Hund ertrunken während des Dogsittings

12. Februar 2020 Thema abonnieren
 Von 
fb538633-33
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Hund ertrunken während des Dogsittings

Hallo,
ich habe ein großes Problem und hoffe hier auf hilfreiche Informationen.
Für diese bedanke ich mich bereits im voraus :-)

Ich habe vor 5 Tagen einen Hund von einem Freund zu mir genommen, weil ich angeboten habe, während der Abwesenheit meines Freundes für 2 Tage auf ihn aufzupassen. Vor 4 Tagen war ich im Garten am arbeiten und der Hund spielte dort. Es klingelte. Ich ging durch die Terrassentüre ins Haus und vorne an die Haustüre. Der Paketdienst. Als ich ca. 3-4 Minuten.später zurückkam, lag der Hund leblos im eingelassenen Swimmingpool. Alle Rettungsversuche waren vergeblich. Nun fordert mein Freund von mir Schadenersatz i. H. v. 2.000 €, da es sich um einen Rassehund mit namhaftem Stammbaum handelt. Diese 2.000 € hat er selbst von 6 Monaten bezahlt. Meine Fragen: Ist meine Private Haftpflichtversicherung verpflichtet den Schaden zu übernehmen? Welche Beweise für die Richtigkeit meiner Angaben kann die Versicherung fordern? Der Hund ist ja bereits unter der Erde und es war kein Tierarzt da. Kaufvertrag und Ahnentafel, sowie Impfpass sind natürlich vorhanden. Für die Richtigkeit meiner Angaben (tatsächlicher Tod des Hundes) gibt es 2 weitere Zeugen.

Probleme mit der Versicherung?

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24 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Lazyboy
Status:
Lehrling
(1024 Beiträge, 491x hilfreich)

Das liest sich so als würdest du das gerne übernehmen/bzw. deine V übernehmen lassen.

Dabei ergibt sich für mich erstmal aus der Schilderung keine Haftungsgrundlage, das war ein Unfall.
Eine ständige Aufsicht oder gar Kontrolle ist nicht mal bei Kindern zwingend. (genaue Umstände bzw. Vereinbarungen mal außen vor gelassen)

Deine PHV wäre auch nur dann verpflichtet, wenn eben deinerseits eine Haftung vorläge. Dennoch macht der sofortige Kontakt zur V Sinn, diese prüft die Ansprüche und wehrt diese ggf auch ab.

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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118451 Beiträge, 39575x hilfreich)

Zitat (von fb538633-33):
Welche Beweise für die Richtigkeit meiner Angaben kann die Versicherung fordern?

Alle die sie für nötig hält



Zitat (von fb538633-33):
Der Hund ist ja bereits unter der Erde

Den kann man wieder ausgraben ...



Zitat (von fb538633-33):
es war kein Tierarzt da

Und wer genau hat dann wie genau den Tod festgestellt?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#3
 Von 
NaibaF123
Status:
Student
(2124 Beiträge, 325x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Und wer genau hat dann wie genau den Tod festgestellt?

Bei Tieren ist es nicht besonders unüblich, dass der Tod durch den Laien festgestellt wird. Leichenbeschau und Todesschein sind für Haustiere eher die Ausnahme, als die Regel. Entsprechendes zu fordern, würde am Leben vorbei gehen, insofern ist die Frage eigentlich irrelevant.

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#4
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16794 Beiträge, 5860x hilfreich)

Zitat (von fb538633-33):
Fragen: Ist meine Private Haftpflichtversicherung verpflichtet den Schaden zu übernehmen?
Da ich hier kein Verschulden deinerseits erkennen kann besteht überhaupt keine Pflicht irgendeinen Schaden zu übernehmen. Weder durch dich, noch durch irgendeine Versicherung. Alles was hier an Schadensregulierung erfolgen wird ist reine Freiwilligkeit aufgrund des evtl. schlechten Gewissens.

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#5
 Von 
Sir Berry
Status:
Unparteiischer
(9326 Beiträge, 2996x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Da ich hier kein Verschulden deinerseits erkennen kann


Ob das jeder so sieht?

