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Legale Beitragserhöhung der studentischen Krankenversicherung?

2.8.2019 Thema abonnieren Zum Thema: Anspruch Klage
 Von 
JonaHei
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Legale Beitragserhöhung der studentischen Krankenversicherung?

Mahlzeit,
ich bin langsam sehr genervt von meiner Krankenkasse.
Zahle als Student bislang 93€ und ab September wollen sie 107€ haben, das sind 168€ mehr im Jahr für Nichts.
Grundlage dessen ist die Erhöhung des BAföG Bedarfssatzes und das ist bindend für alle Studenten, mit und ohne Anspruch.

Mein Anliegen: Ich habe gar keinen Anspruch auf BAföG und fühle mich in diesem Fall ziemlich diskriminiert. Die Personen, die BAföG beziehen, beziehen bald mehr Geld, damit ist die deutliche Erhöhung des Beitrags kaum/nicht zu spüren. Ich jedoch verdiene nicht mehr bei meinem Arbeitgeber um die Erhöhung auszugleichen.
-> für mich ein klarer Fall von Diskriminierung gegenüber Studenten, welche keinen Anspruch auf BAföG haben.

Es könne ja ganz einfach ein fester Mindestbeitrag gesetzt werden und gemessen am BAföG Anspruch des jeweiligen Studenten wird dann deren richtiger Beitrag bemessen, fair und einfach gelöst für alle.

Der gesetzliche Krankenkassenbeitrag für normale Arbeitgeber berechnet sich ja auch anhand dessen Gehälter.

Könne man hier im Allgemeinen eine Klage starten? Zeit und Lust dazu hätte ich jedenfalls, da mich die ganze Geschichte ziemlich nervt.


Ich freue mich über eure Antworten.

-- Editiert von JonaHei am 02.08.2019 14:39

-- Editiert von JonaHei am 02.08.2019 14:40

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Anspruch Klage


2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69105 Beiträge, 31995x hilfreich)

Zitat (von JonaHei):
Könne man hier im Allgemeinen eine Klage starten?

Klar kann man das. Der Rechtsweg steht ja jedem offen.



Zitat (von JonaHeiZeit und Lust dazu hätte ich jedenfalls, da mich die ganze Geschichte ziemlich nervt.[/quote):

Auch die Fähigkeiten? Das ist nämlich kein ganz unkomplexes Thema ...


Welcher Weg vorgegeben ist, steht in der Rechtsbehelfsbelehrung des Bescheides.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(34486 Beiträge, 12338x hilfreich)

Zitat:
Es könne ja ganz einfach ein fester Mindestbeitrag gesetzt werden und gemessen am BAföG Anspruch des jeweiligen Studenten wird dann deren richtiger Beitrag bemessen, fair und einfach gelöst für alle.

Genau das wird doch gemacht.

Zitat:
Könne man hier im Allgemeinen eine Klage starten?

Im Prinzip ja, jedoch müsste man dann das Verfahren wohl bis vor das BVerfG bringen, da der Beitragssatz und auch dessen Erhöhung auf gesetzlichen Vorgaben beruht.

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