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DIenstleistung - Beauftragung - Preis

21. Dezember 2019 Thema abonnieren
 Von 
guest-12329.12.2019 21:26:34
Status:
Frischling
(24 Beiträge, 0x hilfreich)
DIenstleistung - Beauftragung - Preis

Hallo Leute,

folgende Konstellation:

Firma A (Gasttätte) beuaftrag Firma B (IT-Systemhaus) eine IT-Dienstleistungen zu machen. Firma B (IT-Systemhaus) weist gleich darauf hin, dass die Kosten nach zeitlichem Aufwand abgerechnet werden. Firma A (Gaststätte) sind Stundensatz sowie An- und Abfahrt von Firma B (IT-Systemhaus) bekannt - da schon langjähriger Kunde.

Firma A (Gaststätte) hat nicht mehr zusätzlich nach den Kosten oder den geschätzten Zeitaufwand gefragt.

Firma B (IT-Systemhaus) kommt zu Firma A (Gaststätte) Vor-Ort und vollbringt die Dienstleistung und stellt ein paar Tage später darüber eine Rechnung. Das erscheinen Vor-Ort und den zeitlichen Aufwand bestreitet Firma A (Gaststätte) nicht, jedoch die Höhe der Rechnung.

Die Stunden hat sich Firma B (IT-Systemhaus) nicht quittieren lassen, da langjähriger Kunde und Geschäftsinhaber von Firma A war dabei als die IT-Dienstleistung gemacht wurde.

Fragen:


1. Muss Firma A (Gaststätte) die Rechnung in voller Höhe bezahlen?

2. Muss Firma B (IT-Systemhaus) den Kunden über die Kosten aufklären, obwohl dem Kunden der Stundensatz bereits bekannt ist?

3. Firma B (IT-Systemhaus) hat sofort erwähnt, dass er nach zeitlichem Aufwand geht und er den zeitlichen Aufwand (da Fehlersuche) nicht einschätzen kann.

4. Firma A (Gaststätte) hingegen meint, dass dieser dachte dies würde nicht so lange gehen und das sei ein Pauschalpreis, obwohl ein zeitlicher Aufwand abgemacht war. Wie ist das hier rechtlich?

5. Gibt es beim Werklohn (worunter das denke ich fällt) ein "kostenfrei"? Da Dienstleister das auch schon hatte, dass Kunde dachte, diese paar Mausklicks seien "kostenfrei". § 612 Vergütung ??????????


Firma A (Gaststätte) stellt sich nun quer und möchte Firma B (IT-Systemhaus) nicht bezahlen, da Firma A (Gaststätte) meint, er war über die Kostenhöhe der Rechnung nicht informiert. Firma B (IT-Systemhaus) hingegen meinte, dass diese die Kostenhöhe bei einer Fehlersuche nicht einschätzen können und auch nicht hellsehen können.

Ich schreibe als neutraler, ich kenne sowohl das IT-Systemhaus als auch den Wirt. Ich versuche gerade die Sache zu schlichten.

-- Editiert von go533138-14 am 21.12.2019 15:58

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20 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hiphappy
Status:
Junior-Partner
(5165 Beiträge, 2400x hilfreich)
0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
guest-12329.12.2019 21:26:34
Status:
Frischling
(24 Beiträge, 0x hilfreich)

Gefallen hat mir alles.

Nur geht es hier in diesem Post nicht um diese Polizeisache.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Mr.Cool
Status:
Richter
(8430 Beiträge, 3436x hilfreich)

Zitat (von go533138-14):

Firma A (Gaststätte) stellt sich nun quer ..
was keine sinnvolle Begründung für Nicht-Zahlung ist. Der Auftrag wurde offenbar auftragsgerecht erledigt und ist zu bezahlen. Wenn im Angebot nicht Festpreis oder Pauschalpreis auftaucht gibt es keinen Spielraum für Abzüge. Abgesehen davon hat der Kunde den unstrittigen Preis zu bezahlen und kann allenfalls bei der strittigen Differenz diskutieren.

