Beitragserhöhung, Premiere

3. Oktober 2002 Thema abonnieren
 Von 
Uwe Thiemann
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Beitragserhöhung, Premiere

Ende Juli 2002 erhielt ich eine Mitteilung von Premiere, dass ich nun mit einem optimierten Programmangebot verwwöhnt werde und mein Beitrag 40 Euro betrage. Bisher hatte ich 25,46 Euro monatlich gezahlt. Da ich zuvor nicht über diese Beitragserhöhung informiert worden war, kündigte ich die Mitgliedschaft mit sofortiger Wirkung (einseitiger Vertragsbruch). Daraufhin erhielt ich von Premiere ein Schreiben, in dem ich belehrt wurde, dass ich mehrfach persönlich angeschrieben worden sei (nicht wahr) und auch die Programmzeitschriften über eine solche Erhöhung berichtet hätten. Ich antwortete noch einmal, dass ich ein persönliches Anschreiben nicht erhalten hätte und dass eine Programmzeitschrift kein rechtlich anerkanntes Mittel für eine einseitige Vertragsänderung sei. Außerdem würde eine derart hohe Beitragserhöhung meine persönliche Zustimmung voraussetzen. Darauf reagierte Premiere nur noch mit weiteren Mahnungen. Hätte ich bei dieser Sachlage eine Chance in einer rechtlichen Auseinandersetzung?




847 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
caschmi
Status:
Schüler
(270 Beiträge, 132x hilfreich)

Hallo liebe Rechtsanwälte,
auch ich habe das gleiche Problem, keine persönliche Zustellung von Beitragserhöhung, sondern nur in Premierezeitschrift angekündigt, wer liest denn da ?

IST DAS RECHTENS ???

Wäre schön eine Antwort zu erhalten .

Liebe Grüße
caschmi

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
empe
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 1x hilfreich)

Hallo Uwe,

bei mir ist die Sachlage fast identisch. Ich bin Premiere-Abonnent seit 1994 und hatte aufgrund des ständig schlechter werdenden Programmangebotes bereits seit längerem eine Kündigung ins Auge gefaßt. Ein Schreiben von Premiere, datiert 10.09.2002, brachte das Faß schließlich zum Überlaufen.

Zunächst getarnt als Ankündigung von Konditionsverbesserungen wie „Mehr Individualität durch Einzelkanal-Bestellmöglichkeit" und „Weniger bezahlen durch Receiver-Kauf" stellte sich das Schreiben bei näherem Hinsehen schnell als eine einzige Mogelpackung heraus; als Versuch, Abonnenten eine gewaltige Preiserhöhung unterzujubeln. Außerdem wurde mir mitgeteilt, daß sich mein Vertrag zu den seit 1. Mai 2002 gültigen Konditionen (was auch immer damit gemeint sein mag - ich habe hierzu niemals eine Benachrichtigung erhalten oder etwas unterschrieben) automatisch um 12 Monate verlängern würde.

Zu den Fakten:
Ich zahlte bisher für das Paket „Premiere Super" (dies schloß bis dato „Premiere Plus" mit Discovery Channel und acht weiteren Kanälen ein) EUR 25,51 pro Monat. Mit Wirkung vom 1.10. ist „Premiere Plus" nicht mehr in „Premiere Super" enthalten, sondern kann für monatlich 10 Euro zusätzlich abonniert werden. Gleichzeitig erhöhte Premiere den Preis für (das abgespeckte!) „Premiere Super" um 17,6% (von EUR 25,51auf EUR 30,00) für ein 12-Monats-Abo. Wenn man hierzu die 10 Euro für „Premiere Plus" addiert (um über das gleiche Programmangebot wie bislang zu verfügen), ergibt dies eine Preiserhöhung von sage und schreibe 56,8% (EUR 25,51 vs. EUR 40,00).

Auf dieses Schreiben hin zog ich endgültig die Notbremse und kündigte mit einer Frist von einem Monat zum 31.10.02. Diese Kündigungsfrist ist in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (Premiere Vertragsformular 08/94 F) geregelt, wie sie beim Abschluß des Abos im Dezember 1994 Vertragsgrundlage waren. In Para. 3.2 heißt es dort u. a.: „Eine Erhöhung darf jährlich nur einmal erfolgen und muß mindestens 3 Monate im voraus angekündigt werden. Soweit sich die monatliche Abonnementgebühr (ohne MwSt.) um mehr als 10% erhöht, ist der Abonnent berechtigt, den Vertrag auf den Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Erhöhung außerordentlich mit einer Frist von einem Monat zu kündigen."

