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Krankenkasse will Kosten erstattet haben.

 Von 
lordzcyber
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 2x hilfreich)
Krankenkasse will Kosten erstattet haben.

Hallo
Ich hatte einen Unfall mit 1.6 Promille
2Personen die mitgefahren sind´, wurden mit dem Krankenwagen abtransportiert.

Nun habe ich nach 1.5Jahren Post von deren Krankenkasse bekommen, dass ich doch die Notarzt und Rettungswagen kosten übernehmen soll.

Die beiden Insassen waren selbst Alkoholisiert und haben auch gewusst wieviel ich getrunken habe, bzw. dass ich hätte nicht mehr fahren dürfen.

Daher ´meine Frage, kann deren Krankenkasse die Kosten einfach auf mich abwälzen oder müssten sie sich die Kosten nicht von Insassen selbst holen, da sie ja Mitschuld haben, da sie trotzdem bei mir mitgefahren sind.

Ich musste bei meiner Krankenkasse 20% der Kosten für Rettungswagen selbst zahlen.

Falls deren Krankenkasse nicht einfach die Kosten auf mich übertragen können, gibts dafür irgendeine Grundlage???

Hintergrund ist, dass ich einen Wiederspruch schreiben möchte gegen diese Rechnung.



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Kosten Krankenkasse Rechnung


3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
RHW
Status:
Schüler
(236 Beiträge, 93x hilfreich)

Hallo,

es gilt hier § 116 SGB X , insbes. Absatz 3:

[URL=§ 116 SGB X ]http://bundesrecht.juris.de/sgb_10/__116.html[/URL]

Die Krankenkasse hat hier genauso viel (oder wenig) Rechte wie eine Privatperson, nämlich wie die geschädigte Privatperson.

Einen Teil der Ansprüche kann man evtl. wegen Mitschuld der Betroffenen zurückweisen.

Wenn eine Rechtschutzversicherung besteht, würde ich auf jeden Fall einen Anwalt einschalten.

Gruß

RHW

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#2
 Von 
lordzcyber
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 2x hilfreich)

Eine Rechtschutzversicherung besteht leider nicht.
Gibts es für die Mitschuld irgendeinen Paragraphen, den ich für meinen Wiederspruch angeben könnte???

Macht das ganze Überhaupt Sinn, da es sich hier um 2mal 400euro handelt(also pro insassen 400euro Rechnung)
Oder würden die Anwaltskosten und eventuelle Gerichtskosten alles nur noch teurer machen.

Die würden ja dann sicherlich auch nach Schuldanteil aufgeteilt werden.

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#3
 Von 
RHW
Status:
Schüler
(236 Beiträge, 93x hilfreich)

Hallo,

für die Mitschuld kenne ich keinen besonderen Paragraphen, ich bin im Privatrecht aber auch kaum bewandert. Evtl. ergibt sich aus dem BGB etwas, vermutlich beruht es aber weitgehend auf der Rechtsprechung (z.B. BGH).

Rechtsanwalts- und Gerichtskosten berechnen sich normalerweise nach dem Streitwert.

Evtl. ist es hilfreich, bei der anderen Krankenkasse anzurufen und nachzufragen, ob aufgrund der Mitschuld nur ein Teil der Kosten in Rechnung gestellt wurde.
Vielleicht kann auch die eigene Kfz-Versicherung helfen (Versicherungsbüro oder Zentrale). Dort dürften solche Fälle häufiger auftauchen. Evtl. besteht auch eine Insassenunfallversicherung.

Gruß

RHW

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