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Wann verjähren eigentlich Abschleppkosten?

 Von 
TomWalter
Status:
Frischling
(26 Beiträge, 1x hilfreich)
Wann verjähren eigentlich Abschleppkosten?

Vor 16 Monaten sollte mein Auto abgeschleppt werden, da es halb im Bereich einer Einfahrt stand.
Der Abschleppwagen kam, aber inzwischen war ich schon weggefahren. gegen die Rechnung legte ich Widerspruch ein.

Nun, nach einem Jahr Ruhe, kommt erneut die Rechnung, mit dem Hinweis auf die entscheidung eines Regierungspräsidiums, von der mir allerdings nichts bekannt ist.


Nun die Frage: Ist die Forderun vielleicht eh schon verjährt, gilt die Verjährungsfrist von Verkehrsordnungswidrigkeiten oder handelt es sich um einen zivilrechtlichen Anspruch?

Danke für die Hilfe!

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Auto Einfahrt Widerspruch


9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(29980 Beiträge, 9280x hilfreich)

Das dürfte ein zivilrechtlicher Anspruch mit einer 3jährigen Verjährungsfrist sein.

-----------------
"<small>da mihi factum, dabo tibi ius-iura novit curia
Gruß,Bob(SozArb. Straffälligen-/Drogenhilfe)"

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#2
 Von 
TomWalter
Status:
Frischling
(26 Beiträge, 1x hilfreich)

Das Verfahren sieht aus, wie bei einem Bußgeld: diejenigen, die es verlangen, entscheiden auch selbst über den Widerspruch.

Heißt daß, daß ich dann noch per vor Gericht die Zahlung anfechten kann?

Und wer ist eigentlich ein Regierungspräsidium?

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#3
 Von 
Studienberater
Status:
Frischling
(37 Beiträge, 14x hilfreich)

Also sieht es nach einem Gebührenbescheid aus?
Da regelt das Landesrecht die Verjährung, müßte ungefähr "Gesetz über Gebühren und Beiträge" heißen.

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#4
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(41689 Beiträge, 14917x hilfreich)

Es handelt sich um eine zivilrechtliche Forderung mit einer Verjährungsfrist von 3 Jahren.

Selbstverständlich kannst Du gegen die Zahlungspflicht klagen. Den Prozess wirst Du aber verlieren.

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#5
 Von 
TomWalter
Status:
Frischling
(26 Beiträge, 1x hilfreich)

Wieso werde ich verlieren?

müssen die klagen oder ich?

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#6
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(29980 Beiträge, 9280x hilfreich)

Wiso soll er verlieren? Wenn es tatsächlich verjährt ist, kann er nicht verlieren, es sei denn er macht die Einrede der Verjährung nicht geltend.

-----------------
"<small>da mihi factum, dabo tibi ius-iura novit curia
Gruß,Bob(SozArb. Straffälligen-/Drogenhilfe)"

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#7
 Von 
Maverich
Status:
Schüler
(178 Beiträge, 131x hilfreich)

>>Wiso soll er verlieren? Wenn es tatsächlich verjährt ist, kann er nicht verlieren, es sei denn er macht die Einrede der Verjährung nicht geltend.<<

Eben wenn, ist es aber nicht.

Statt klagen kann man auch warten, bis der andere das tut.

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#8
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(29980 Beiträge, 9280x hilfreich)

Klar, daß hier der Gläubiger klagen muß, und nicht der Schuldner war schon klar.

Aber das die Verjährung noch nicht eingetreten ist, habe ich jetzt glatt übersehen gehabt ;)

-----------------
"<small>da mihi factum, dabo tibi ius-iura novit curia
Gruß,Bob(SozArb. Straffälligen-/Drogenhilfe)"

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#9
 Von 
Lankoron
Status:
Beginner
(82 Beiträge, 17x hilfreich)

1. Würde ich mir mal die Entscheidung des regierungspräsidiums besorgen; scheint ein Widerspruchsbescheid gewesen zu sein.
2. ist das eine öffentlich- rechtliche Forderung und keine zivilrechtliche, d.h. da kann auch sofort ein Gerichtsvollzieher vor der tür stehen

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