Obwohl ich mich in meinem Kündigungsschreiben ausdrücklich und ausschließlich auf diese Vertragsklauseln bezog, wurde dies in dem Antwortschreiben das ich von Premiere erhielt, vollkommen ignoriert. Dort heißt es wörtlich: „Nach eingehender Prüfung Ihres Anliegens müssen wir Ihnen leider mitteilen, daß der von Ihnen genannte Grund - die Abschaltung des Kanals Goldstar TV - den nötigen Voraussetzungen für eine außerordentliche Kündigung nicht genügt. Bitte haben Sie dafür Verständnis". (Welch ein Unsinn!).

Nach heute erfolgter kurzer Rücksprache mit meinem Anwalt werde ich Premiere jetzt nochmals anschreiben, wiederum auf den Sachverhalt (Preiserhöhungen und Ankündigungsfristen) verweisen und dem Sender gleichzeitig die Einzugserlaubnis entziehen, bzw. diese bei meiner Bank sperren lassen. Dann lassen wir sie mal kommen ...

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#3
 Von 
guest123-6
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,
auch mir ergeht es wie den anderen Forenbenutzer. Es ist bei mir die vollkommen identische Sachlage. Würde mich freuen über Eure weitere Schritte zu hören.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Ettenhuber Dieter
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo
auch mir wurden die Beiträge von 25 auf 40Euro
erhöht was eine fristlose Kündigung meinerseits
und den entzug der Einzugsermächtigung zur Folge
hatte. Premiere reagierte genauso wie in allen anderen
Fällen in diesem Forum. Ich würde mich freuen wenn
jemand ein ergebnis erzielt oder zumindest noch einen
guten Tip parat hat.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
guest123-6
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Nun ist ein weiterer Brief von Premiere bei mir eingegangen. Premiere besitzt tatsächlich die Frechheit die Kündigung mit gleichem Wortlaut eines Briefes, den ich schon vor einem Monat erhalten habe, abzulehnen. Ich werde jetzt die nächste Mahnung abwarten und dann den Sachbearbeiter des Forderunsmanagements von Premiere anschreiben. Die Schreiben meinerseits an den Kundenservice von Premiere blieben wirkungslos. Das Programm hat man mir natürlich schon vor Wochen abgestellt. Die Gebühren dafür werden aber weiter berechnet.
Leider ist mir das Benachrichtigungsschreiben mit der Ankündigung der Preiserhöhung vom August diesen Jahres abhanden gekommen. Hat mir jemand vielleicht eine Kopie ?
Meine E-Mail Adresse :
Markus@6pac.net
Wäre echt super wenn ich noch ein ähnliches Exemplar zur Verfügung hätte.
Wie sieht es denn bei dem Rest von euch aus ?
Wie ist der aktuelle Status der Verhandlungen ?
MFG
Markus Hintz

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
caschmi
Status:
Schüler
(270 Beiträge, 132x hilfreich)

Hallo, hatte ja schon einmal angefragt, ob das alles rechtens ist.
Nun am 12.11.2002 habe ich per Einschreiben/Rückschein, meinen am 03.08.1996 geschlossenen, Vertrag zum 31.12.2002 gekündigt. Laut meinem Vertrag mit Premiere, in den allgemeinen Geschäftsbedingungen Absatz 5, steht geschrieben, das ich 6. Wochen vor Quartalsende, mein Abo schriftlich kündigen kann.
Am 19.11.2002 antwortet Premiere:
Ihr Kündigungsschreiben haben wir erhalten.Jedoch:Das von Ihnen genannte Austrittsdatum verfehlt Ihre vertragliche Kündigungsfrist und kann von uns daher nicht für Sie eingetragen werden. Wir können Ihnen somit erst den 31.08.2003 als nächstmögliches Austrittsdatum bestätigen.

Bitte kann mir mal jemand sagen, was das soll ?

Anwalt einschalten ?