Signatur:

Vernunft ist wichtiger als Paragraphen

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
guest-12329.12.2019 21:26:34
Status:
Frischling
(24 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Mr.Cool):
Zitat (von go533138-14):

Firma A (Gaststätte) stellt sich nun quer ..
was keine sinnvolle Begründung für Nicht-Zahlung ist. Der Auftrag wurde offenbar auftragsgerecht erledigt und ist zu bezahlen. Wenn im Angebot nicht Festpreis oder Pauschalpreis auftaucht gibt es keinen Spielraum für Abzüge. Abgesehen davon hat der Kunde den unstrittigen Preis zu bezahlen und kann allenfalls bei der strittigen Differenz diskutieren.


Naja es gab ja kein Angebot. Ich habe das auch noch nie gehört, dass ein Dienstleister ein Angebot schreibt wenn er zur Fehlersuche an einem IT-System kommt.

Was genau soll denn im Angebot stehen? Der Dienstleister wird ja nicht wissen wie lange er braucht und kann auch nicht hellsehen.

Allerdings waren Stundensatz sowie An-und Abfahrt bekannt und die Gaststätte wurde darauf hingewiesen.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Mr.Cool
Status:
Richter
(8430 Beiträge, 3436x hilfreich)

Das war die perfekte Argumentation für eine vollständige Bezahlung. ;)
Gerade bei Fehlersuche sind Aufwände nie vorhersehbar. Hätte ja auch Servereinrichtung sein können o.ä.m..

Signatur:

Vernunft ist wichtiger als Paragraphen

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
guest-12329.12.2019 21:26:34
Status:
Frischling
(24 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Mr.Cool):
Das war die perfekte Argumentation für eine vollständige Bezahlung. ;)
Gerade bei Fehlersuche sind Aufwände nie vorhersehbar. Hätte ja auch Servereinrichtung sein können o.ä.m


Na gut, das Problem ist eben, dass manche Menschen wirklich mehr als unterbelichtet sind und das einfach nicht verstehen. Ich verstehe den Gaststättenbetreiber da auch nicht wieso er das nicht einfach bezahlt.

Wenn ich mein Auto in die Werkstatt bringe zur Fehlersuche muss ich eben auch den Zeitaufwand bezahlen, die können ja auch nicht hellsehen.

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(101111 Beiträge, 37188x hilfreich)

Zitat (von go533138-14):
Muss Firma B (IT-Systemhaus) den Kunden über die Kosten aufklären, obwohl dem Kunden der Stundensatz bereits bekannt ist?

Klar. Aber Stundensatz sowie An- und Abfahrt von Firma B waren ja genauso bekannt wie die Einschätzung der Zeitdauer.



Zitat (von go533138-14):
Firma B (IT-Systemhaus) hat sofort erwähnt, dass er nach zeitlichem Aufwand geht und er den zeitlichen Aufwand (da Fehlersuche) nicht einschätzen kann.

Wer darauf hin einen Auftrag erteilt, muss dann auch damit rechnen, das es entsprechend teuer wird.
Allerdings kann er die Höhe überprüfen lassen, ob diese nicht unüblich hoch ist.



Zitat (von go533138-14):
Firma A (Gaststätte) hingegen meint, dass dieser dachte dies würde nicht so lange gehen und das sei ein Pauschalpreis, obwohl ein zeitlicher Aufwand abgemacht war. Wie ist das hier rechtlich?

Was er denkt und ob sich seine Hoffnungen in zeitlicher Hinsicht erfüllen, ist alleine sein Problem.

Rechtlich sieht es so aus, das jeder seine Behauptungen notfalls vor Gericht beweisen muss. Also Firma B das ein zeitlicher Aufwand abgemacht war, der Wirt das es nicht so war.



