Ich habe auf einer Landstraße 3 langsamfahrende Fahrzeuge überholt. Gegenverkehr gab es nicht Straße war frei einsehbar. Die Fahrzeuge fuhren mit 70 km/h auf einer 100 Strecke also zögerte ich nicht lange und setzte den Blinker. Den ersten passierte ich und als ich auf gleicher Höhe mit dem zweiten war zog dieser plötzlich und unerwartet raus. Knallte mir gegen die hintere linke Fahrzeug Seite. Ich kam sofort ins Schleudern. Überschlug mich mehrfach und kam schließlich im Wald zu stehen.

Der Fahrer des zweiten PKW meinte er hätte mich nicht gesehen. Ich konnte auch aus meine Position als er ausgeschert ist kein blinken erkennen.

Wie ist hier die Schuldfrage?

Gruß Chris

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14 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
kalledelhaie
Status:
Praktikant
(718 Beiträge, 130x hilfreich)

Zitat (von Chris_79):
Die Fahrzeuge fuhren mit 70 km/h auf einer 100 Strecke also zögerte ich nicht lange und setzte den Blinker.

Vorab: die Zahl auf den Schildern mit dem roten Kreis sind keine Mindest- sondern Höchstgeschwindigkeiten.

Zur Frage: ohne die Details zu kennen gehen sie von einer Teilschuld und einem Streit zwischen den Versicherungen/ einem Gerichtsverfahren aus.
Sie haben eine erhöhte Sorgfaltspflichten bei unklarer Verkehrslage (mehrere waren langsam, warum?) und der, der ebenfalls zum überholen angesetzt hat, muss sich eigentlich vergewissern das da keiner von hinten kommt.

Signatur:

Die von mir vertretenen Meinungen sind rein private Einschätzungen und ersetzen keine professionelle

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#2
 Von 
reckoner
Status:
Gelehrter
(11755 Beiträge, 3972x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Wie ist hier die Schuldfrage?
Ich würde von etwa 30% für dich ausgehen (etwas mehr als die Betriebsgefahr).

Natürlich hattest du Vorfahrt, aber unklar war es auch. Du hättest damit rechnen können, dass nur der Erste langsamer fahren wollte, und dann der Zweite oder Dritte ebenfalls zum Überholen ausscheren wird.

Zitat:
also zögerte ich nicht lange
Fehler. Um gefahrlos überholen zu können hättest du erstmal eruieren müssen, warum die anderen so langsam fuhren.

Stefan

Signatur:

Auf einem Schiff befinden sich 26 Schafe und 10 Ziegen. Wie alt ist der Kapitän?

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#3
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(40814 Beiträge, 14642x hilfreich)

Zitat (von Chris_79):
Wie ist hier die Schuldfrage?


Der Ausscherende hat seine doppelte Rückschaupflicht verletzt und erhält daher mindestens die überwiegende Schuld.

Da er Dir ins Heck gefahren ist würde ich sogar die Alleinschuld beim Ausscherenden sehen, schließlich warst Du ja schon fast an ihm vorbei, als es zum Zusammenstoß kam. Außerdem fuhr das erste Fahrzeug nicht ausgesprochen langsam wie z.B. ein Traktor. Auch das spricht für die Alleinschuld des Ausscherenden.

Selbst wenn man eine Kolonne hinter einem langsamen Fahrzeug wie einem Traktor überholt bekommt der Überholer im Regelfall nur eine Teilschuld in Höhe von 1/4-1/3, weil er in so einem Fall damit rechnen muss, dass Fahrzeuge vor ihm ebenfalls zum Überholen ausscheren.

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#4
 Von 
Intiron
Status:
Beginner
(67 Beiträge, 18x hilfreich)

Zitat (von Chris_79):
Den ersten passierte ich und als ich auf gleicher Höhe mit dem zweiten war zog dieser plötzlich und unerwartet raus. Knallte mir gegen die hintere linke Fahrzeug Seite.


Dieser Schilderung nach trug sich diese Begebenheit in einem Land mit Linksverkehr zu. Damit man passende Ratschläge geben kann, bitte Info, in welchem Land genau sich dies ereignete.