Liebe Grüße

caschmi

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#7
 Von 
Klein
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo

Ich habe das gleiche Problem ich habe etliche Male auf der Hotleine angerufen und bekamm die selben Antworten wie ihr ich habe auch gekündigt und habe als Termin den 30.09.2003 gesagt bekommen. Jetzt habe ich auch nochmal einen Brief geschrieben und mich wie ihr auf die AGB bezogen die Einzugsermächtigung habe ich auch wiederrufen. ist jemand schon weitergekommen oder hatt jemand mal einen Anwalt gefragt ??
Ihr könnt mir auch eine email schreiben unter cklein33@hotmail.com

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#8
 Von 
Margit
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,
vollkommen identisch mit meinen Fall. Interessant wäre für mich, zu welchen Datum die Abo`s abliefen und wann die Kunden über
die Änderungen benachrichtigt wurden. Ich vermute, daß da ein System dahinter steckt.
In meinem Fall lief das Abo am 31.10.02 ab,
und ich wurde am 10.10.02 über die Änderung
informiert. Daher war es für mich unmöglich
die 6-wöchige Kündigungsfrist einzuhalten.
Hier wird anscheinend der Kunde bewußt zu spät aufgeklärt um ihn ein weiteres Jahr zu
knebeln. Eine nachträgliche Kündigung aufgrund der Preiserhöhung und Programmän-
derung wird mit unwahren Behauptungen (angeblich im August 2001 und vor 3 Monaten angeschrieben) abgelehnt. Eine individuelle
Zusammenstellung der Kanäle ist auch nicht
mehr möglich ( ich hab´s probiert ). Fakt ist:
hier wird getrickst, getarnt, getäuscht und wir
werden alle für dumm verkauft. Wie wär´s denn mit einer Sammelklage?

Viele Grüße

Margit


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#9
 Von 
olhof
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 3x hilfreich)

Ich hätte nie gedacht, das so viele das gleiche Problem wie ich haben. Ich abe heute mit Premiere telefoniert. Dort wurde mir gesagt, das die Preiserhöhung zum 01.05.02 war und ich ab diesem Zeitpunkt ein ausergewöhnliches Kündigungsrecht mit Frist von einem Monat habe. Der 01.05.02 wäre das maßgebliche Datum und nicht der 31.08.02 an dem mein Vertrag ausgelaufen wäre. Es wäre doch allgemein bekannt gewesen, das die Preise erhöht wurden und ich wäre verpflichtet mich in dem Programmheft zu informieren. In den AGB´s steht dies aber nicht drin. jetzt soll ich ca. 480 EURo zahlen. Diese beeinhalten Schadenersatz in Höhe von 283 EURo wegen vorzeitiger Beendigung. Das ist ja wohl echt der Hammer. Mittlerweile habe ich die 4te Mahnung erhalten. Auf meine Briefe wird kaum oder gar nicht reagiert. Und wenn mal eine Antwort kommt, dann keine zum Sachverhalt. Der Typ am Telefon wurde richtig frech und sagte, das hätten schon mehrere probiert und bisher ätte es noch keiner geschafft, da Premiere im Recht wäre. 3 Wochen bevor mein Abo abgelaufen ist, habe ich einen Brief erhalten, das ich ab 01.09.02 EURO 47,50 monatlichen zahlen soll. So gehts ja wohl echt nicht. Das da keiner den Riegel vorschiebt. Auserdem habe ich schon mindestens EURO 15 vertelefoniert nur um ständig zu hören, das alle Leitungen belegt sind oder ich solle mich doch schriftlich an Premiere wenden. Das habe ich auch getan. Alleine der Briefweg war 15 tage, bis der Brief dort war. Ich bin auch für eine Sammelklage. Das ist ja schon eine Massenverarschung was die da abziehen.

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#10
 Von 
Hommel
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo, habe gleiche Erfahrung gemacht.Die Sonderkündigung wurde nicht akzeptiert,
kann Premiere Plus nicht empfangen und werde mit 30€ belastet. Habe eine Stornobuchung durchführen lassen und habe nun mit der 2. Mahnung .
Gild hier das Sonderkündigungsrecht nicht ?

Was gibt es neues?
Würde mich über eine Information freuen.