Zitat (von go533138-14):
Gibt es beim Werklohn (worunter das denke ich fällt) ein "kostenfrei"? Da Dienstleister das auch schon hatte, dass Kunde dachte, diese paar Mausklicks seien "kostenfrei". § 612 Vergütung ??????????

Ja, gibt es. Steht ja sogar in dem Gesetz.



Zitat (von hiphappy):
Was hat dir an den letzten Antworten nicht gefallen?

Es geht vermutlich um die anderen Rechnungen die auch zerknüllt in der Ecke liegen ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Anami
Status:
Unsterblich
(23702 Beiträge, 4639x hilfreich)

Zitat (von go533138-14):
Firma A (Gaststätte) hat nicht mehr zusätzlich nach den Kosten oder den geschätzten Zeitaufwand gefragt.
Was steht denn Vertrag /Beauftragung ? --- z.B ein Festpreis für Leistung X--- wird A zahlen müssen.
Zitat (von go533138-14):
Ich verstehe den Gaststättenbetreiber da auch nicht wieso er das nicht einfach bezahlt.
Also sags ihm. Er möge beim nächsten Mal einen ordentlichen Vertrag machen.
Zitat (von go533138-14):
Ich habe das auch noch nie gehört, dass ein Dienstleister ein Angebot schreibt wenn er zur Fehlersuche an einem IT-System kommt.
Wieso denn nicht? Wer hat denn schon Lust, hinterher um sein Geld zu streiten?
Oder ist es bei euch üblich, dass der A anruft, den B kommen lässt, der B kommt, leistet--- und dann fällt A in Ohnmacht wegen der Rechnung?
War es denn ein Werkvertrag mit Werklohn? Ohne Angebot?

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
guest-12329.12.2019 21:26:34
Status:
Frischling
(24 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Zitat (von go533138-14):
Firma A (Gaststätte) hat nicht mehr zusätzlich nach den Kosten oder den geschätzten Zeitaufwand gefragt.
Was steht denn Vertrag /Beauftragung ? --- z.B ein Festpreis für Leistung X--- wird A zahlen müssen.
Zitat (von go533138-14):
Ich verstehe den Gaststättenbetreiber da auch nicht wieso er das nicht einfach bezahlt.
Also sags ihm. Er möge beim nächsten Mal einen ordentlichen Vertrag machen.
Zitat (von go533138-14):
Ich habe das auch noch nie gehört, dass ein Dienstleister ein Angebot schreibt wenn er zur Fehlersuche an einem IT-System kommt.
Wieso denn nicht? Wer hat denn schon Lust, hinterher um sein Geld zu streiten?
Oder ist es bei euch üblich, dass der A anruft, den B kommen lässt, der B kommt, leistet--- und dann fällt A in Ohnmacht wegen der Rechnung?
War es denn ein Werkvertrag mit Werklohn? Ohne Angebot?



Na ich selbst ich war auch mal jahrelang selbständig, für mich ist es eigentlich klar, wenn ich jemanden beauftrage, dass ich diesen auch bezahlen muss.

Und wenn man sich bereits kennt und schon miteinander Geschäfte gemacht hat, dann ist das ja sowieso klar. Ich habe auch noch nie gehört dass jemand etwas umsonst machen soll.

Der Gaststätte waren Stundensatz sowie An- und Abfahrt bekannt und es wurde auch nochmals Vor-Ort gesagt. WIe lange genau jemand für etwas braucht bei einer Fehlersuche, das kann einfach kein Mensch abschätzen.

Ich kenne das so nicht, dass man hierzu ein Angebot schreiben soll. Wenn Gaststätte Firma A die Firma B (IT-Systemhaus) beauftragt, ist das ja wohl klar dass dies Geld kostet. Es war kein Festpreis ausgemacht, da das IT-Systemhaus nicht hellsehen kann und kein Poker spielen will bei der Fehlersuche.

Die Gaststätte kommt jetzt natürlich hinterher und argumentiert damit, wieso das Systemhaus keinen Fixpreis genannt hat.

