Kfz-Versicherung / Unfall: Geschädigter rechnet vermutlich Altschaden mit ab

15. Dezember 2023 Thema abonnieren
 Von 
P1epmatz
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 1x hilfreich)
Kfz-Versicherung / Unfall: Geschädigter rechnet vermutlich Altschaden mit ab

Meine Mutti geht jede Woche zur Tafel und ist dafür mit meinen Auto gefahren (was auf sie angemeldet ist) weil ihres kaputt ist. Nun hat sie blöderweise vergessen, dass mein Auto eine Anhängerkupplung hat, also etwas länger ist. Beim Ausparken ist sie mit der Anhängerkupplung an das Kennzeichen eines anderen Autos gestoßen. Die andere Person hat die Polizei angerufen aber diese hat kein Unfall aufgenommen und keine Fotos gemacht, da kein Schaden ersichtlich war und meines Wissens nur den Fall einer Unstimmigkeit aufgenommen. Der Versicherung haben wir den Vorfall mit Fotos gemeldet. Die Person hat nun gesagt, die ganze Stoßstange hat sich verzogen und dafür ein Gutachten erstellen lassen, welches von unserer Versicherung sofort bezahlt wurde - 1.800 EUR -. Meine Mutti hat ebenfalls Fotos gemacht auf denen man sieht, dass die Kennzeichenhalterung vorher schon beschädigt war weil mehrere Dellen waren und eine Ecke fehlte. Außerdem waren unter dem Scheinwerfer Kratzer. Es lag unserer Meinung nach also ein Vorschaden vor, der hier ebenfalls mit abgerechnet wurde. Sie hat nun bei Ihrer Versicherung angerufen aber diese sagen nur "Das Gutachten kam von einer Werkstatt mit der sie viel zusammen arbeiten, da ist alles in Ordnung." Habt ihr eine Idee, was wir noch machen könnten oder müssen wir einfach damit leben, dass der Unfallgegner jemand gefunden hat, der sein Altschaden mit trägt? Ich verstehe nicht, dass da gar nichts geprüft wurde. Die Sache an einen Anwalt übergeben möchten wir wegen der Kosten nicht, sie würde leider keine Beratungshilfe/Prozesskostenhilfe bekommen und ob ihre Chancen, das zu beweisen so gut stehen halte ich für fraglich.

Probleme mit der Versicherung?

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Kalanndok
Status:
Student
(2363 Beiträge, 366x hilfreich)

Was bringt es euch denn, wenn die Versicherung anstatt der 1800 EUR nur 1000 EUR reguliert?
Hochgestuft werdet ihr sowieso.

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#2
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16794 Beiträge, 9394x hilfreich)

Zitat (von P1epmatz):
Habt ihr eine Idee, was wir noch machen könnten

Nichts.
Als Kunde einer KfZ-Haftpflicht-Versicherung kann man seiner eigenen Versicherung nicht vorschreiben, was sie an den Unfallgegner zu bezahlen hat und was nicht. Das ist das Wesen einer KfZ-Haftpflicht-Versicherung.
Die Versicherung muss auch keine großartigen Prüfungen vornehmen, insbesondere bei Kleinbeträgen.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121811 Beiträge, 40068x hilfreich)

Zitat (von P1epmatz):
Habt ihr eine Idee, was wir noch machen könnten

Ja, das
Zitat (von P1epmatz):
Geschädigter rechnet vermutlich Altschaden mit ab

so gut wie möglich beweisen.



Zitat (von drkabo):
Nichts.

Nun ja, wenn man denn den Versicherungsbetrug beweisen könnte, kann man schon was machen ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Eine_Frage123mitglied
Status:
Beginner
(54 Beiträge, 1x hilfreich)

Wo soll hier ein Betrug vorliegen?
Der Geschädigte geht zur Werkstatt, sagt "da ist jemand gegen gefahren, was kostet es zu reparieren" und die Werkstatt schreibt alles auf und erstellt einen KVA.
Der Geschädigte leitet den KVA an die Versicherung weiter und die bezahlt "blind"/ungeprüft.

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