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Wolfgang Sprenger
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo! Wir werden ja immer mehr... Bei uns ist es nahezu identisch
gelaufen bei Premiere. Man muss doch etwas machen können. Wir sind
mittlerweile
beim Anwalt. Er meinte, wir bräuchten auf keinen Fall zu zahlen (wir sind
momentan bei einer forderung von 500 EUR!!!). Premiere hat uns das
Inkasso-Büro
angekündigt. Wir bleiben cool und lassen es einfach zu einer Klage kommen.
Evtl. kann man sich doch auch mal an die Presse wenden.

Sammelklage hat was, wir sind auf jeden Fall dabei. Wenn jemand schon weiter ist und was Neues erfährt, bitte sofort bescheid geben. Das kann man doch nicht mit sich machen lassen!
Viele Grüße an alle!

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Wolfgang Sprenger
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Hier noch meine Email-Adresse...ganz vergessen vor lauter Aufregung :
Calimero62@gmx.de
Wolfgang Sprenger

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
Klein
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 0x hilfreich)

Wir sollten uns alle zusammen tun und eine Sammelklage einleiten ich denke früher oder später bekommen wir alle Post vom Inkasso Büro.

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
Kirk
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo allerseits,

also bei mir lief das mit Premiere ziemlich ähnlich. Ich habe mich mit meinem Anliegen, nach einem fruchtlosen Kündigungsschreiben meinerseits, direkt an einen Anwalt meines Vertrauens gewandt.

Schreiben aufgesetzt, worin auf den Nichterhalt der besagten Mitteilungen auf die entsprechenden Gebührenerhöhungen hingewiesen habe. Und siehe da, die Kündigung wurde akzeptiert.

Ich habe sogar im Nachhinein noch 2 Monate kostenlos Premiere bekommen damit ich es mir noch einmal anders überlege.

Grüße
Cap ;)

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
Oliver Fuchs
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo zusammen.

Ich habe heute auch so ein dubioses Schreiben von Premiere erhalten. Ich bin dort seit 1996 Kunde und auf diesen Vertrag beziehe ich mich. Ich habe auch keine Mitteilungen über eine Tariferhöhung erhalten, alles identisch mit den Fällen der anderen Kunden von Premiere

Um es kurz zu machen: hat es Sinn, sich von einen Anwalt zum Thema "Sonderkündigungsrecht" vertreten zu lassen oder ist dieser Verein inzwischen so starrsinnig, das eh alles ignoriert wird?

Gruß

Oliver Fuchs

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
wolfgang.risze
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)

Guten Morgen,
habe wie alle hier das selbe Problem.
Mein Vertrag lief zum 30.11.2002 ab, mit Schreiben vom 07.11.2002 wurde mir die saftige Preiserhöhung von 28,00 € auf 40,00 € mitgeteilt, wenn ich denn weiter alle Programme empfangen wolle.
Ich habe ebenfalls sofort fristlos, ersatzweise zum 30.11.2002 gekündigt, und die Einzugsermächtigung zurückgezogen.
Es kam von Premiere eine Kündigungsbestätigung zum 30.11.2003!!!
Daraufhin habe ich eine VBZ aufgesucht.
Rat mit RSV zum Anwalt und Klage einreichen.

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
Stefan Gortner
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 0x hilfreich)

Premiere AutorIn: B.G. [2002-12-10 20:52]

>> ABO
Leute, tut euch zusammenschließen, und wir klagen gemeinsam gegen Premiere.


Ich habe an Premiere folgende 2 Briefe geschickt.



An
Premiere Fernsehen GmbH & Co. KG

22033 Hamburg




10.12.2002


Ich möchte noch einmal auf meine fristlose Kündigung zurückkommen. Hätten Sie auf das FAX vom 10.09.2002 von mir und meinen Eltern geantwortet, hätte ich noch früher kündigen können. Auf alle Fälle "fristgerecht".

Sie haben mir erst mit dem als Anlage beigefügtem Schreiben vom 7.11.2002 mitgeteilt, daß Sie mein Abonnement ändern.

Deshalb hatte ich gar keine Möglichkeit, die Kündigung fristgemäß auszusprechen.

Da mir keine neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorliegen, habe ich sie mir aus dem Internet ausdrucken lassen. Ich füge diese ebenfalls als Anlage bei. Besondere Aufmerksamkeit möchte ich auf die markierten Punkte richten.