Hier wurde ein zeitlich befristeter Verwahrvertrag geschlossen, der Hund in die Obhut des TS übergeben.
Bei schuldhafter Verletzung nicht leistungsbezogener Nebenpflichten ist der Auftragnehmer zum Schadensersatz gem. §§ 280 Abs. 1, 241 Abs. 2 BGB verpflichtet. (Aus: Deutsches Anwalt Office Premium)

Wir haben hier die Situation: eingelassener also ebenerdiger ungesicherter Pool, der aus sich heraus bereits eine Gefahrenquelle darstellt, und ein schuldhaft nicht beaufsichtigtes Tier.
Dazu die Nebengeräusche aus mindestens ungeklärter Todesursache,
und die eigene Einlassung zur minutenlangen Abwesenheit.

Hier von einer mindestens fahrlässigen Verletzung von Obhutspflichten auszugehen, liegt m.E. nicht all zu fern.

Wird die Meinungsfindung hier dadurch beeinflusst, dass es "nur" ein Hund ist?

Berry

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#6
 Von 
guest-12325.03.2020 14:55:28
Status:
Gelehrter
(11821 Beiträge, 3198x hilfreich)

Hinzu käme für mich die Frage, ob der Pool gesichert war.

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#7
 Von 
Lazyboy
Status:
Lehrling
(1024 Beiträge, 491x hilfreich)

Minutenlange Abwesenheit - wie machen das nur Leute, die ihre Hunde während eines kompletten Arbeitstages alleine lassen...
Und wie ich sagte - selbst bei Kindern (sicher je nach Alter) gilt eine solch kurze Zeitspanne sicher nicht als Aufsichtspflichtverletzung.

Eine Haftung sehe ich hier tatsächlich nur, wenn eindeutig vereinbart wurde, lückenlose Beaufsichtigung.
Wieso sollte man den Pool sichern müssen, aus welcher Vorschrift ergibt sich sowas?

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#8
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16794 Beiträge, 5860x hilfreich)

Zitat (von Sir Berry):
Hier wurde ein zeitlich befristeter Verwahrvertrag geschlossen, der Hund in die Obhut des TS übergeben.
Hier wird ein Freundschaftsdienst geleistet.

Zitat (von Sir Berry):
und ein schuldhaft nicht beaufsichtigtes Tier.
Von schuldhaft kann ich nichts erkennen.

Zitat (von Sir Berry):
Dazu die Nebengeräusche aus mindestens ungeklärter Todesursache,
Welche Nebengeräusche?

Zitat (von Sir Berry):
und die eigene Einlassung zur minutenlangen Abwesenheit.
Ja und???

Zitat (von Sir Berry):
Hier von einer mindestens fahrlässigen Verletzung von Obhutspflichten auszugehen, liegt m.E. nicht all zu fern.
Meines Erachtens liegt das völlig fern.

Zitat (von Sir Berry):
Wird die Meinungsfindung hier dadurch beeinflusst, dass es "nur" ein Hund ist?
Nein, ich liebe Hunde und würde für meinen Wauwi alles geben und tun.
Ich finde das hier extrem tragisch, aber das trägt nichts zur rechtlichen Seite bei.

Zitat (von AltesHaus):
Hinzu käme für mich die Frage, ob der Pool gesichert war.
Warum sollte er das sein?

Hunde können von Natur aus schwimmen, generell braucht niemand damit zu rechnen, dass ein Hund nach 3 bis 4 Minuten im Wasser ertrunken ist. Ich hätte hier zu keinem Zeitpunkt mit einem Problem gerechnet wenn ich an der Stelle des Fragestellers wäre.

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#9
 Von 
Frau Herrje
Status:
Beginner
(129 Beiträge, 16x hilfreich)

Es gibt Hunderassen, die nicht oder nur mit erheblichen Schwierigkeiten schwimmen können.
(Betrifft Rassen mit sehr kurzen Nasen, ganz kurzen Beinen, schweren Körpern, sehr langem Fell)
Manchmal sind Hunde (gerade auch Welpen) extrem Wasserscheu und geraten im Wasser in Panik. Im kalten Wasser können die Muskeln verkrampfen usw.

Die falsche Annahme, dass jeder Hund schwimmen kann, führt leider immer wieder dazu, dass Hunde ertrinken...

@Dogsitter
Gab es in Bezug auf das Tier und Wasser eine entsprechende Information des Hundehalters? War der Hund noch ein Welpe? Wie warm oder kalt war das Wasser im Pool?

