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BU als Psycho?

9.1.2006 Thema abonnieren
 Von 
Ego1
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
BU als Psycho?

Hallo alle zusammen im 123Forum,

ich möchte in nächster Zeit eine BU abschliessen.
Die Betreffzeile deutet schon ein bisschen auf mein Problem hin..
aber keine Sorge -Psycho bin ich nicht und habs auch nicht
vor zu werden :-)

Meine Sorge ist folgende:

Ich hatte mir selber Anfang des Jahres 2004 mir Diagnose gestellt
nämlich: leichte Depression.

Hab dann anschliessend an einer freiwilligen Studie
teilgenommen und 4 Monate später ne Packung Antidepressiva von meinem Hausarzt -auf eigenen Wunsch- bekommen.

Eine Behandlung in jeglicher Form hat nicht stattgefunden weil ich kerngesund bin.

Frage: Wie sind die Chancen mit diesem "Krankheitsverlauf" noch irgendwo versichert zu werden?
(Sind die Unterlagen welche mein Arzt von der Studie erhalten hatte "verwertbar", bzw. finden sich bei meiner KK Aufzeichnungen über meinen kurzen Ausflug in die Welt der Psychotherapie?

Muß ich das beim Ausfüllen des Gesundheitsfragebogens angeben?

Freue mich über eure Einschätzungen.

Gruß Ego

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"Es gibt kein hartes Brot-kein Brot haben ist hart"

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8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
BigMikeOWL
Status:
Student
(2632 Beiträge, 624x hilfreich)

musst du gucken hier:

http://www.123recht.net/forum_topic.asp?topic_id=53024

nur ein paar zeilen weiter ;)

gruß mF

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#2
 Von 
Ego1
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Den Threat hab ich gelesen,danke, aaaaber:

Die Frau sagt ja sie wäre in Behandlung was ich nicht war und auch nicht bin..

Ich bin gesund. (glaub ich zumindest :) )

Wie gesagt, ich hatte 1x von meinem Arzt ne Pckg.Antidepressiva bekommen, und deren Einsatz ist ja z.B. auch in Schmerztherapie denkbar...

Weiß denn sonst keiner, ob die KK bei solchen Studien "informiert" wird?

Gruß Ego


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#3
 Von 
tompetti
Status:
Praktikant
(785 Beiträge, 144x hilfreich)

Wer hat denn die Studie durchgeführt? Ihr Hausarzt hat eine Behandlung durchgeführt, in deren Rahmen er Ihnen die Antidepressiva verschrieben hat. Ich würde solche Angeben nicht weglassen. Was nützt eine BU, wenn man dann jahrelang zahlt und im Zweifelsfall dasnn die Leistung verweigert wird. Dann legen Sie die 70,- Euro im Monat lieber so als Sparplan an.

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#4
 Von 
Siggi M.
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 0x hilfreich)

Nimm deinen eigenen Satz

Ich bin gesund. (glaub ich zumindest

Du musst das angeben, ist so völlig richtig. Die Beurteilung darüber musst du der Gesellschaft überlassen. Ansonsten musst du schon von Beginn deines Vertrages an mit der Anfechtung leben.

Gruss - Siggi

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#5
 Von 
Ego1
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Das mit dem gesund sein war darauf bezogen, dass ich mich gesund fühle, also keine Anzeichen von Depri oder Ähnlichem...
Ich bin gesund, wenn net grad irgendwo in mir z.B. unbemerkt ein Krebs wuchert...

Die Studie wurde von nicht von meinem Hausarzt sondern von einer Universitäts-Klinik durchgeführt, der hat nur Unterlagen von der Studie bekommen..Und einige Zeit nach dieser Studie war ich 1x bei ihm, und meinte so nach dem Motto: "Hab ein Stimmungstief, gib mir ma was dagegen.."

Aber wie gesagt, war keine Depri sondern, hmm, ich würd mal sagen Liebeskummer (oh wie rührend :-) ) gewesen..Der ist schon lange vorbei..
Und ich frag mich halt ob das evtl. ungerechtfertigt auch als Krankheit angesehen werden könnte.

Gruß Ego

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#6
 Von 
Siggi M.
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich weiss jetzt nicht, was man dir sonst noch antworten sollte, eigentlich wurde alles gesagt. Aber noch mal deutlich.
Wie DU das siehst, ist bei dieser Sache nicht relevant. Wie die Versicherung im Leistungsfall das sehen könnte und sicher auch sehen wird ist allerdings klar absehbar.....
Es gibt soweit ich informiert bin, doch die Möglichkeit von anonymisierten Probeanträgen über Versicherungsmakler. Gib es um Gottes Willen an und versuch auf diese Weise an deinen Versicherungsschutz zu kommen.
Warum jetzt im Einzelfall jemand in psychischer Behandlung war, ob Liebeskummer, ein Todesfall oder Stressbewältigung ist bei dieser Sache nicht entscheidend.
Anderes Beispiel, auch wenn du nur einnmal in deinem Leben auf eine Nuss oder was auch immer eine allergische Reaktion hattest, bist du Versicherungstechnisch gesehen ein Allergiker.
Geld ansparen ist sicher eine gute Idee. Dafür braucht es aber Zeit und selbst den Gesündesten kann es plözlich von Heute auf Morgen schwer erwischen. Und das bis zur Erwerbsunfähigkeit. Dann bleibt das Leben vom gesparten graue Theorie.
Eine BU Versicherung ist existentiell wichtig.

Gruss - Siggi

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#7
 Von 
Ego1
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

ok ok. ist angekommen. :)

ich werd mein glück versuchen..ihr könnts mir ja die daumen drücken dass` s klappt.

schönes woende no.

gruß ego

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"Es gibt kein hartes Brot-kein Brot haben ist hart"

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#8
 Von 
athene30
Status:
Beginner
(72 Beiträge, 43x hilfreich)

Hallo,

beim Abschluss einer BU scheint es keinen zu interessieren. wenn du jedoch diese leistung von deiner Versicherung in anspruch nehmen möchtest gibt es ganz speziele fragen an die krankenkasse. sie fordern die arbeitsunfähigkeitzeiten an. fragen nach wie lange du versichert gewesen bist.
Nun zu deiner sache. hast du den gelben schon bei deiner kasse abgegeben, wenn ja existiert auch eine au zeit darüber. über medikamente wird nicht angefragt.
gruß athene

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