Punkt 1.3: Premiere behält sich vor, das Programmangebot, die einzelnen Kanäle
sowie die Nutzung der einzelnen Kanäle zum Vorteil des Abonnenten zu
ergänzen, zu erweitern oder in sonstiger Weise zu verändern.

Wenn ich jetzt für mehr Geld weniger Kanäle habe, ist das doch nur zu Gunsten von Premiere, oder ???

Punkt 3.4: Premiere kann die vom Abonnenten monatlich zu zahlenden Beträge
erhöhen, wenn sich die Kosten für die Bereitstellung des Programmmes
erhöhen. Eine Erhöhung darf jährlich nur einmal erfolgen und muss
mindestens 3 Monate im Voraus angekündigt werden. ? ? ? ???????????
Der Abonnent ist berechtigt, den Vertrag auf den Zeitpunkt des
Wirksamwerdens der Erhöhung zu kündigen, wenn die Erhöhung 5%
oder mehr des ursprünglichen Abonnementpreises ausmacht. Die
Kündigung muss Premiere spätestens einen Monat vor Wirksamwerden
der Preiserhöhung zugehen. Premiere wird den Abonnenten auf das
Kündigungsrecht und die zu wahrende Frist mit der Ankündigung der
Preiserhöhung hinweisen.


Meine Stelllungnahme: Die Erhöhung wurde mir nicht 3 Monate vorher angekündigt
sondern erst am 7.11.2002. (siehe beiliegende Kopie)

Zur Zeit bezahle ich 28 Euro. Sie wollen jetzt 40 Euro plus
Goldstar Extra, ergibt 43 Euro. Das sind insgesamt 15 Euro
mehr. Aus diesem Grund bin ich schon zu einer Kündigung
berechtigt, weil mein ABO wohl um wesentlich mehr als nur
5% erhöht wurde. Das sind schon ca. 50 %. Sie haben bei den
5% die Null vergessen. So etwas nennt man eine "verdeckte"
Preiserhöhung.

Die Kündigung konnte ihnen nicht fristgerecht ausgesprochen
werden, weil mir ihr Schreiben erst am 7.11.2002 zugesandt
wurde.

Auf das Kündigungsrecht und die zu wahrende Frist mit der
Ankündigung der Preiserhöhung wurde ich nicht hingewiesen.

Sie biegen sich ihre AGB`s zurecht, wie sie gerade für Sie am
günstigsten sind. Der Abonennt hat das Nachsehen.

Das einzige Schreiben mit der Ankündigung einer Programmänderung und einer Preiserhöhung wurde mir erst am 7.11.2002 zugesandt. Dieses Schreiben erhalten sie zur Erinnerung als Fotokopie beigefügt. Ich habe nie ein Schreiben über die seit 01. Mai 2002 gültigen Konditionen erhalten.

Ich bestehe auf meiner Kündigung.

Außerdem sind mir jede Menge Leute bekannt, die sich genauso betrogen fühlen und ich weis genau, dass sie jede Menge Kündigungsschreiben erhalten haben und noch erhalten werden. Ich brauche nur durch das Internet zu stöbern, dort finden sich jede Menge geschädigter Abonennten mit denen ich mich zusammenschließen kann. Gegebenenfalls werde ich einen Rechtsanwalt einschalten.


An
Premiere Fernsehen GmbH & Co. KG

22033 Hamburg




11.12.2002

Betr.: Meine Kündigung

Zu meinem Erstaunen muß ich feststellen, daß Sie mir von meinem Konto
statt 28,07 EURO satte 39,90 EURO
abgezogen haben.

Wann und von wem haben Sie hierfür den Auftrag erhalten ? ? ?
Von mir nicht ! ! !

