Leihbuch versenkt

22. Mai 2007 Thema abonnieren
 Von 
lebes
Status:
Beginner
(74 Beiträge, 8x hilfreich)
Leihbuch versenkt

Hallo,

mir ist da ein Mißgeschick mit einem Leihbuch passiert.
Kurzfassung: Leihbuch, andere Sachen und Wasserflasche in den Rucksack. Wasserflasche läuft aus, Buch total versenkt.

Bücherei will nun Ersatz. Das ist doch hoffentlich ein Fall für die private Haftpflicht, oder?

Danke für Infos.

Gruß

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14 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Jogibear
Status:
Student
(2659 Beiträge, 773x hilfreich)

schau in die AGB ob "Leihsachen" bzw. gemietete Sachen davon auch erfasst sind.

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#2
 Von 
BigMikeOWL
Status:
Student
(2628 Beiträge, 677x hilfreich)

hallo,

>>>Fall für die private Haftpflicht, oder?

in der regel eigentlich nicht.

gruß

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#3
 Von 
lebes
Status:
Beginner
(74 Beiträge, 8x hilfreich)

Hmm, mal ganz naiv gefragt: Was wird den eigentlich von der privaten Haftpflicht gedeckt.

Hatte bisher eigentlich die Vorstellung, dass dadurch von mir verursachte Schäden an Fremdeigentum abgesichert sind. Ein Leihbuch ist dann doch wohl ein Fremdeigentum.

Gruß

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#4
 Von 
BigMikeOWL
Status:
Student
(2628 Beiträge, 677x hilfreich)

hallo,

ja, aber nicht wenn sie gemietet, geleast, gepachtet, geliehen oder durch verbotene eigenmacht erlangt sind.

die VR erwarten, dass solche gegenstände wie eigene behandelt werden und stellen sie diesen gleich.

gruß

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#5
 Von 
lebes
Status:
Beginner
(74 Beiträge, 8x hilfreich)

Hmm, habe das Buch eigentlich über unsere Betriebsbibo per Fernleihe bestellen lassen. Gibt es andere Möglichkeiten (evt. Standard Betriebsversicherung?) diesen Fall abzuwickeln?

Oder läuft es schließlich doch darauf hinaus, dass ich den Schaden tragen muss?

Gruß

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
BigMikeOWL
Status:
Student
(2628 Beiträge, 677x hilfreich)

hallo,

du solltest den grundgedanken von versicherungen kennen.

sinn und zweck einer versicherung ist nämlich existensbedrohende verluste auszugleichen und nicht bücher zu bezahlen.

wenn es dein eigenes wär müsstest du es jetzt auch selbst bezahlen, das ist allgemeines lebensrisiko.

gruß

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#7
 Von 
lebes
Status:
Beginner
(74 Beiträge, 8x hilfreich)

Genau und wenn ich einen Unfall verursache, melde ich es auch nicht der Versicherung. Die 2000€ sind schließlich nicht existenzbedrohend???

Schon garnicht werde ich einen Steinschlag an die Teilkasko weiterreichen. Die Kosten stemme ich schon noch alleine.

Alles klar;-)

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
BigMikeOWL
Status:
Student
(2628 Beiträge, 677x hilfreich)

hallo,

ich sagte nur, dass du den grundgedanken kennen solltest.

verstehen brauchst du ihn natürlich nicht ;)

gruß

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
GottesHand
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 0x hilfreich)

Nu schau doch mal:
Bringen Dich die 2000 Eur an den Rand des Ruins? Wohl kaum.

Wie sieht es aus wenn Du nem Autofahrer vors Auto läufst und der in ne Horde Kinder ausweicht? Wird sehr viel teurer. (Behandlungskosten, Schmerzensgeld etc.)
Jetzt wirst Du natürlich argumentieren: "Das passiert doch eh nicht".
Und damit kannst Du für Dich recht haben. Ergo: Es kann also sein, dass Du Dein gaaaaanzes Leben lang in die Private Haftpflicht einzahlst und die nie einen Schaden übernehmen (müssen).

Und? Du ärgerst Dich dann über die Prämie die Du all die Jahre gezahlt hast, hättest Dir die Versicherung doch sparen können.

Aber: Hat Dir die Prämie weh getan? Nein. Hätten Dir 600 000 Euro Behandlungskosten und Schmerzensgeld weh getan? Denke schon. Wenn wirklich was großes passiert, ist eine Haftpflichtversicherung wirklich eine, wenn nicht sogar die, wichtigste Versicherung überhaupt.

Also nicht über das Buch ärgern und auf die Versicherung schimpfen, sondern mit dem Schutz für die wirklich schlimmen Sachen beruhigt schlafen können.

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#10
 Von 
Michael32
Status:
Schlichter
(7416 Beiträge, 1622x hilfreich)

Im übrigen sind die neuen Haftpflichtverträge nun auch schon so, daß gemietete und geliehene Sachen mitversichert sind.

Gruß

Michael

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#11
 Von 
GottesHand
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 0x hilfreich)

Kann man so pauschal nicht sagen. Gibt immernoch Gesellschaften, auch wenn man bei denen jetzt einen neuen Vertrag abschließt, bei denen eben gemietete und geliehene Sachen trotzdem NICHT versichert sind. Hier lohnt also ein genauerer Vergleich abseits der puren Versicherungssummen.

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#12
 Von 
murgab123
Status:
Student
(2959 Beiträge, 655x hilfreich)

Also ich würde hier empfehlen, lesen Sie sich Ihre Versicherungsbedingungen durch. Wie meine Vorredner bereits sagten, ist es in den meisten Fällen ausgeschlossen.

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
BigMikeOWL
Status:
Student
(2628 Beiträge, 677x hilfreich)

@Michael32

das lässt sich nicht behaupten!

dieser einschluss ist mehr die ausnahme und m.w. immer mit einschränkungen wie nur geringes sublimit und/oder selbstbehalt verknüpft.

viele grüße

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
Stefan 5
Status:
Bachelor
(3905 Beiträge, 1299x hilfreich)

Derr Sinn der hinter dem Ausschluss steckt ist u.a. aller Wahrscheinlichkeit nach Versicherungsbetrug zu erschweren.

Ansonsten ist beispielsweise eine eigene Kamera die aus Versehen hinfällt dies bei der Meldung des Schadens auf einmal einem (haftplichtversicherten) Bekannten passiert, der sich diese geliehen hatte.

Des Weiteren könnte man dann jegliche Haushaltsgegenstände wechselseitig leihen und bei defekt durch Unachsamkeit jeweils Ersatz verlangen.

Dann würde es aber keine niedrigen Haftpflichtprämien mehr wie derzeit geben.



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