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Student: Jobben und Krankenversicherung

16. Mai 2006 Thema abonnieren
 Von 
sprudel
Status:
Frischling
(21 Beiträge, 5x hilfreich)
Student: Jobben und Krankenversicherung

Hallo.

Ich hoffe ich bin hier richtig mit meiner Frage:

Ein Freund ist knapp über 30 und Student in 2005. Aufgrund des Alters ist er nicht mehr zum Studententarif, sodern als freiwilliges Mitglied in einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert.

Zur Finanzierung des Studiums ist er als Selbständiger nebenher tätig (ca 20 Stunden pro Woche).

Die selbständige Tätigkeit wurde auch seinerzeit in einem Fragebogen, den die Krankenkasse verschickte, entsprechend vermerkt.

Seit kurzem ist dieser Student nun keiner mehr, da er mit dem Studium fertig ist. Er ist Angestellter und übt keine freiberufliche Tätigkeit mehr aus.

Wie wirkt sich das nun auf die Krankenkassenbeiträge aus:Da er in 2005 bis Mitte des Jahres als Student als freiwilliger Versicherter nebenher selbständig war: Sind die entrichteten Beiträge aus dieser zeit endgültig gewesen, oder kann die Krankenkasse nachfordern. Gibt es hier einen Unterschied, ob die Selbständigkeit neben- oder hauptberuflich ausgeübt wird?

Wird das Einkommen wie bei "normalen Selbständigen" Personen gemäß des Einkommens berechnet oder wird hier aufgrund des Studentenstatus und des Nebenerwerbs unterschieden?

Danke.
Vg Sprudel

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
HiMan1000
Status:
Schüler
(296 Beiträge, 64x hilfreich)

Ich nehme an, er wird wohl als Selbstständiger den Mindestbeitrag gezahlt haben.

Die Krankenkasse kann die Beiträge nachfordern, falls er mehr verdient hat, als der Mindestbeitrag hoch gewesen wäre.

Jetzt ist er Angestellter und wohl somit Pflichtversichert. Beiträge zahlen ihr Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
BigMikeOWL
Status:
Student
(2629 Beiträge, 672x hilfreich)

>>>>Gibt es hier einen Unterschied, ob die Selbständigkeit neben- oder hauptberuflich ausgeübt wird?

grins - ja, eine nebenberufliche selbständigkeit gibts gar nicht ;) - schon eher einen gewerbebetrieb im nebenerwerb.

ein freiwillig versicherter muss immer alle einkunftsarten zur beitragsberechnung offenlegen, das wird auch gern mal noch ein oder zwei jahre später geprüft.

ein gesetzlich pflichtversicherter muss nur den teil seines arbeitsentgeltes bemessen lassen. hat er ne million im nebenerwerb, pech für die KK, so ungerecht kann sozialversicherung sein :)

@HiMan1000

>>>>Ich nehme an, er wird wohl als Selbstständiger den Mindestbeitrag gezahlt haben.

wenn wirklich so ist - pech, die werden immer geprüft!! :(

viele grüße

1x Hilfreiche Antwort

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