Krankenkasse weigert Krankengeldzahlung

19. Oktober 2023 Thema abonnieren
 Von 
Snowweit
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 0x hilfreich)
Krankenkasse weigert Krankengeldzahlung

Hallo,

am 20.12.2022 hatte ich einen Arbeitsunfall und musste noch am selbigen Tag wegen eines Bruches (Platte mit 4 Schrauben)operiert werden. Für meinen Arbeitgeber und Krankenkasse habe ich eine "Erstbescheinigung" erhalten die ich innerhalb der Fristen allen habe zukommen lassen. In den folgenden Monaten habe ich "Folgebescheinungen" für meinen Arbeitgeber\\\\Krankenkasse erhalten.

Am April 2023 konnte ich "wieder" für mehrere Monate wieder meine Arbeit aufnehmen. Im Juli 2023 wurde mir die Platte mit den 4 Schrauben herausoperiert und habe hierfür eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erhalten als "Folgebescheinung".

Nun folgendes Problem:

Meine Krankenkasse besteht darauf um Krankengeld auszuzahlen, dass die Bescheinung vom Juli nicht als Folge,- sondern als Erstbescheinigung ausgewiesen wird.

Ist die Forderung der Krankenkasse nach der Erstbescheinigung in meinem Fall berechtigt?

Dankeschön.

-- Editiert von Moderator topic am 23. Oktober 2023 16:01

-- Thema wurde verschoben am 23. Oktober 2023 16:01

Probleme mit der Versicherung?

Probleme mit der Versicherung?

Ein erfahrener Anwalt im Versicherungsrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Versicherungsrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



13 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118655 Beiträge, 39614x hilfreich)

Zitat (von Snowweit):
Meine Krankenkasse besteht darauf

Bitte mal das Schreiben verlinken oder den Wortlaut hier posten.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Snowweit
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Bitte mal das Schreiben verlinken oder den Wortlaut hier posten


Ich bin technisch nicht so belesen. Wie kann ich die Schreiben hier als Anhang anfügen? Dankeschön

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118655 Beiträge, 39614x hilfreich)

Die Scans mit einem der Bilderdienste wie z.B.
https://postimages.org/de oder
https://de.share-your-photo.com
https://de.imgbb.com
https://imageshack.com/
https://www.directupload.net/
ins Internet stellen.

Den Link dann einfach hier posten oder aus der Symbolleiste das Dritte Symbol von rechts auswählen und den Link dort eintragen.

Bitte darauf achten, das man nicht den Thumbnail- / Vorschau-Link postet.


Um PDFS zu ändern benötigt man Programme mit denen sich PDFs bearbeiten lassen.
Man kann das PDF auch in Bilder konvertieren (https://online2pdf.com/de/) diese dann bearbeiten / hochladen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Snowweit
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 0x hilfreich)

https://postimg.cc/gallery/cvTTgVy

Ich hoffe, ich hab das so richtig gemacht. Danke für die Tips.

Ein direktes Schreiben habe ich nicht erhalten. Lief quasi alles Telefonisch. Aber das was ich verlinkt habe gibt einpaar Details offen - was hoffentlich einwenig helfen kann bei der Beantwortung meiner Frage.

Auch die zusätzliche Probleme mit meinen Arbeitgeber (siehe 2. Verlinkung) der mir so wie es ausschaut für 2 Monate mein Gehalt verrechnen will. 2 Monate ohne oder Bruchteil des Gehaltes wird schwierig für mich um über die Runden zukommen.



-- Editiert von User am 22. Oktober 2023 00:08

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
dummfragerin
Status:
Praktikant
(757 Beiträge, 335x hilfreich)

Der Arbeitgeber hat Entgeltfortzahlung geleistet, obwohl er nicht dazu verpflichtet war. Das Geld will er zurück. Das passt für mich schon. Du solltest mit der Krankenkasse reden, das muss unbedingt geklärt werden. Vielleicht kann dein Arzt helfen bzw. das Krankenhaus. Eigentlich müsste doch auch die Berufsgenossenschaft involviert sein, wenn es ein Arbeitsunfall war, oder?