Signatur:

—- Wer gendert wird geblockt —-

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#5
 Von 
Chris_79
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo erstmal vielen Dank für die Antworten.

@Reckoner - die Fahrzeuge sind deshalb sonlangsam gefahren weil es Ortsunkundige waren. Das ist eine etwas schwierige Stelle für die Beschilderung auf der rechten Seite in Fahrtrichtung kommt ein 70 Schild und keine 100 Meter weiter kommt auf der linken Seite in Fahrtrichtung ein Geschwindigkeitfreigegeben Schild das wird der führende der Kolone aus Landkreis xxx nicht gesehen haben.

@hh - ja so würde ich das auch sehen. Da ich ihm ja nicht ins Heck gefahren bin, sondern er mir. Zumindest haben das meine Recherchen bei Urteilen auch so ergeben..

Kurzer Nachtrag zu dem Geschehen. Ich würde auch behaupten das Fahrzeug nahm Fahrt auf und schob sich wieder rechts an mir vorbei. Aber ich kann mich auch täuschen. Zumindest hat er beschleunigt, als er mich dann gerammt hatte ist er dem weit vor ihm fahrenden Fahrzeug nach dem dieses abgebremst hatte mit voller Wucht hinten drauf.

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln auch gegen den Fahrer 315c.

Es nervt halt nur da ich etwas abseits wohne und seit fast 6 Wochen kein Auto. Wegen solchen Leuten die nicht mal den einfachen schulterblick beherrschen.

Gruß Chris

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#6
 Von 
Loni12
Status:
Lehrling
(1403 Beiträge, 252x hilfreich)

Zitat (von Chris_79):
die Fahrzeuge sind deshalb sonlangsam gefahren weil es Ortsunkundige waren. Das ist eine etwas schwierige Stelle für die Beschilderung auf der rechten Seite in Fahrtrichtung kommt ein 70 Schild und keine 100 Meter weiter kommt auf der linken Seite in Fahrtrichtung ein Geschwindigkeitfreigegeben Schild das wird der führende der Kolone aus Landkreis xxx nicht gesehen haben.


Sie wissen als Einheimischer, dass es es eine schwierige Stelle ist, trotzdem

Zitat (von Chris_79):
zögerte ich nicht lange und setzte den Blinker


Zitat (von Chris_79):
Es nervt halt nur da ich etwas abseits wohne und seit fast 6 Wochen kein Auto. Wegen solchen Leuten die nicht mal den einfachen schulterblick beherrschen.

Wäre vermeidbar gewesen, auch wenn den Gegner die Hauptschuld trifft.

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#7
 Von 
de Bakel
Status:
Praktikant
(528 Beiträge, 85x hilfreich)

Zitat (von Chris_79):
Wegen solchen Leuten die nicht mal den einfachen schulterblick beherrschen.

Auch wenn es nicht zum Thema gehört.
Eine Kolonne zu überholen ist immer eine zusätzliche Gefährdung. Mich nerven die, die glauben eine Kolonne von hinten aufrollen zu müssen.

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#8
 Von 
kalledelhaie
Status:
Praktikant
(718 Beiträge, 130x hilfreich)

Zitat (von reckoner):
Ich würde von etwa 30% für dich ausgehen (etwas mehr als die Betriebsgefahr).


Nunja in einem ähnlichen Fall ging es 2/3 für den von hinten kommenden aus, da dieser hätte damit rechnen müssen das gleich auch ein anderer überholt..


https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/verkehr-parallel-zum-ueberholen-angesetzt-geteilte-schuld-bei-unfall-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-201217-99-726690

Signatur:

Die von mir vertretenen Meinungen sind rein private Einschätzungen und ersetzen keine professionelle

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#9
 Von 
Chris_79
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo

Zitat (von kalledelhaie):
Nunja in einem ähnlichen Fall ging es 2/3 für den von hinten kommenden aus, da dieser hätte damit rechnen müssen das gleich auch ein anderer überholt..


https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/verkehr-parallel-zum-ueberholen-angesetzt-geteilte-schuld-bei-unfall-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-201217-99-726690


wenn man sich das aber richtig durchliesst steht dort auch explizit geschrieben das es eine Überholverbotszone war.

das alles passt bei mir nicht.. Die Strecke ist nach der Freigabe der Geschwindigkeit auf 2km frei einsehbar und der Gegenverkehr muss aus einer Verkehrsinsel zu Beruhigung mit 50 wieder beginnen also ist das Risiko zum überholen sehr gut einschätzbar.

