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Zurück ins Deutsche Krankenversicherungssystem

 Von 
Razor144
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Zurück ins Deutsche Krankenversicherungssystem

Hallo liebes Forum,

ich bin seit Februar 2016 nicht mehr Krankenversichert (wie ich aus dem System raus bin kann ich gar nicht sagen, jedenfalls ist meine Familienversicherung, über meine Eltern erloschen und ich habe nichts mehr von meiner damaligen KK gehört, auch meine Eltern nicht) , im gleichem Zeitraum habe ich neben dem Studium ein Gewerbe gegründet, welches nicht mehr als 7000€/a Gewinn erzielt hat. Ich war bis März 2018 eingeschriebener Student, damit auch kein weiteres Einkommen im Gewerbe. Danach bis Oktober 2018 auf Reisen. Seit Mitte Oktober bin ich als Selbständiger wieder arbeiten.

Während meiner Studienzeit habe ich mir keine Gedanken über die KV gemacht. Was ich nun stark bereue und hab es damals einfach hingenommen, das keine Beiträge mehr verlangt wurden.

Während dieser Zeit habe ich keine KV Leistungen in Anspruch genommen.

Das zu meiner Vorgeschichte.

Nun will ich mich wieder Krankenversichern in Deutschland.

Nun meine Fragen:
Bei welcher Krankenversicherung muss ich melden? GKV oder PKV?
Meiner Recherche nach muss ich mich bei der GKV melden, weil ich bei dieser zuletzt versichert war.
Doch da ich Selbständig bin, könnte ich mich auch Privat versichern.

Eine weitere Möglichkeit, die diverse Websiten anbieten, ist sich bei einer Europäischen Krankenversicherung zu melden. Mit dem Versprechen: Rückführung ins deutsche System ohne Strafbeiträge.
Wäre das in Wirklichkeit eine Alternative?

Wie wäre euer Meinung nach das beste Vorgehen?

Wenn das jemand weiß:
Wie berechnen sich die Strafbeiträge in meinem Fall, wenn ich 36 Monate keine KV hatte?

GKV müsste meines erachtens 36 Monate * 57€ (ermäßigter Betrag + Pflegeversicherung) auf 50er Betrag abrunden, wären 2050€, aber wie wird der Säumniszuschlag berechnet? Sind es dann 36%?

PKV bei einem Monatsbeitrag von 330€ ergibt sich mir nicht.

Ich wäre über konstruktive Erfahrungen und Beiträge dankbar.

Danke.







-- Editiert von Razor144 am 07.12.2018 12:02

-- Editiert von Razor144 am 07.12.2018 12:05

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KV Krankenversicherung PKV GKV


1 Antworten
Sortierung:

#2
 Von 
Bruce2004
Status:
Beginner
(89 Beiträge, 14x hilfreich)

Falls Sie in 2016 und 2017 mehr als 6 Monaten in D waren, denn sind Sie pflichtkrankenversichert waren (egal ob Sie Leistungen in Anspruch genommen haben oder nicht).

Um weiter im Familienversicherung diese 2 Jahren zu bleiben, muss die Gewerbe als Kleinunternehmer angemeldet werden (kann auch jetzt rückgängig gemacht werden). Falls auch die Alte entsprecht die Grenze in § 10 V SGB.
Im Jahr 2018 sind mehr als 6 Monaten nicht in D gewesen, somit sind Sie nicht verpflichtet krankenversichert zu sein, ab die Zeitpunkt wo Sie wieder hier wohnen sind Sie pflichtkrankenversichert ab Okt.18, es hängt also davon ab, ob Sie von alter her und Gewerbeform (Kleinunternehmer) und Steuerbescheid, weiterhin Familienversichert oder freiwillig versichert. Die PKV kann ich ihnen im Moment NICHT empfehlen, da 1) zu teuer für Sie, 2) der Vertrag bleibt weiter wenn Sie im EU umziehen oder reisen.

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