Hallo, ich habe eine Frage zu einem Wasserschaden. Nachbar A und Nachbar B haben beide ein Haus an einem Hang. Nachbar A hatte immer wieder Probleme mit herabfließenden Wasser bei sehr starken Regenfällen. Nachbar A hat daraufhin eine Mauer und Gebüsche erstellt damit das Wasser nicht mehr in sein Haus läuft. Nachbar B hatte bisher keine Probleme mit Wassereintritt. Nach dem Nachbar A seine Mauer erstellt hat, hat Nachbar B ca 2-3 mal im Jahr bei sehr starken Regenfällen Wassereintritt in seinem Keller. Dies geschieht weil sich das Wasser jetzt nicht mehr vollflächig verteilen kann, sondern mehr Wasser zum Grundstück des Nachbarn B hinläuft. Nachbar A hat eine Privathaftpflichtversicherung. Übernimmt eine Privathaftpflichtversicherung solch einen Schaden? Bzw. übernimmt die Privathaftpflicht von Nachbar A Kosten für eventuelle Sanierungsmaßnahmen die Nachbar B ergreifen muss, damit das Wasser in Zukunft nicht mehr Eintritt. zum Beispiel Aufgraben und Abdichten oder anderweitige Arbeiten um das Hangwasser abzuleiten.
Wasserschaden übernimmt Privathaftpflicht?
19. September 2022
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Frage vom 19. September 2022 | 13:14
Von
Status: Frischling (3 Beiträge, 0x hilfreich)
Wasserschaden übernimmt Privathaftpflicht?
Probleme mit der Versicherung?
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#1
Antwort vom 19. September 2022 | 14:12
Von
Status: Lehrling (1303 Beiträge, 275x hilfreich)
Zitat:Der natürliche Ablauf wild abfließenden Wassers auf ein tiefer liegendes Grundstück darf nicht zum Nachteil eines höher liegenden Grundstücks behindert werden.
§ 37 Abs. 1 Satz 1 WHG
Da zahlt keine Haftpflicht.
Im übrigen ist es Deine Sache Dein Gebäude vor Oberflächenwasser zu schützen.
#2
Antwort vom 20. September 2022 | 17:09
Von
Status: Lehrling (1615 Beiträge, 253x hilfreich)
Ich verstehe das so:
Hinter beiden Häusern ist der gleiche Hang.
Dadurch dass A jetzt die Mauer gebaut hat läuft das Wasser nicht mehr über As Garten in das Haus von A sondern es fließt zur Seite ab auf das Grundstück von B, welches aber auf gleicher Höhe wie das von A liegt.
Korrekt?
Was sieht denn das Entwässerungskonzept (müsste Teil der Baugenehmigung gewesen sein) des Hauses von A grundsätzlich für Oberflächenwasser vor?
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