Sind das nicht wesentlich mehr als nur 5% des ursprünglichen Abonnementpreises. Das ist schon nach ihren AGB`s ein Kündigungsgrund. Ich werde mir das Geld von meiner Bank zurückholen. Ich werde das Konto für Premiere sperren lassen. Ich bestehe nochmals ganz energisch auf meiner Kündigung.



premiere machenschaften öffentlich machen.. AutorIn: B.B. [2002-12-14 18:31]

Am Mittwochnachmittag, den 11.12. war ich auf der Bank, und habe die Abbuchung von Premiere zurückgeholt. Heute am Samstag, den 14.12. habe ich schon Post von Premiere bekommen.
Ein Auszug hieraus:
Ihre Bank hat unsere letzte Lastschrift leider nicht ausgeführt, da Sie Widerspruch eingelegt haben.
Wir belasten Sie nun zusätzlich mit 8.00 EUR Gebühren.
Gleichen Sie den Saldo nicht innerhalb der genannten Frist aus, verweisen wir auf unsere AGB und werden Ihnen die Sehberechtigung entziehen. Die Gebühren würden in diesem Falle aber weiterhin berechnet.

Man beachte, wie schnell Premiere auf einmal sein kann.

Bezahlen will ich aber trotzdem nicht, weil ich gekündigt habe.








0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
Frank Stemmler
Status:
Frischling
(29 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,
ich habe die selben Probleme wie alle hier. Wir sind allerdings erst beim 4. ten Schreiben und Rückbuchung der Lastschrift, die wir schon widerrufen hatten.
Sammelklage ist ja gut (bin ich sofort dabei), aber wegen was?

Muß ich denn beweisen, daß eine Kündigung rechtens ist oder ist es nicht umgekehrt?

Gibt es Urteile oder Gesetze auf die ich mich berufen kann?

Presse find ich noch besser, an wenn kann man sich denn wenden.
Vielleicht sollten wir als ersten Schritt eine Website nur diesem Thema widmen.
Als Warnung für potentielle Kunden. Premiere verschenkt jetzt 3 Gratismonate, wie diese Abonnementen dann raus kommen wäre interesant.

Meine Mail: stemmler@fs-s.de

Frank Stemmler




0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
caschmi
Status:
Schüler
(270 Beiträge, 132x hilfreich)

Hallo,
habe unser Problem jetzt mal an den Kölner Stadtanzeiger gemailt, vielleicht macht das jeder auch an seinem Heimatort. (Mit dem Link zu dieser Seite) Die Presse wird sich freuen einen neuen Aufhänger zu haben ! Wollen wir mal das Beste hoffen !
Liebe Grüße

caschmi

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
Stefan Gortner
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 0x hilfreich)

Preiserhöhung bei Premiere seit dem 1.5.02
Bei Premiere dauert alles etwas länger

Heute konnte endlich ein Vorgang (Sonderkündigungsrecht wegen Preiserhöhung) abgeschlossen werden. Die Kündigung erfolgte 06/02, heute teilte die Kanzlei des Anbieter (RA Schneider) mit, dass er den Vorgang abgeschlossen habe. Also verteidigen Sie ihr Sonderkündigungsrecht hartnäckig, auch wenn es lange dauern sollte, auch Premiere gibt auf.

Habe ich gelesen im www.Verbraucherschutz-Forum.de. 16.12.02. =

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
Wolfgang Sprenger
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo!

Eine Sammelklage gibts in Deutschland leider nicht. Ich habe eine Email an den Verbraucherschutz ( vz.nrw@vz-nrw.de ) mit folgendem Text geschrieben:
Sehr geehrte Damen und Herren,

seit viele Jahren bin ich Abonnement bei Premiere. Am 14.08.02 erhielt ich
eine Mitteilung von Premiere „Mehr Individualität, weniger zahlen!“. Dass ich
nicht lache: ich stellte fest, dass „weniger Programme, mehr zahlen“ ab
sofort bei Premiere gilt. Es handelt sich hier um eine Preiserhöhung von über 30
% !!!!!