Zitat (von Loni12):
Sie wissen als Einheimischer, dass es es eine schwierige Stelle ist, trotzdem

Zitat (von Chris_79):
zögerte ich nicht lange und setzte den Blinker


Zitat (von Chris_79):
Es nervt halt nur da ich etwas abseits wohne und seit fast 6 Wochen kein Auto. Wegen solchen Leuten die nicht mal den einfachen schulterblick beherrschen.

Wäre vermeidbar gewesen, auch wenn den Gegner die Hauptschuld trifft.


Finde ich ein bisschen trivial diese Aussage zu treffen. Selbst wenn ich auf einer mir unbekannten Strecke unterwegs bin versuche ich mich immer an die Verkehrssituation anzupassen. Klar trifft die langsamfahrenden überhaupt keine Schuld aber wenn ich schon auf der höhe des Ausscherenden bin muss er mich doch spätestens gesehen haben als er nach links lenkte... oder zumindest versichere ich mich unmittelbar bevor ich rausziehe noch mal einmal.

Gruß Chris

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#10
 Von 
kalledelhaie
Status:
Praktikant
(718 Beiträge, 130x hilfreich)

Zitat (von Chris_79):
wenn man sich das aber richtig durchliesst steht dort auch explizit geschrieben das es eine Überholverbotszone war.


nein. da steht das das überholen vorher wegen einer Verbotszone nicht möglich war. Als sich die Gelegenheit ergab setzen zwei zum überholen an.

Ihrer Schilderung nach ist es auch hier so, dass zunächst 70 war und alle korrekt gefahren sind und erst als die Begrenzung "gefallen" ist, setzten sie zum überholen an.

Der Umstand, dass das Schild links statt rechts steht spricht auch nicht zwingend zu ihren Gunsten, da Schilder grundsätzlich rechts zu erwarten sind, die Verkehrslage war insoweit unübersichtlich.

Aber ich bin auch nicht ihr Richter, sondern will nur zu bedenken geben, dass es durchaus Ansatzpunkte dafür gibt, dass ihnen im konkreten Fall eine höhere Schuld zugeordnet werden kann. Seien sie insofern nicht enttäuscht, wenn es am Ende anders kommt.

PS: Ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr kann auch zu ihrem Problem werden, nämlich dann, wenn die Ermittlungen ergeben, dass denjenigen keine Schuld nachzuweisen ist. Hier wäre eine denkbare Verteidigung, dass sie so schnell angerast kamen, dass sie im toten Winkel nicht zu sehen waren.

Signatur:

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#11
 Von 
reckoner
Status:
Gelehrter
(11755 Beiträge, 3972x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Nunja in einem ähnlichen Fall ging es 2/3 für den von hinten kommenden aus, da dieser hätte damit rechnen müssen das gleich auch ein anderer überholt..
Wir kennen den Fall ja nicht genau. Aber trotzdem kann ich das Urteil bzw. die Quote nicht so ganz nachvollziehen. Vorfahrt ist nun einmal Vorfahrt, und die hat ein Überholender.

Entscheidend könnte da vielleicht gewesen sein, dass einer ein Motorradfahrer war. Diese sind naturgemäß schlechter zu sehen, also muss ein Motorradfahrer noch mehr Rücksicht nehmen und damit rechnen, dass er übersehen wird (natürlich erst recht im eigenen Interesse, er wird fast immer der leidtragendere sein). Ich weiß nicht ob es dazu Statistiken gibt, aber ich kann mir vorstellen, dass die Betriebsgefahr um so höher ausfällt je unnormaler ein Fahrzeug ist.

