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Krankenkasse übernimmt Kosten nicht

 Von 
Kernell
Status:
Praktikant
(564 Beiträge, 106x hilfreich)
Krankenkasse übernimmt Kosten nicht

Ich bin versichert bei einer gesezlichen Krankenkasse.

Ich habe heute von meiner Krankenkasse die Mitteilung per eMail erhalten, dass eine laut meinem Hautartzt notwendige Entfernung eines Hauttumors nicht übernommen wird, da ich noch nicht 35 Jahre alt bin, und solche Behandlungen bis zum Erreichen dieses Lebensjahrs grundsätzlich nicht übernommen werden da sie als Vorsorge eingestuft würden.

Ist das korrekt dass ich den operativen Eingriff nun selbst bezahlen muss, weil ich noch nicht alt genug bin? Ich könnte zwar noch einige Jahre warten bis ich das notwendige Alter erreiche, doch bis dahin könnte der Tumor bösartig werden und Metastasen bilden. Das will ich verständlicherweise nicht.

Gibt es eine Möglichkeit meine Krankenkasse zur Zahlung zu zwingen oder sind gesezliche Krankenkassen tatsöchlich nicht zu solchen Leistungen verpflichtet?

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Krankenkasse Zahlung


2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest-12313.09.2012 15:30:27
Status:
Praktikant
(935 Beiträge, 291x hilfreich)

Das hört sich nach vorsorglichem entfernen an. Darauf besteht kein Anspruch und wird abgelehnt, da oft aus kosmetischen Gründen vorgeschoben. Besteht ein krankhafter Befund zahlt die KK.

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" Gruss aus Offenbach"

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#2
 Von 
RHW
Status:
Schüler
(236 Beiträge, 93x hilfreich)

Hallo,

der Arzt trifft vor Behandlungsbeginn eine Entscheidung, ob die Leistung in den Bereich der gesetzlichen Krankenkasse fällt. Die reine Hautkrebsvorsorge wird von allen Krankenkassen ab 35 alle 2 Jahre bezahlt. Manche Krankenkassen zahlen auch für Jüngere.

Bei verdächtigen Befunden, die nähere Untersuchungen erfordern (nicht wünschenswert sind!), wird die Behandlung von allen Krankenkassen bezahlt. Die Abrechnung erfolgt durch den Arzt über die Versichertenkarte.

Wenn der Arzt eine Privatrechnung erstellt, hat er entschieden, dass die Behandlung nicht erforderlich war bzw. eine Wunschleistung des Patienten war.

Ggf. den Arzt befragen, ob er sich bei dieser Abgrenzung vertan hat. Hat der Arzt das Wort "Tumor" verwendet? Hat die spätere Tumoruntersuchung gutartig oder bösartig ergeben? Ggf. gibt es für die Zukunft ja auch noch andere Hautärzte.

Gruß

RHW

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