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Krankenkasse, Kündigung nicht möglich!

 Von 
der Fragende 0815
Status:
Frischling
(35 Beiträge, 4x hilfreich)
Krankenkasse, Kündigung nicht möglich!

Hallo,
ich habe ein Problem mit meiner Krankenkasse. Ich hole kurz etwas aus:

1. Als Arbeitnehmer habe ich Ende Oktober meine Krankenkasse (BKK Gesundheit) zum 31.01.2011 gekündigt und einen neuen Versicherungsvertrag (Beginn 01.02.2011)bei der Bahn BKK abgeschlossen. Dadurch wird meine PKW Versicherung bei der DEVK günstiger und es werden keine Zusatzbeiträge erhoben.

2. Wurde ich im November gekündigt, dies war leider nicht absehbar. Somit bin ich seit Dezember arbeitslos.

3. Am 24.11.2010 habe ich ALG II beantragt und mich arbeitslos gemeldet. Man meinte zu mir das meine Versicherungen sofort übernommen werden.

4. Ich erhielt mein November Gehalt Anfang Dezember, somit hatte ich im Dezember Zufluss und somit keinen Anspruch auf ALG II.

5. Die BKK Gesundheit schrieb mir, dass ich Versicherunglücken hätte, dies wäre Dezember und Januar.

6. Diese Woche habe ich nun endlich den Bewilligungsbescheid erhalten, ich erhalte ab Januar ALG II - Die Krankenversicherung für Januar wurde nun bezahlt.

7. Nun weigert sich meine Krankenkasse die Kündigung an zu nehmen, da ich eine Versicherungslücke (Dezember) habe und sieht das Verhältnis als neu begonnen an - somit habe ich nun erneut 18 Monate "Sperrzeit" (bei der KK).

8. Somit war ich im Dezember nicht versichert, bzw. niemand hat Beiträge bezahlt.

9. Laut der Dame bei der Bahn BKK gäbe es nur eine Lösung, ich solle mich rückwirkend privat versichern für den Dezember, Kosten 178€!

10. War ich heute beim Arbeitsamt, wegen diesem Problem. Dort meinte man zu mir, mir steht erst seit Januar Leistungen zu und deshalb wird auch erst jetzt die KK bezahlt und ich sei doch auch in der Arbeitslosigkeit automatisch 4 Wochen versichert. Abwertend wurde erwähnt ich solle das doch mit der KK regeln, Sie seien nicht zuständig... und tschüss.

11. Auf meine Frage, ob man mir die Monatsbeiträge bezahlt, bzw. anteilig übernimmt - Nein! Habe mich jetzt ein wenig erkundigt (im Internet), dort heißt es, dass die Kosten übernommen werden, falls ein Wechsel der KK nicht zumutbar ist. In meinem Fall wäre es ja zumutbar...aber ich kann nicht wechseln!

12. Nun kann ich von meinem sehr knappen ALG II auch noch monatlich KK Zusatzbeiträge bezahlen...

Handelt die Krankenkasse hier korrekt? Gibt es eine Lösung für mein Problem? Ich möchte wechseln! Würde mich sehr herzlich über eure Hilfe freuen. Vielen Dank.

Nette Grüße an Euch ;)

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-- Editiert am 27.01.2011 11:53

-- Editiert am 27.01.2011 12:06

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Krankenkasse KK Problem


1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(83260 Beiträge, 34314x hilfreich)

quote:
Abwertend wurde erwähnt ich solle das doch mit der KK regeln, Sie seien nicht zuständig... und tschüss.

Das wirst du mit der KK selbst regeln müssen. Hier hat das AA keinerlei Berechtígung einzugreifen.



quote:
und ich sei doch auch in der Arbeitslosigkeit automatisch 4 Wochen versichert.

Das ist korrekt.



quote:
da ich eine Versicherungslücke (Dezember) habe

Wohl eher eine Beitragslücke als eine Versicherungslücke



quote:
und sieht das Verhältnis als neu begonnen an

Dies vermag ich nicht nachzuvollziehen.

Was führt die KK denn als Rechtsgrundlage für diese Auffassung an?





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"Die Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung/Interpretation dar !

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