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31611 Beiträge, 5580x hilfreich)

Zitat (von Snowweit):
Ist die Forderung der Krankenkasse nach der Erstbescheinigung in meinem Fall berechtigt?
Ich meine JA.

Dein AG schreibt zu ---Krankengeldzuschuss---und Verrechnung.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Snowweit
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Ich meine JA.


Und die Krankenkasse stört sich besonders am Ausstellungsdatum.

Die hätten anstatt den 16.08.2023, den 18.07.2023, ansonsten zahlen die nicht aus.

Kann das Krankenhaus überhaupt Rückwirkend solche Daten ändern bzw. Ist es technisch möglich ? Ich weiss echt nicht was ich noch machen kann.

Zitat (von Anami):


Dein AG schreibt zu ---Krankengeldzuschuss---und Verrechnung


Kann mir mein Arbeitgeber mein kommendes Gehalt was ich zum 1.11. überwiesen bekomme einfach so Verrechnen sodass ich für einrn kompletten Monat auf dem Trockenen sitze?

Dein AG schreibt zu ---Krankengeldzuschuss---und Verrechnung



-- Editiert von User am 23. Oktober 2023 15:51

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31611 Beiträge, 5580x hilfreich)

Zitat (von Snowweit):
Und die Krankenkasse stört sich besonders am Ausstellungsdatum.
Ist das jetzt neu?
Ein Krankenhaus stellt keine AUB aus und kann demzufolge nichts daran ändern.
- Wie lange warst du denn stationär zur 2. OP im Krankenhaus?
- Vom 16.7. bis--- ?
- Und erst am 16.8. warst du beim Arzt ?
- Der hat dich dann noch bis 15.9. und dann noch weiter bis 29.9. arbeitsunfähig als Folge des KH-Aufenthaltes geschrieben? Damit wäre mE die Folgebescheinigung korrekt.

Hast du die Liegebescheinigung vom KH noch? (zur Zahlung der 10,- Gebühr pro Tag?)

Zitat (von Snowweit):
sodass ich für einrn kompletten Monat auf dem Trockenen sitze?
Ob dein AG das kann, weiß ich nicht. Wie viel das dann wäre, weiß ich auch nicht.
Vielleicht fragst du deinen AG einfachmal, ob er die *Verrechnung* später machen kann, wenn du alles mit der KK geklärt hast?


Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
Snowweit
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Ist das jetzt neu?
Ein Krankenhaus stellt keine AUB aus und kann demzufolge nichts daran ändern.
- Wie lange warst du denn stationär zur 2. OP im Krankenhaus?
- Vom 16.7. bis--- ?
- Und erst am 16.8. warst du beim Arzt ?
- Der hat dich dann noch bis 15.9. und dann noch weiter bis 29.9. arbeitsunfähig als Folge des KH-Aufenthaltes geschrieben? Damit wäre mE die Folgebescheinigung korrekt


Am 18.07. wurde aufgrund eines Arbeitsunfalls operiert. Im direkten Übergang kam ich 2 Tage später bis 15.09. im selbigen Krankenhaus in eine Ganztagesreha (Stationär). Hier wurde intensiv mit mir daran gearbeitet, dass ich meinen Ellenbogen trainiere.

Die Folgebescheinung die ich hier hereingestellt habe ist vom Krankenhaus Berufgenossenschaft Unfallklinik. Also war ist dort bis 15.09. stationär im Krankenhaus 18.07. - 20.07. im Krankenzimmer und 20.07. - 15.09. selbige Krankenhausreha.

Vom 16.09. - 29.09. war ich wegen einer anderen Krankheit krankgeschrieben.

Für mich ein riesen durcheinander.

