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1&1 Media GmbH Mahnung Hörnlein und Feyler

14.4.2017 Thema abonnieren
 Von 
Lauchie
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
1&1 Media GmbH Mahnung Hörnlein und Feyler

Hallo liebe Leute,

ich benötige eure Hilfe: Nach mehreren Mahnungen des Bayerischen Inkassodienstes wegen eines angeblich bei gmx geschlossenen Vertrages (die bekannte Masche, die hier auch oft besprochen wurde) kam jetzt eine offizielle Mahnung sowie Post vom Anwalt. Ich habe der letzten Mahnung des Bayerischen Inkassodienstes widersprochen und auf die Beweispflicht des Mandanten hingewiesen. Als Antwort kam darauf ein Brief der Anwaltskanzlei Hörnlein und Feyler mit der Aussage, ich hätte eine Bestätigungsmail bekommen. Dazu zwei Gedanken von mir:

1) Ich kann mich nicht einloggen und das prüfen, da gmx meinen Account gesperrt hat. Und 2) Eine Bestätigungsmail ist ja kein Beweis über das rechtmäßige Zustandekommen, oder?

gmx hatte mir bereits beim einloggen mehrfach angezeigt, dass ich Kosten zu begleichen hätte, ich habe das aber ignoriert. Ich bin mir sehr sicher, keinen Vertrag wissentlich abgeschlossen zu haben. Wie kann ich jetzt auf das Anwaltsschreiben reagieren? Ich habe leider keinen Thread gefunden, in dem nach Hinweis auf die Beweislast eine Antwort kam. Der offiziellen Mahnung werde ich natürlich widersprechen.

Vielen Dank schon mal!

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Mr.Cool
Status:
Schlichter
(7864 Beiträge, 3285x hilfreich)

Pikant, wenn GMX Auskunft geben könnte wann die Mail von Dir gelesen wurde.
Das alleinige Absenden von 100 Emails bringt wenig. Der Zugang ist entscheidend. Das lässt sich gegen Firmen gut verwenden. Bei Privatpersonen wird der Zustellnachweis schwieriger. Vielleicht werden die Mails mit Lesebestätigung versandt?

Signatur:Vernunft ist wichtiger als Paragraphen
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#2
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(22615 Beiträge, 14901x hilfreich)

Ich würde dem Anwalt schreiben, dass ich mich nicht erinnern kann an eine solche Bestätigungsmail. Dass eine Bestätigungsmail aber kein Beweis für einen wirksamen Vertragsschluss ist. Dass man weiterhin einen kostenpflichtigen Vertrag bestreitet.

Zudem würde ich schreiben, dass diese betrügerische Abofalle über angeblich kostenlose Geburtstagsgeschenke u.ä. hinreichend bekannt und belegt ist und man gerne bei der Polizei vorstellig wird wegen Verdacht des gewerblichen Betruges, wenn man weiter genervt wird. Und ich würde auch schreiben, dass man auf weitere Bettelbriefe nicht mehr reagieren wird, sondern es ausdrücklich auf eine gerichtliche Klärung anlegt.

irgendwann hört das dann auf. Die spielen seit Jahren Katz und Maus mit den Verbraucherzentralen. Meiner Meinung nach dürfte es denen nahezu unmöglich sein, vor Gericht wirklich einen entsprechenden Vertragsschluss nachzuweisen.

-- Editiert von mepeisen am 15.04.2017 08:51

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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