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#10
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(13610 Beiträge, 4341x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Wird die Meinungsfindung hier dadurch beeinflusst, dass es "nur" ein Hund ist?
Natürlich.
Wenn dort ein Kind ertrunken wäre dann müsste man prüfen, ob der Pool nicht doch gesichert hätte sein müssen, oder alternativ das Kind nicht unbeobachtet bleiben durfte.
Mindestens hätte die Aufsichtsperson klären müssen, ob das Kind schwimmen kann.

All das spielt bei Gegenständen - ein Hund zählt juristisch ja dazu - keine große Rolle.

Fazit: Es war ein tragischer Unfall, und wenn dann liegt die Schuld bei dem Hund selber.

Trotzdem würde ich es natürlich der Versicherung melden, vielleicht gehe die Leistung ja über die gesetzlichen hinaus (aufgrund Vertrag, oder auch nur aus Kulanz).

Zitat:
Der Hund ist ja bereits unter der Erde und es war kein Tierarzt da.
Das ist nun nicht so gut.
Wenn ich an Stelle der Versicherung wäre käme mir sofort der Gedanke, dass die Story mit dem Pool nur konstruiert ist, und der Hund in Wirklichkeit beispielsweise an einer Krankheit verstorben ist.

Stefan

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#11
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16794 Beiträge, 5860x hilfreich)

Zitat (von Frau Herrje):
War der Hund noch ein Welpe?
Zitat (von fb538633-33):
Diese 2.000 € hat er selbst von 6 Monaten bezahlt.
Der Hund war also mindestens mal 8 Monate alt.

Zitat (von Frau Herrje):
Es gibt Hunderassen, die nicht oder nur mit erheblichen Schwierigkeiten schwimmen können.
Habe mir gerade mal verschiedene Abhandlungen dazu durchgelesen. Hier war ich wohl falsch informiert. Meine eigene Erfahrung mit meinen Hunden hat meine falsche Meinung dazu noch bestätigt. Es gibt wohl tatsächlich einige Rassen, die damit Probleme haben. Allerdings scheint das eher Insiderwissen zu sein. Die allgemeine Meinung dazu scheint falsch zu sein.

-- Editiert von -Laie- am 13.02.2020 14:20

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#12
 Von 
fb538633-33
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von reckoner):
Hallo,

Zitat:
Wird die Meinungsfindung hier dadurch beeinflusst, dass es "nur" ein Hund ist?
Natürlich.
Wenn dort ein Kind ertrunken wäre dann müsste man prüfen, ob der Pool nicht doch gesichert hätte sein müssen, oder alternativ das Kind nicht unbeobachtet bleiben durfte.
Mindestens hätte die Aufsichtsperson klären müssen, ob das Kind schwimmen kann.

All das spielt bei Gegenständen - ein Hund zählt juristisch ja dazu - keine große Rolle.

Fazit: Es war ein tragischer Unfall, und wenn dann liegt die Schuld bei dem Hund selber.

Trotzdem würde ich es natürlich der Versicherung melden, vielleicht gehe die Leistung ja über die gesetzlichen hinaus (aufgrund Vertrag, oder auch nur aus Kulanz).

Zitat:
Der Hund ist ja bereits unter der Erde und es war kein Tierarzt da.
Das ist nun nicht so gut.
Wenn ich an Stelle der Versicherung wäre käme mir sofort der Gedanke, dass die Story mit dem Pool nur konstruiert ist, und der Hund in Wirklichkeit beispielsweise an einer Krankheit verstorben ist.

Wir standen alle unter Schock und haben an alles gedacht, aber nicht daran Beweise zu sichern für einen kommenden Versicherungsfall.

Stefan
Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von fb538633-33):
Welche Beweise für die Richtigkeit meiner Angaben kann die Versicherung fordern?

Alle die sie für nötig hält



Zitat (von fb538633-33):
Der Hund ist ja bereits unter der Erde

Den kann man wieder ausgraben ...

Sicher KANN man das, aber ich kann das ja gar nicht entscheiden und kann man das dem Hundebesitzer wirklich zumuten?
Er hat ja keinerlei Verpflichtung gegenüber meiner Versicherung.

Zitat (von fb538633-33):
es war kein Tierarzt da

Und wer genau hat dann wie genau den Tod festgestellt?


Den Tod festgestellt haben 2 Mitbewohner des Hauses, der Hundebesitzer (am nächsten Tag) und ich.