Wie komme ich da aus dieser Thematik ohne finanziellen Schaden raus?

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16827 Beiträge, 5864x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Ein Krankenhaus stellt keine AUB aus
Das ist schlicht falsch. Selbstverständlich kann auch ein KHS eine AUB ausstellen. Kenne ich auch aus eigener Erfahrung.

Es fehlt eine Erstbescheinigung vom 18.07 bis 16.08. Die Krankenkasse moniert dies zu recht.

Signatur:

Folgende Nutzer werden blockiert, ich kann deren Beiträge nicht lesen: AR377, Xipolis, Jule28

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31611 Beiträge, 5580x hilfreich)

Zitat (von Snowweit):
Am 18.07. wurde aufgrund eines Arbeitsunfalls operiert.
Die OP wegen des Arbeitsunfalls fand am 20.12.22 statt. Deshalb erkennt die KK die AU als Folgebescheinigung nicht an. Sie sieht es nach der monatelangen Arbeit (April-Juli) als neue Krankheit mit Erstbescheinigung an.
Was sagt das Krankenhaus dazu?

Eine REHA--- ach, danke für die Info.
-1. OP am Tag des Unfalls... 22.12.--- AUB bis 31.3.
-dann Erwerbstätigkeit
-2. OP zur Entfernung der Platte+Schrauben 16.7.
-dann Anschluss-Reha mit AU bis einschl. 15.9.
Das ist ja alles absolut üblich.

Die AUB (Folgebescheinigung) ist vom Krankenhaus/Unfallklinik.
Danke auch für diese Info.

Zitat (von Snowweit):
Vom 16.09. - 29.09. war ich wegen einer anderen Krankheit krankgeschrieben.
Ach, danke auch für diese Info.

Zitat (von Snowweit):
Für mich ein riesen durcheinander.
...und für mich erst.

Zitat (von Snowweit):
Wie komme ich da aus dieser Thematik ohne finanziellen Schaden raus?
Ich hatte es schon geschrieben:
Zitat (von Anami):
Vielleicht fragst du deinen AG einfach mal, ob er die *Entgelt-Verrechnung* später machen kann, wenn du alles mit der KK geklärt hast?


Es geht vermutlich noch immer nur um den Krankengeldzuschuss deines AG, oder?

Zitat (von Snowweit):
Meine Krankenkasse besteht darauf um Krankengeld auszuzahlen,
Hast du seit 18.7. gar kein Krankengeld von der KK bekommen?
Wieso fragst du hier erst am 19.10.?

Und was hast du seitdem unternommen außer mit der KK zu telefonieren?


Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Snowweit
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Hast du seit 18.7. gar kein Krankengeld von der KK bekommen?
Wieso fragst du hier erst am 19.10.?


Danke für deine bisherigen Antworten.

Ab 18.07. gar kein Krankengeld, stattdessen lief das normale Gehalt und habe daher gedacht, dass irgendwie alles schon passen würde. Ich bin in Papierdingen etc. Überfordert, habe extreme Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwierigkeiten. Habe deshalb eine geistige Schwerbehinderung (50%) . ich hab vertraut das die Krankenkasse, Krankenhaus und Arbeitgeber zusammen mir schon helfen werden. War von mir kein Absicht oder so, dass nicht so dahinter war.


0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31611 Beiträge, 5580x hilfreich)

Zitat (von Snowweit):
Ab 18.07. gar kein Krankengeld, stattdessen lief das normale Gehalt
Danke auch für diese Info.
Es wird dir nichts weiter übrigbleiben, als eine Klärung zwischen KK und KH zu erreichen.
Wenn die 2.OP im Juli eine Erstbescheinigung wird (vom KH geändert) und der KK vorgelegt wird, zahlt die KK dir Krankengeld nach.

Aber trotzdem solltest du schnellstens den AG bitten, die Verrechnung später zu machen... denn für Oktober ist sie sicher schon fertig...

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 265.077 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
107.224 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen