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Rechtsschutzversicherung - Kostenübernahme

24.6.2006 Thema abonnieren
 Von 
TROJANS
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Rechtsschutzversicherung - Kostenübernahme

Hallo und guten Tag,
ich habe hier mal an alle die ein wenig Ahung haben eine Frage:
am 13.04.05 habe ich eine Rechtsschutzversicherung bei einem bekannten Maklerbüro abgeschlossen. Diese beinhaltete eine Kostenübernahme im Privat, Berufs- und Vermieterrecht für gewerbliche und private Einheiten. Ich erhielt eine Kopie des Antrages. Der Makler, den ich übrigens sehr gut kenne, hat mir zuversichert, das er telefonisch schon Rechtsschutzversicherung an diesem Tage(13.04.05) sich zugesichert habe. Lediglich der Rechtsschutz für Vermietung und Verpachtung sein erst mit einer Wartezeit von 3 Monaten aktiv. Dies war mir ja bekannt, und ich wartete auf die Police. Diese kam ziemlich spät und ich wunderte mich, warum denn auch erst nach über 2 Monaten Beiträge abgebucht worden sind. Ich ging zum Makler und fragte an, der wiederrum sagte mir es sein normal.
Nun habe ich im Monat August, also mehr wie 3 Monate später seit Versicherungsbeginn ( 13.04.05) Zahlungsrückstände bei einem Mieter feststellen müssen, die seit dieser Zeit nicht getätigt worden sind. Ich hatte ja Rechtsschutz und ging zum Anwalt. Der wiederrum fragte für die Kostenübernahme bei der berühmten Rechtsschutzversicherung an. Dann kam der Schock ! Ich wäre ja erst zum 14.06 versichert gewesen!? Das heisst, ab diesem Zeitpunkt 3 Monate Wartezeit! Wie konnte dies sein teilte ich meinem Makler mit. Der wollte sich darum kümmern. Doch seit über 10 Monaten hält der mich hin und sagt, er würde sich drum kümmern. Die Versicherung sagt, der Antrag sei erst kurz vor dem 14.06 bei Ihnen eingegangen. Das hiesse, das der Vertrag der am 13.04.05 unterschrieben worden war, einfach irgendwo liegengelassen worden ist. Also Schlamperei durch den Makler. Keine Kostenübernahme für einen Fall mit einem Streitwert von über 5000 €. Schönen Dank liebe....Was kann ich denn jetzt hier tun? den Makler anzeigen? Falls jemand eine Idee hat, danke ich ihm.

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
HiMan1000
Status:
Schüler
(296 Beiträge, 62x hilfreich)

Tja, dazu muss man ja nicht mehr sagen.

Da müssen Sie wohl in den sauren Apfel beißen

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#2
 Von 
BigMikeOWL
Status:
Student
(2629 Beiträge, 664x hilfreich)

>>>den Makler anzeigen?

anzeigen eher weniger aber auf schadenersatz verklagen.

gruß

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#3
 Von 
AxelK
Status:
Philosoph
(12481 Beiträge, 4229x hilfreich)

<BLOCKQUOTE>quote:<hr height=1 noshade>en Makler anzeigen?

anzeigen eher weniger aber auf schadenersatz verklagen. <hr height=1 noshade></BLOCKQUOTE>

Wobei der Versicherungsbeginn doch wohl mit Sicherheit in der Police steht und sich somit natürlich schon die Frage stellt, warum @TROJANS nicht unmittelbar nach Erhalt der Police sich darum gekümmert hat, dass hier ja wohl was nicht stimmen kann. Das selbe gilt auch für den Beginn der Beitragszahlung. Wenn ich über einen Versicherungsmakler einen Vertrag abschließe und merke, dass der sich um Unstimmigkeiten nicht kümmert, dann wende ich mich halt selber direkt an das Versicherungsunternehmen.

Gruss,

Axel.

-----------------
"Rechtschreibfehler dienen der allgemeinen Belustigung. Wer welche findet, darf sie gerne behalten."

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#4
 Von 
BigMikeOWL
Status:
Student
(2629 Beiträge, 664x hilfreich)

>>>>Wobei der Versicherungsbeginn doch wohl mit Sicherheit in der Police steht

sicher, und somit nicht mehr veränderbar ist.

>>>>dann wende ich mich halt selber direkt an das Versicherungsunternehmen.

das wird auch nichts ändern. besteht ein maklervertrag gehts vielleicht auch gar nicht.

die RS-Versicherer sind hier absolut konsequent. wenn der antrag nicht innerhalb einer gewissen frist eingeht ist der eingang später der versicherungsbeginn.

wenn dem VN ein schaden schaden entstanden ist, weil der makler einen antrag verschleppt oder nicht zeitnah weiterreicht so ist dieser auch zum schadenersatz verpflichtet.

problem ist in diesen fällen häufig nur die nachweismöglichkeit.

viele grüße

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