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
fb538633-33
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Frau Herrje):
Es gibt Hunderassen, die nicht oder nur mit erheblichen Schwierigkeiten schwimmen können.
(Betrifft Rassen mit sehr kurzen Nasen, ganz kurzen Beinen, schweren Körpern, sehr langem Fell)
Manchmal sind Hunde (gerade auch Welpen) extrem Wasserscheu und geraten im Wasser in Panik. Im kalten Wasser können die Muskeln verkrampfen usw.

Die falsche Annahme, dass jeder Hund schwimmen kann, führt leider immer wieder dazu, dass Hunde ertrinken...

@Dogsitter
Gab es in Bezug auf das Tier und Wasser eine entsprechende Information des Hundehalters? War der Hund noch ein Welpe? Wie warm oder kalt war das Wasser im Pool?


Es gab den Hinweis des Hundehalters, dass ich den Hund aufgrund des vorhandenen Pool keinesfalls unbeaufsichtigt im Garten lassen soll.

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#14
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(13610 Beiträge, 4341x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Wir standen alle unter Schock und haben an alles gedacht, aber nicht daran Beweise zu sichern für einen kommenden Versicherungsfall.
Verständlich. Ändert aber letztendlich nichts daran, dass es nicht unbedingt glaubwürdig ist.
Aber wurde der Fall denn nun bei der Versicherung gemeldet? (schaden kann das ja nicht)

Zitat:
Es gab den Hinweis des Hundehalters, dass ich den Hund aufgrund des vorhandenen Pool keinesfalls unbeaufsichtigt im Garten lassen soll.
Also wusste der Halter, dass es einen Pool gibt? - dann Pluspunkt für dich.
Ich weiß auch nicht wie die Nichtschwimmerqoute bei Hunden ist, aber die allgemeine Meinung dürfte sein, dass Hunde von Natur aus schwimmen können. Ergo ist das Gegenteil ein Mangel* und darauf hat der Halter hinzuweisen (wenn er es selber nicht wusste, sein Pech, der Unfall wäre mit ihm womöglich genauso eingetreten).

*bitte nicht so wörtlich nehmen, wie gesagt sind Tiere juristisch gesehen Gegenstände

Stefan

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16794 Beiträge, 5860x hilfreich)

Zitat (von fb538633-33):
All das spielt bei Gegenständen - ein Hund zählt juristisch ja dazu -
Nö, Hunde, ganz allgemein Tiere, zählen juristisch definitiv nicht zu den Gegenständen/Sachen.

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#16
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(13610 Beiträge, 4341x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Nö, Hunde, ganz allgemein Tiere, zählen juristisch definitiv nicht zu den Gegenständen/Sachen.

Und wozu dann?

Stefan

PS: Ich glaube in Zukunft werde ich auf solche Trollbeiträge nicht mehr reagieren.

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16794 Beiträge, 5860x hilfreich)

Zu den Tieren.

Zitat (von reckoner):
PS: Ich glaube in Zukunft werde ich auf solche Trollbeiträge nicht mehr reagieren.
Trollbeiträge???Meiner???


-- Editiert von -Laie- am 28.02.2020 13:16

Signatur:

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#18
 Von 
Frau Herrje
Status:
Beginner
(129 Beiträge, 16x hilfreich)

...und darauf hat der Halter hinzuweisen...
Der Halter hat doch darauf hingewiesen, den Hund wegen des Pools im Garten nicht unbeaufsichtigt zu lassen.

§ 90a Tiere
Und da es fahrlässige Sachbeschädigung nicht gibt, ist das meiner Ansicht nach ein Fall für die Haftpflicht.

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16794 Beiträge, 5860x hilfreich)

Zitat (von fb538633-33):
Es gab den Hinweis des Hundehalters, dass ich den Hund aufgrund des vorhandenen Pool keinesfalls unbeaufsichtigt im Garten lassen soll.
O.k., das ist eine Aussage, die zu zu Beginn "vergessen" hast zu erwähnen. Ich revidiere meine vorherige Aussage. Dir war das Risiko durch den Hundehalter berichtet worden. Du hast grob fahrlässig dagegen verstoßen und billigend den Tod des Hundes in Kauf genommen. Den entstandenen Schaden hast du zu ersetzen.

-- Editiert von -Laie- am 28.02.2020 13:44

Signatur:

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#20
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(13610 Beiträge, 4341x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Trollbeiträge???Meiner???
Natürlich deiner.

