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Unfallversicherung Arm

 Von 
Knödel1234
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Unfallversicherung Arm

Hallo Zusammen,

ich habe aktuell ein Problem mit meiner Unfallversicherung.
06/2017 hatte ich einen Unfall am linken Arm mit bleibenden Schäden.
Im laufe der Zeit habe ich der Versicherung immer wieder die Befundberichte der Ärzte gesendet.
Jetzt hat mir die Versicherung vor Weihnachten ein Einschätzung der Invalidität ihrerseits vorgeschlagen und mir direkt einen Einmalbetrag angeboten. Ich habe das Angebot abgelehnt und auf ein Gutachten bestanden.
Jetzt 3 Monate später habe ich folgendes Schreiben erhalten.

Guten Tag Herr...,

vielen Dank für ihre Erklärung.
Wir wollen die Ansprüche prüfen. Hierzu werden wie bei der Praxis Dr.....(Orthopöde bei dem ich in Behandlung war) eine Nachuntersuchung veranlassen.

Bitte schicken Sie uns deshalb die Erklärung über die Entbindung von der Schweigepflicht unterschrieben zurück.

Haben wir keine Erklärung über die Entbindung von der Schweigepflicht, können wir die Ansprüche nicht prüfen.

Bitte teilen Sie uns noch schriftlich Ihre Bankverbindung (IBAN) mit und unterschrieben Sie Ihre Angaben.
Wenn eine Leistung fällig wird, überweisen wir diese.

Wie soll ich mich jetzt Verhalten?

Ich habe einen Behinderungsgrad von 30 Bescheinigt bekommen. Ich weiß das man den GdB nicht mit der Invalidität der UV vergleichen darf.

Hier noch das erste Angebot der Versicherung:

Es ist ein fachärztliches Gutachten nötig, um die Invalidität zu bewerten. Dies kann lange dauern. Wir möchten, dass Sie schnell und unbürokratisch eine Leistung erhalten.

Deshalb bieten wir ihnen an:
Wir verzichten auf das Gutachten und zahlen Ihnen...

Der feste Invaliditätsgrad beträgt für einen Arm 70%

Nach Fachliteratur und den vorliegenden Unterlagen bleibt der linke Arm um 5/20 funktionsbeeinträchtigt.

Danach berechnen wir :

der linke Arm 5/20 von 70%

Wir leisten 17,50% aus der vereinbarten Versicherungssumme bei Invalidität.


Viele Grüße

Knödel1234

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Versicherung Leistung


5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hiphappy
Status:
Master
(4519 Beiträge, 2218x hilfreich)

Zitat (von Knödel1234):
Wie soll ich mich jetzt Verhalten?

Ausfüllen und unterschreiben?

Du wolltest doch ein Gutachten, daher kann ich deine Frage überhaupt nicht nachvollziehen.

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#2
 Von 
Loni12
Status:
Praktikant
(845 Beiträge, 157x hilfreich)

Vor einigen Jahren hatte ich auch einen Unfall mit einem Arm. Es kommt ja auf die Einschränkungen drauf an, welche durch den Unfall entstanden sind.

Die Summe errechnet sich dem Betrag der Versicherungspolice steht.

Meine Versicherung schickte mich zum Gutachter und ich bekam die genau die Summe welche ich selbst ausrechnete.
Meiner Versicherung gab ich auch die Entbindung der Schweigepflicht, sie informierte sich zuerst bei meinem Arzt und dann gab es die Begutachtung.

Bei Unklarheit einen Anwalt beauftragen, sofern ein Rechtsschutz vorhanden sonst, sonst könnte der Anwalt teurer werden als es Geld von der Versicherung gibt.

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#3
 Von 
Knödel1234
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die Antwort.

Was ich komisch finde ist das die Versicherung sagt es sei ein Gutachten nötig und im gleichen Brief bietet Sie mir die Leistung an wie oben beschrieben. Begründung Faktor Zeit. Der Unfall ist jetzt dann bald 3 Jahre her, da juckt mich ein Jahr mehr oder weniger auch nicht.

Die Versicherung will jetzt, so entnehme ich es zumindest aus dem Brief eine Nachuntersuchung bei meinem Orthopäden veranlassen. Mein Orthopäde erstellt aber keine Gutachten. Habe mit ihm darüber schon einmal gesprochen.

In meinen Augen müsste ich zu einem anderen Arzt der den Arm komplett neu begutachtet, und nicht zu meinem Orthopäden. Warum dann die Entbindung der Schweigepflicht?! Der Versicherung liegen doch alle Unterlagen bereits vor.

Vielleicht bin ich was Versicherung angeht auch schon ein bisschen zu vorsichtig.

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#4
 Von 
Loni12
Status:
Praktikant
(845 Beiträge, 157x hilfreich)

Zitat (von Knödel1234):
Der Unfall ist jetzt dann bald 3 Jahre her, da juckt mich ein Jahr mehr oder weniger auch nicht.

Normalerweise findet nach 2 Jahren eine Nachuntersuchung statt, bzw. kann der Patient diese verlangen, wenn die sich Beschwerden verschlechtern, so sagte es mir der Gutachter damals, würde bedeuten wieder Gutachter.

Also ich hatte ja innerhalb von 2 Jahren Schäden an beiden Händen. Li fand die Begutachtung nach einem Jahr statt, re bereits nach 7 Monaten.
Ihre Versicherung will von ihrem behandelnden Arzt ja kein Gutachten, sondern nur eine neue Befundvorlage, deshalb die Schweigepflichtentbindung.
Der Befund wird dann mit den bereits eingereichten Unterlagen verglichen. So verstehe ich es.

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#5
 Von 
Knödel1234
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Loni12):
Zitat (von Knödel1234):
Der Unfall ist jetzt dann bald 3 Jahre her, da juckt mich ein Jahr mehr oder weniger auch nicht.

Normalerweise findet nach 2 Jahren eine Nachuntersuchung statt, bzw. kann der Patient diese verlangen, wenn die sich Beschwerden verschlechtern, so sagte es mir der Gutachter damals, würde bedeuten wieder Gutachter.

Also ich hatte ja innerhalb von 2 Jahren Schäden an beiden Händen. Li fand die Begutachtung nach einem Jahr statt, re bereits nach 7 Monaten.
Ihre Versicherung will von ihrem behandelnden Arzt ja kein Gutachten, sondern nur eine neue Befundvorlage, deshalb die Schweigepflichtentbindung.
Der Befund wird dann mit den bereits eingereichten Unterlagen verglichen. So verstehe ich es.


Eine Begutachtung in diesem Sinne wurde bei mir nie gemacht. Es wurden lediglich die Befundberichte vom Orthopäden und Reha Arzt an die Versicherung weiter geben.
Als Gutachten sehe ich eine Einschätzung von einer Person die sich den Fall neutral anschaut und z.B. die Einschränkungen mit einem Messmittel nachmisst. Mein Orthopäde und der Reha Arzt haben dies immer grob geschätzt.

Ich werden dann die Schweigepflichtenbindung erstmal unterschreiben, und dann Einsicht in das Gutachten verlangen.

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