Verletzung Datenschutz seitens Haftpflichtversicherer

6. Mai 2019 Thema abonnieren
 Von 
Hubtus
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)
Verletzung Datenschutz seitens Haftpflichtversicherer

Hallo,
ich schlage mich seit Anfang Dezember mit der Haftpflichtversicherung eines Unfallgegners (Auffahrunfall, LKW auf unseren Firmen-8-Sitzer) herum. Diese versucht jegliche Forderung, sei es die Kosten für einen Mietwagen oder auch Schmerzensgeldzahlungen durch Angabe irgendwelcher Urteile, die jedoch den eigentlichen Sachverhalt in keinster Weise treffen, zu umgehen.
Mittlerweile bin ich einfach nur noch genervt, angesichts des Mehraufwandes, den man durch diese Blockadehaltung hat. Ich würde zugegebenermaßen gerne zurückschießen...
Mir fiel im letzten Schreiben, das der Versicherer an die Anwälte der Autovermietung geschickt hat, folgender Satz auf: "Zum einen konnte der Fahrer des Mietwagens über die Mietdauer sowieso diesen aus persönlichen Gründen (Datenschutz aber auch siehe unten) nicht nutzen..."
Ich komme aus dem Bereich Medizin und hier wäre man mit einer solchen Aussage, die ja schon Rückschlüsse darauf zulässt, dass man zu der Zeit eben außer Gefecht war, sehr vorsichtig...
Wie angedeutet, ich suche nach Angriffspunkten bei der Versicherung. Wäre der o.g. Satz evtl. ein Verstoß gegen Datenschutzgrundsätze?

Danke im Voraus

Probleme mit der Versicherung?

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5 Antworten
Sortierung:

#2
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16687 Beiträge, 9355x hilfreich)

Zitat:
Wäre der o.g. Satz evtl. ein Verstoß gegen Datenschutzgrundsätze?

-> Nein.

Das ganze klingt für mich eher nach den typischen Problemen eines Geschädigten, der vergessen hat, rechtzeitig einen Anwalt zu beauftragen.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

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#3
 Von 
Hubtus
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Wenn es ja so wäre...
Anwalt ist seit Tag 3 nach Unfall (Tag der KH-Entlassung) mit im Boot. Und seit diesem Tag erzählt er mir, wie unangenehm doch dieser Versicherer sei.

0x Hilfreiche Antwort


#5
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16687 Beiträge, 9355x hilfreich)

Wenn Sie einen Anwalt haben, dass sollten Sie die gesamte Arbeit dem Anwalt überlassen.
Zum einen wird er dafür bezahlt.
Zum anderen merkt die Gegenseite (=Versicherung) recht schnell, wenn Geschädigter und Anwalt des Geschädigten nicht an einem Strang ziehen. Das wird dann zu Ihrem Nachteil ausgenutzt.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

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