Zitat:
Der Halter hat doch darauf hingewiesen, den Hund wegen des Pools im Garten nicht unbeaufsichtigt zu lassen.
Sorry, hatte ich überlesen (warum muss man auch mehrmals mit Vollzitaten posten? - das ist sehr unübersichtlich).
Das ändert natürlich einiges.

Deshalb nochmal die Frage: Wurde der Unfall der Versicherung gemeldet?

Stefan

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16794 Beiträge, 5860x hilfreich)

Zitat (von reckoner):
Natürlich deiner.
Wieso? Kennst du §90a BGB etwa nicht? Dort wird ganz explizit darauf hingewiesen, dass Tiere eben genau keine Sachen sind!
Zitat:
Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt.

Die für Sachen geltenden Vorschriften sind nur anzuwenden, sofern es keine für Tiere anders lautenden Bestimmungen gibt. Es wird aber ganz klar definiert, dass Tiere, im juristischen Sinn, eben keine Sachen sind!

Deine Aussage, dass Tiere im juristischen Sinne Sachen seien ist daher schlicht falsch!

Immer noch ein Troll?




-- Editiert von -Laie- am 28.02.2020 14:13

Signatur:

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#22
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(13610 Beiträge, 4341x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Immer noch ein Troll?
Ja.

Denn erstens hast du offenbar nicht verstanden worum es ging (darum, dass du deine Aussage nicht ansatzweise begründet hast).

Und zweitens weil meine Aussage nicht falsch war. Als ich schrieb, dass Tiere wie Gegenstände (Sachen) behandelt werden, dann war das natürlich auf den Kontext bezogen.
In der Aussage ging es ja darum, dass es bei einem Kind ganz anders wäre (etwa wegen einer anzunehmenden Garantenstellung). Bei einem Hund ist es hingegen so als wäre z.B. ein Handy in den Pool gefallen (wenn nicht gar noch weniger).

Stefan

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16794 Beiträge, 5860x hilfreich)

Zitat (von reckoner):
Als ich schrieb, dass Tiere wie Gegenstände (Sachen) behandelt werden, dann war das natürlich auf den Kontext bezogen.
Du hast nicht geschrieben, dass Tiere wie Gegenstände/Sachen behandelt werden! Das wäre ja richtig gewesen. Du hast geschrieben, dass Tiere juristisch gesehen Gegenstände sind.
Zitat (von reckoner):
wie gesagt sind Tiere juristisch gesehen Gegenstände

Das ist und bleibt falsch! Diese (falsche) Aussage hast du übrigens auch nicht begründet, auch nicht nach meinem Einwand, sondern hast mich ohne Begründung einfach als Troll bezeichnet. Du wirfst mir selbst aber genau dieses Verhalten vor. Ich glaube, das nennt man Bigotterie.


Ist es echt so schwer zuzugeben, dass du den §90a nicht gekannt hast und daher Unsinn geschrieben hast???



-- Editiert von -Laie- am 28.02.2020 21:28

Signatur:

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#24
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(13610 Beiträge, 4341x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Du hast nicht geschrieben, dass Tiere wie Gegenstände/Sachen behandelt werden! Das wäre ja richtig gewesen. Du hast geschrieben, dass Tiere juristisch gesehen Gegenstände sind.
Und wo ist da jetzt der Unterschied? Das Wörtchen "juristisch"?
Genau darauf kam es mir ja an, denn im normalen Leben würde ich Tiere grundsätzlich nicht mit Sachen gleichsetzen.

Zitat:
sondern hast mich ohne Begründung einfach als Troll bezeichnet.
Wie du mir so ich dir.

Zitat:
Das ist und bleibt falsch!
Es war aber klar wie es gemeint war. Und genau das ist das trollige, eben herumreiten auf Belanglosigkeiten.
Aber von mir aus formuliere ich es in "Tiere werden juristisch wie Sachen behandelt" um (und damit meine ich wieder auf den Fall bezogen - man darf natürlich nicht alles was man mit Sachen machen kann/darf auch mit Tieren machen). Zufrieden?

Zitat:
Ist es echt so schwer zuzugeben, dass du den §90a nicht gekannt hast und daher Unsinn geschrieben hast???
Das kann ich leider nicht, weil es so nicht stimmt.
Mir sind die Paragrafen vielleicht im einzeln nicht bekannt bzw. kenne ich die Texte nicht auswendig. Aber ich weiß das es sie gibt (so auch hier - sonst hätten meine Aussagen ja auch überhaupt keine Grundlage).

Stefan

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