Ich bin weder vorher von Premiere darauf hingewiesen worden, noch konnte man
mir am Telefon Informationen geben (das Telefonat wurde von deren Seite aus
mit einem heftigen Auflegen beendet – netter Service!). Aus diesen Gründen
war ich nicht mehr bereit, weiterhin bei Premiere Abonnement zu bleiben und
habe von meinem außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch gemacht sowie meine
Einzugsermächtigung widerrufen. In den AGBs steht ausdrücklich, dass bei
einer Preiserhöhung von mehr als 10 % ist der Vertrag außerordentlich zu
kündigen.
Premiere ging nicht auf meine Kündigung ein und schickt mittlerweile die 4.
Mahnung. Wir sind nunmehr bei einer Forderung von über 500 EUR (ohne Premiere
überhaupt zu empfangen, da der Dekoder seit September abgeschaltet wurde).
In ihrem letzten Brief vom 06.12.02 droht Premiere nun mit der Einschaltung
eines Inkassobüros.
Durch Zufall habe ich im Internet in einem Diskussionsforum gesehen, dass es
noch mehreren Abonennten ähnlich geht wie uns, Premiere lässt niemaden aus
dem Vertrag heraus.
Können Sie uns helfen?? Sollen wir uns fügen und zahlen, obwohl Premiere im
Unrecht ist??? Vielen Dank im Voraus für eine Antwort!
Sehr viele Beiträge zu diesem Thema und Fragen vieler Geschädigter finden
Sie im Internet unter www.123recht.net und www.verbraucherschutz-forum.de

Viele Grüße


Sollten vielleicht noch viel mehr Leute ähnliche Emails verfassen. Je mehr, desto besser!! :)

0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
Frank Stemmler
Status:
Frischling
(29 Beiträge, 0x hilfreich)

Habe an ARD Ratgeber Recht gemailt, mal abwarten was passiert.

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
Wolfgang Sprenger
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo alle zusammen!
Dieser Beitrag soll alle Mut machen: wer von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch macht bei der Preiserhöhung von Premiere, kann jetzt endlich hoffen: Heute haben wir Bescheid bekommen, dass sie uns - natürlich aus reiner Kulanz - rückwirkend zum 31.08.02 aus dem Vertrag lassen!! Fazit: Nicht einschüchtern lassen und stur auf dem Sonderkündigungsrecht beharren.
Viel Glück auch den anderen!
Wolfgang

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
Stefan Gortner
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 0x hilfreich)



>> Mir steht noch ein Kampf bevor
Heute habe ich von Premiere Post bekommen.
Auszug aus dem Inhalt. Alle Kunden, die von der Preiserhöhung betroffen waren, wurden im August 2001 angeschrieben. Darüber hinaus haben wir alle Kunden im September- und Oktobermagazin 2001 informiert. Eine Kündigung aufgrund der neuen Programm- und Preissstruktur muss bis spätestens 1 Monat vor In-Kraft-Treten der Preiserhöhung schriftlich bei uns eingegangen sein. Da Ihre Kündigung zum 18. November vorlag, konnten wir Ihren Vertrag nicht wie gewünscht beenden. Ihr nächstmögliches Austrittsdatum bleibt somit der 30. November 2003.

Ich werden aber stur bleiben und auf meiner Kündigung bestehen, da mir ein Schreiben mit einer Vertragsänderung erst am 7.11.2002 zugesandt wurde.

Außerdem schreibt Premiere jetzt, Generell können Sie bei Preiserhöhungen über 10 % innerhalb bestimmter Fristen Gebrauch von einem Kündigungsrecht nach Ziffer "3.5" unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen machen. Deshalb ist Premiere verpflichtet, Sie über anstehende Preiserhöhungen 3 Monate im Voraus in Kenntnis zu setzen.

Meine vorliegenden AGB haben gar keine Ziffer 3.5.

Sie gehen nur bis 3.4 und darin ist von 5% Preiserhöhung geschrieben.
:(

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
Klein
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo Freunde

Heute habe ich die 3 Mahnung bekommen und ein Angebot das wenn ich 285 Euro + 185 Euro Rückstand zahle der Vertrag gekündigt wird die 285 Euro sollen als Vertragsstrafe bezahlt werden damit währe ich auch bei rund 443 Euro. Ich habe Premiere jetzt wieder geschrieben und wieder auf mein Sonderkündigungs- Recht bestehe.Und Premiere jetzt mit der Einschaltung meines Anwalts gedroht mal schaun was jetzt kommt.

0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
Klein
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 0x hilfreich)

Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch allen.

Giebt es was Neues bei euch ??? Auf meinen letzten Brief von Premiere habe ich bis jetzt nichts gehört wie siehts bei euch aus.
Gruß
C.K.

