Was hat es mit dem Regressverzichtsabkommen auf sich?

26. März 2024 Thema abonnieren
 Von 
KarstenWo
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)
Was hat es mit dem Regressverzichtsabkommen auf sich?

Hallo,
wir haben jetzt über drei Jahre und zwei Instanzen unser Wohnmobil Rückabgewickelt. Den Prozess haben wir zu 95 % gewonnen. Da ich wegen einer anderen Sache mit meinem Versicherungsmakler telefoniert habe, wollte gerne einmal wissen, wie viel unsere Versicherung jetzt für diesen Prozess bezahlen musste. Immerhin sind hier Kosten für Gutachten, Gutachterbefragung, Zeugenentschädigung, kosten für unseren Anwalt und so weiter entstanden. Ich schätze einmal, es werden so um die 20.000 € gewesen sein. Mein Versicherung Makler wusste da auch nicht so genau drum Bescheid, sagte mir aber, dass es zwischen der Versicherungen oftmals ein Regressverzichtsabkommen geben würde. Bedeutet das jetzt, dass meine Versicherung trotz gewonnenen Prozess sämtliche Kosten für unseren Anwalt, Gutachten usw. übernimmt?

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
cirius32832
Status:
Schlichter
(7220 Beiträge, 1518x hilfreich)

Zitat (von KarstenWo):
dass es zwischen der Versicherungen oftmals ein Regressverzichtsabkommen geben würde


Das gab es im Bereich der Haftpflicht mal bis 1997. Oder welches Abkommen ist genau gemeint. Letztendlich kann es Dir doch auch egal sein, solange Du nichts zahlen musst. Und die Frage OB Du zahlen musst, sollte der Makler sehrwohl beantworten können bzw. sollte er in der Lage sein, das für Dich herauszufinden

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#2
 Von 
KarstenWo
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Leider funktioniert das mit dem zitieren beim iPhone wohl nicht

Vom Grundsatz her könnte es mir egal sein, solange ich es nicht selbst bezahlen muss.
Das stimmt soweit schon, andererseits möchte ich schon, dass mein Händler beziehungsweise das Versicherung für die Frechheiten, die sie sich geleistet haben zahlen sollen. Wenn sie immer kostenneutral aus solch einem Fall herauskommen, können Sie es ja immer auf eine Klage ankommen lassen, ohne dass sie ein finanzielles Risiko tragen müssen.
Warum meine Versicherung, für einen Fall, der bei der Klage schon eindeutig war, meinen Anwalt zahlen muss, entzieht sich bei einem gewonnenen Prozess meinen Verständnis.

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#3
 Von 
KarstenWo
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Leider funktioniert das mit dem zitieren beim iPhone wohl nicht

Vom Grundsatz her könnte es mir egal sein, solange ich es nicht selbst bezahlen muss.
Das stimmt soweit schon, andererseits möchte ich schon, dass mein Händler beziehungsweise das Versicherung für die Frechheiten, die sie sich geleistet haben zahlen sollen. Wenn sie immer kostenneutral aus solch einem Fall herauskommen, können Sie es ja immer auf eine Klage ankommen lassen, ohne dass sie ein finanzielles Risiko tragen müssen.
Warum meine Versicherung, für einen Fall, der bei der Klage schon eindeutig war, meinen Anwalt zahlen muss, entzieht sich bei einem gewonnenen Prozess meinen Verständnis.

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#4
 Von 
cirius32832
Status:
Schlichter
(7220 Beiträge, 1518x hilfreich)

Zitat (von KarstenWo):
Warum meine Versicherung, für einen Fall, der bei der Klage schon eindeutig war


Das ist Deine Meinung. Die anderen Parteien sahen es eben nicht so eindeutig. Und genau dafür gibts Gerichte

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#5
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10701 Beiträge, 4210x hilfreich)

Zitat (von KarstenWo):
dass es zwischen der Versicherungen oftmals ein Regressverzichtsabkommen geben würde. Bedeutet das jetzt, dass meine Versicherung trotz gewonnenen Prozess sämtliche Kosten für unseren Anwalt, Gutachten usw. übernimmt?


Das Regressverzichtsabkommen war von der Bedeutung her aber was vollkommen anderes und in der Feuerversicherung von Wohngebäuden verankert.
Es ging damals darum den Versicherungsnehmer zu schützen.
Wenn z.B. durch einen eigentlich versicherten Brand am eigenen Haus, die 8 Millionen Villa des Nachbarn mit in Flammen aufgegangen ist, wäre mit 99,9% Sicherheit ein Fall der Unterversicherung eingetreten und man wäre auf dem Schaden des Nachbarn sitzen geblieben.
Das Regressverzichtsabkommen regelte, dass die Versicherung des 8 Millionen Nachbarn, nicht die Versicherung des Eigentümers des Brandhauses (und den Eigentümer selbst) in Regress nehmen konnte.


Ansonsten gibt es noch Teilungsabkommen, welche es regelmäßig zwischen Haftpflicht- und Sachversicherern und zwischen Haftpflicht- und Sozialversicherern gibt.
Darin verpflichten sich die Versicherer nur nach Maßgabe des jeweiligen Abkommens zu regulieren und nicht gegen den Versicherungsnehmer des anderen Versicherers vorzugehen.
Die Regulierungen nach Teilungsabkommen erfolgen unter Verzicht der Haftungsfrage.
Auf diese Weise sollen umfangreiche, aufwändige und teure Überprüfungen der Verschuldensfrage vermieden werden.

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