Unfallversicherung Gegengutachten Ablauf-Erfolgsaussichten

14. Juni 2007 Thema abonnieren
 Von 
ratlos44
Status:
Schüler
(386 Beiträge, 70x hilfreich)
Unfallversicherung Gegengutachten Ablauf-Erfolgsaussichten

Hallo!

Patient A hatte einen häuslichen Unfall, bei dem er sich Verletzungen am linken Bein (Schien- und Wadenbeinbruch) zuzog. Die Behandlung war langwierig, auch weil das Eisen nach ca einem Jahr wieder entfernt werden mußte. Es wurde wie vorgeschrieben Reha betrieben. Die Unfallversicherung des A forderte von der behandelnden Klinik nach Abschluss eine gutachterliche Stellungnahme ein.

Das Gutachten kommt zum Ergebnis, dass eine Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit von 20% auf Dauer besteht, was in Verbindung mit der einschlägigen Gliedertabelle (AM-AUB 96) bei der vorliegenden Art der Verletzung - 70% Invaliditätsgrad - zu einer 14%igen Auszahlung der Grundsumme führt. Die Auszahlung fand Ende 04/2007 statt.

A ist der ansicht, dass dies zuwenig ist. Er begehrt eine höhere Summe aus der Unfallversicherung und sucht seinen behandelnden Orthopäden auf (nicht aus der Klinik!!) Dieser meint - ohne Gutachten - dass 20% zuweing sind und rät A ein Gegengutachten anfertigen zu lassen um dieses der Unfallversicherung vorzulegen.

Frage des A nun: Was kostet ein solches unfallchirurgisches Gutachten?? Kann dies von einem normalen Orthopäden abgefasst werden? Hat A irgendwelche Fristen gegenüber der Unfallversi. zu bedenken? Wird sich die Versi. darauf einlassen oder ist ein solches Vorgehen eher fruchtlos - sollte sofort geklagt werden? Lassen sich Unfallversi. auf einen deal ein, nach dem Motto: euer Gutachten Betrag XXXX - mein Gutachten Betrag YYYY, also trifft man sich um einen Prozess zu vermeiden in der Mitte?

Vielen Dank für eure Antworten und Anregungen!!!
Methusalix

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
Commodore
Status:
Lehrling
(1521 Beiträge, 463x hilfreich)

Hallo,

der von Ihnen angestrebte Weg der Korrektur wird äußerst mühsam und steinig. In der Regel, zu etwa 94 % der Fälle, bleibt es beim Ausgangsgutachten und dem Grad der Behinderung.
:wipp:

MfG

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