Das Argument "Überholverbot" ist hingegen eher ein Patt, denn das galt ja für beide.
Und rein praktisch ist imho Überholen für Zweiräder sogar unkritischer (sie können in der Regel stärker beschleunigen, und wenn es wirklich knapp wird reicht der Platz oft trotzdem). Daher kann es schon vorkommen, dass ein Auto gar nicht überholen kann (zu geringe Sichtweite), ein Motorrad aber durchaus.
Aber egal, wenn es verboten ist dann ist das natürlich auch zu befolgen.

Stefan


-- Editiert von reckoner am 15.09.2021 14:45

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#12
 Von 
Chris_79
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo

Zitat (von kalledelhaie):
nein. da steht das das überholen vorher wegen einer Verbotszone nicht möglich war. Als sich die Gelegenheit ergab setzen zwei zum überholen an.

Ihrer Schilderung nach ist es auch hier so, dass zunächst 70 war und alle korrekt gefahren sind und erst als die Begrenzung "gefallen" ist, setzten sie zum überholen an.


stimmt aber weder fahre ich ein Bike noch bin ich um eine Kurven gefahren und habe dann überholt. Es handelt sich um eine Landstraße die wirklich kerzengerade ist.

Klar denke ich auch das, dass ganze vor Gericht enden wird. Nur muss ich auch im Bezug auf den Motorradfahrer sagen diese halten sich meistens nicht an die Geschwindigkeitsvorgaben zudem ist hier eine Beschleunigung von 0 - 200 (was auch immer) mit einem Auto nicht zu vergleichen. Auch hatte mein KFZ keine auf der Straße leicht zu übersehenden Farbe (weis wirklich weisser als weiss) und auch kein Kleinwagen sondern ein großer Kombi. Welchen man definitiv im Rückspiegel sehen hätte müssen. Einen Anwalt habe ich bereits nur ärgert mich der gesamte Ablauf. Das mein Unfallgegner meint und auch mir persönlich schreibt er hätte mich nicht gesehen.. (Whatsapp Nachrichten mit Nummer natürlich gesichert) Mein Anwalt sagte mir das nicht gesehen kein Indiz dafür ist das er nicht geschaut hat. Aber man kann davon ausgehen das er nicht gründlich genug als Ausscherender geschaut hat und damit die doppelte Rückschaupflicht verletzt hätte. Wie auch schon hier geschrieben wurde.#

Gruß Chris

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#13
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(40814 Beiträge, 14642x hilfreich)

Zitat (von reckoner):
Nunja in einem ähnlichen Fall ging es 2/3 für den von hinten kommenden aus, da dieser hätte damit rechnen müssen das gleich auch ein anderer überholt..


Das ist ein sehr ungewöhnliches Urteil, das wohl der speziellen Situation geschuldet ist. Im Regelfall geht die Hauptschuld zu Lasten des Ausscherenden und in diesem Fall würde ich sogar die Alleinschuld bei ihm sehen.

Zitat (von Chris_79):
Das mein Unfallgegner meint und auch mir persönlich schreibt er hätte mich nicht gesehen..


Ist doch schön, dass er das schreibt.

Zitat (von Chris_79):
Mein Anwalt sagte mir das nicht gesehen kein Indiz dafür ist das er nicht geschaut hat.


Meint der das ernst? Zum Schauen muss man nämlich nicht nur den Kopf drehen, man muss auch die Augen auf haben.
Selbst wenn er behaupten würde, er hätte geschaut, würde ihm das kein Richter glauben.

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#14
 Von 
reckoner
Status:
Gelehrter
(11755 Beiträge, 3972x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Das mein Unfallgegner meint und auch mir persönlich schreibt er hätte mich nicht gesehen.
Und was stört dich daran? Es wäre ja noch schöner wenn er dich gesehen hätte und trotzdem ausgeschert wäre (wir haben grad' einen ähnlich Fall hier im Forum).
Da du rein faktisch da warst (denn sonst kein Unfall) hat er einfach nicht ausreichend geschaut.

Stefan

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