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KfZ-Versicherung übernehmen

 Von 
rightsaidrecht
Status:
Frischling
(38 Beiträge, 15x hilfreich)
KfZ-Versicherung übernehmen

Hallo!
Angenommen, die Eltern eines Autofahrers entscheiden sich, eines ihrer zwei Fahrzeuge aufzugeben, so daß sie auch nur noch ein Auto (und hiermit eine Autoversicherung) benötigen. Da diese Versicherung durch langjähriges Fahren auf geringe Prozente heruntergefahren ist, kann der Sohn sie doch entsprechend seines Alters übernehmen.

Wie lange kann diese Versicherung „ruhen“, bis sie übernommen wird?

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Versicherung Versicherungsnehmer


9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
BigMikeOWL
Status:
Student
(2632 Beiträge, 658x hilfreich)

kommt auf den versicherer drauf an ;)

meist bis zu sieben jahren.

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#2
 Von 
nnahoj
Status:
Schüler
(330 Beiträge, 168x hilfreich)

Hallo und servus,
ich tue es zwar nicht gerne, daß ich Ratschläge und Auskünfte von BigMikeOWL zu verbessern versuche, weil ich selten andere Meinungen habe. Diesmal aber muss ich richtigstellen: Diese 7Jahresfrist betrifft den Fall, wenn jemand sein Fahrzeug stillgelegt oder verkauft hat und dann irgendwann diesen Vertrag bzw. den Schadenfreiheitsrabatt selbst wieder nutzen möchte. Das kann er innerhalb von 7 Jahren tun. Hier ist aber beabsichtigt, dass der Sohn den SFR übernehmen will. Es handelt sich also um eine Rabattübertragung auf eine andere Person. Und das muss innerhalb von einem Jahr geschehen. Soviel ich weiß, gibt es auch Gesellschaften, wo nur 6 Monate dazu Zeit bleibt; es richtet sich nach den jeweiligen Versicherungsbedingungen der betreffenden Gesellschaft. 7 Jahre warten, das würde in´s Auge gehen. Um dann noch den SFR zu retten, müsste der ehemalige Versicherungsnehmer (also die Eltern bzw. das Elternteil) das Fahrzeug wieder auf seinen Namen versichern und danach dann die SFR-Übertragung tätigen. Keine Möglichkeit mehr dazu gäbe es folgedessen, wenn dieses Elternteil in dieser Zeit verstirbt - an sowas denkt man verständlicherweise nicht gerne, aber hat es halt alles schon gegeben.

Sepp aus Oberbayern










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#3
 Von 
BigMikeOWL
Status:
Student
(2632 Beiträge, 658x hilfreich)

>>>ich tue es zwar nicht gerne, daß ich Ratschläge und Auskünfte

kein Problem, ich bin ja auch nicht immer nüchtern :D

in diesem konkreten Fall habe ich jetzt doch nochmal Verbraucherinformationen geblättert und dort steht:

Zusätzliche Regelungen für die Übernahme eines Schadenverlaufs einer anderen Person nach blablabla

a.
b.
c.
d. die Nutzung blablabla liegt nicht länger als sieben Jahre zurück

das wars, zumindest was zeitliche Einschränkungen angeht, also sieben jahre!

Die GDV Bedingungen:

http://www.gdv.de/Downloads/Bedingungen/AKB-2008.pdf

geben in der Tat xx Monate vor.

Ich kenne allerdings auch AVB's, die lassen gar keine eingehende Übertragung zu. Ich schlag Antwort 1 vor: *kommt auf den versicherer drauf an* ;) ;)

Gruß

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#4
 Von 
rightsaidrecht
Status:
Frischling
(38 Beiträge, 15x hilfreich)

Hallo!
Danke für die Information!
Also, wenn es innerhalb eines Jahres passiert, sollte der Schadensfreiheitsrabatt nicht verloren gehen? Es kann auch gleich auf den "jungen" Versicherungsnehmer angemeldet werden?

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#5
 Von 
nnahoj
Status:
Schüler
(330 Beiträge, 168x hilfreich)

Hallo und servus,
nur noch der Vollständigkeit halber und um keine falsche Meinung aufkommen zu lassen: Es sind schon einige Bedingungen für diese SFR-Übertragung zu erfüllen. Die wichtigste davon, die dann eine Reihe von schadenfreien Jahren bei der Übertragung vernichten kann, ist die Voraussetzung, dass Ihr Führerschein schon so lange besteht. Es können also i.d.R. nicht mehr Jahre übernommen werden, als theoretisch mit dem eigenen Führerschein bisher erfahren werden konnten (weil man ja bestätigt und dies auch der Übergebende bescheinigen muss, dass man diese anzuerkennenden schadenfreien Jahre tatsächlich schon mit dem Auto gefahren ist). Wer also z.B. erst 10 Jahre den Führerschein hat
(man muss davon eine Kopie an die Versicherung geben), kann nicht 20 oder 25 Jahre unfallfreie Zeit der Eltern übernehmen. In diesem Fall ist es ratsam, das Fahrzeug weiterhin auf die Eltern zuzulassen, oder zumindest eine abweichende Halterschaft zu wählen (Halter = Sohn, Versicherungsnehmer = Elternteil mit hohem SFR).
Empfehle aber das mit der Versicherung Ihrer Wahl in dieser Weise vorher abzusprechen, da nicht überall die gleichen Möglichkeiten (z.B. abweichende Halterschaft) geboten werden.


Sepp aus Oberbayern













-- Editiert von nnahoj am 20.02.2009 09:29

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#6
 Von 
rightsaidrecht
Status:
Frischling
(38 Beiträge, 15x hilfreich)

Hallo Sepp!
Danke für die Antwort.
Bei 10 Jahren Führerschein bekommt man auch nur Rabatt für 10 Jahre, das ist klar.
Es geht nur darum, daß eine Versicherung nach 3 Monaten ungenutzter Versicherungzeit eines Elternteils sich drücken könnte und dem übernehmenden Versicherungsnehmer sagen könnte, die Versicherung sei in der Zwischenzeit erloschen.
Aber nun bin ich schon in etwa im Bilde über einen solchen Fall.
Beste Grüße,
Thomas

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#7
 Von 
Pragmaticus
Status:
Lehrling
(1451 Beiträge, 499x hilfreich)

Es hängt wirklich viel von der Versicherung ab! Ich hatte den Fall auch vor 1 Jahr gehabt. Wenn es bei der letzten Versicherung nicht problemlos geht, dann gebe ich dir einen Tipp aus meiner Erfahrung:
1. Auto auf Dich zulassen und auf Elternteil versichern bei der alten Versicherung
2. Versicherung zum nächsten Termin (1.1.2010) wechseln zu einer "übertragungsfreundlichen" Versicherung.
3. In 2010 den Vertrag auf sich selbst ändern lassen, wenn es überhaupt notwendig wäre. Mein Zweitwagen fährt immer noch auf SF35 meines Vaters(angegebene Bankverbindung ist meine), die spätere Übertragung ist aber gut vorbereitet.

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#8
 Von 
guest123-2179
Status:
Beginner
(108 Beiträge, 29x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#9
 Von 
BigMikeOWL
Status:
Student
(2632 Beiträge, 658x hilfreich)

und wer von Anfang an liest weiß mehr :D

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