0x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
Stefan Gortner
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 0x hilfreich)

>> Zum 3. Mal dasselbe Ablehnungsschreiben von Premiere erhalten
Heute habe ich das 3. Ablehnungsschreiben mit genau demselben Inhalt nur mit anderem Bearbeitungszeichen und anderem Datum bekommen. Außerdem liegen noch einige andere Schreiben von Premiere mit Kündigungsablehnung vor. Ich habe mittlerweile meine MediaSmartcard zurückgeschickt, weil Premiere mir ja sowieso das Programm abstellen wird...Hier war ich wenigstens schneller.
Mein Schriftverkehrordner nimmt langsam an dicke zu. Ich bestehe aber weiter auf meinem Sonderkündigungsrecht.
Premiere versucht mit allen Mitteln, seine Abonennten "mürbe" zu machen.
Gruß
B.G.

(=

0x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
Marc Schäfer
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)

Schönen Guten Tag zusammen!

Wir haben zweimal Premiere im Haus und beide haben das selbe Problem wie Ihr alle.
Die Verträge liefen am 30.9.02 aus, der Schrieb über die Erhöhung kam am 10.9.02. Also war die Frist für eine außerodentliche Kündigung bereits abgelaufen. Trotzdem haben wir beide (trotz unterschiedlicher Kündigung) den gleichen Vordruck bekommen (.....Kündigung nicht möglich.....).
Fröhlich wird seitdem 40Euro abgebucht, obwohl wir noch nicht einmal die gestrichenen Programme sehen können.
Da mir erst gestern aufgefallen ist, das 40 und nicht 30Euro (wie im ersten Monat nach Vertragsänderung), abgebucht worden sind, habe ich mal die Hotline angerufen: Also die ABO- Hotline ist ja sowieso für nix befugt und erwähnte beiläufig, das sie häufiger Beschwerden in dieser Richtung bekommen. kein Wunder! Zu meinem Kündigungs-Problem durfte sie mir eh nix sagen und die Freischaltung müsste die Technik machen. -Also Technik anrufen.- Der Techniker sagte, es wäre die ganze Zeit freigeschaltet gewesen und ich müsse beweisen, das es nicht so gewesen sei. Für eine Gutschrift über das für mittlerweile 4 Monate zuviel bezahlte Geld sei er nicht befugt. Da wurde ich sauer!Bei einem erneuten drücken auf sein Freischaltknöpfchen konnte ich plötzlich alles sehen. Als ich Ihm sagte, er solle vermerken, ich würde meine Einzugsermächtigung känzeln, hatte ich plötzlich eine "Second-level-Tante" am Hörer (eine die irgendwas darf), welche mir die AGB`s um die Ohren warf und mich in Grund und Boden laberte. Ich glaube, genau dafür werden so geschwätzige Tanten eingestellt.
Das Ende vom Lied: keine Kündigung, keine Rückerstattung des Geldes, aber dafür eine Gutschrift von 10Euro für den letzten Monat. Aber wofür? Dafür das ich nicht mehr nerve und schön zahle? Nix da! Heute morgen war ich bei der Verbraucherzentrale NRW und hab den ganzen Krempel dem 19,40 Euro- Anwalt gegeben. Der prüft jetzt erstmal, ob was machbar ist. Ich hoffe, er erreicht was.

Es wäre vielleicht von Vorteil, wenn ganz viele bei der Verbraucherzentrale NRW anrufen (Tel:02932-27000) und Faxe schicken, damit die mal merken, das nicht nur 0190-Nummern böse sind.

Werde mich wieder melden, sobald ich was von der VBZ höre.

Grüße,

Marc

0x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
Stefan Gortner
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 0x hilfreich)

Heute kommt zum 5. Mal das selbe Ablehnungsschreiben von Premiere. Eine richtige Antwort auf meine Schreiben bekomme ich ganz einfach nicht. Als Antwort kommen immer nur die vorgedruckten Schreiben von Premiere. Ich übe mich in Geduld

Gruß

B.G. :(

0x Hilfreiche Antwort

#30
 Von 
Klein
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo

Ich habe die Sache meinen Anwalt übergeben der sagt ganz klar das meine Chancen sehr gut aussehen und das er schon einige Mandanten hat die das gleiche bei Premiere haben er hat jetzt Frist bis zum 29.01.2003 gesetzt mal schaun was jetzt kommt.

Gruß

C.K.

0x Hilfreiche Antwort

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