Hier geht es um 3,5 Std Aufwand zu 82,00 EUR netto Stundensatz. Für mich selber unverständlich wieso es hier eine Diskussion geben soll. Ich glaube dass das hier eher unter "Basar" zählt.

Es fällt unter Werkvertrag mit Werklohn, ganz klar. Da gibt es meines wissens auch kein "umsonst". Klar kann man vor Gericht einen Gutachter kommen lassen der bewerten soll, ob der zeitliche Aufwand okay war, aber da hat der Gaststättenbetreiber sehr schlechte Chancen.

Das IT-Systemhaus gibt es auch schon ein Weilchen und hat sich einen Namen gemacht. Ich glaube auch kaum dass das IT-Systemhaus irgendwelche Wucher-Rechnungen schreibt oder Däumchen dreht bei der Fehlersuche. Und wie bereits erwähnt, es geht hier um nicht einmal 4 Std.

PS: Die Gaststätte bestreitet nicht den zeitlichen Aufwand oder ähnliches. Nur eben die Höhe der Rechnung. Obwohl der Gaststätte aber Stundensatz sowie An- und Abfahrt bekannt waren.

Also mal ehrlich, entweder hat Gaststätte kein Geld oder hat irgendwelche persönlichen Probleme. Ich war bei der heißen Diskussion dabei. Der Gaststättenbetreiber war so dreißt und meinte zum Inhaber vom Systemhaus, er würde mehr als Merkel verdienen.

Das Systemhaus antwortete darauf nur: "Ja, ich finde diese ist eh unterbezahlt".

Leute lernt daraus, Business und Freundschaft oder zu persönlich, das ist nix :)

-- Editiert von go533138-14 am 22.12.2019 15:33

-- Editiert von go533138-14 am 22.12.2019 15:39

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
großmädle
Status:
Beginner
(61 Beiträge, 10x hilfreich)

Meine persönliche Vermutung:

Sie sind der Wirt selber und nicht der neutrale Freund und bisher war schlicht und ergreifend keine Wunschantwort dabei??

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
guest-12329.12.2019 21:26:34
Status:
Frischling
(24 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von großmädle):
Meine persönliche Vermutung:

Sie sind der Wirt selber und nicht der neutrale Freund und bisher war schlicht und ergreifend keine Wunschantwort dabei??


Hallo,

ich bin leider nicht der Wirt, sonst hätte ich die Rechnungen des Systemhauses sofort bezahlt. Ich weiß auch nicht was es bringen könnte, sich als Wirt hier anzumelden um Wunschantworten zu bekommen, wenn die Rechtslage eine andere ist oder sein könnte.

Aber bemerkenswert, dass Sie das denken.

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
BigiBigiBigi
Status:
Junior-Partner
(5131 Beiträge, 1739x hilfreich)

Zitat (von go533138-14):
Die Gaststätte bestreitet nicht den zeitlichen Aufwand oder ähnliches. Nur eben die Höhe der Rechnung. Obwohl der Gaststätte aber Stundensatz sowie An- und Abfahrt bekannt waren.


Selbst wenn die nicht bekannt waren und vielleicht im Zweifel gar nicht wirksam vereinbart wurden, schuldet der Auftraggeber in dem Fall den verkehrsüblichen Stundensatz. Und ob der geringer als 83 EUR ist, wage ich doch mal zu bezweifeln. Vielleicht sollte der Wirt hier sogar froh sein, daß die Gegenseite ihren üblichen Stundensatz ansetzt...

Oder geht es hier vielleicht am Ende nur um die Kosten für An- und Abfahrt und daß diese nicht bekannt (oder verkehrsunüblich) gewesen sein sollen? Die meisten Kostenstreitigkeiten etwa bei Schlüsseldiensten kommen ja daher, daß in der Branche gerne mal was von "x EUR" gesagt, aber "x EUR plus y EUR Anfahrt" abgerechnet wird. Vielleicht denkt der Wirt hier auch, solche Extrakosten seien überraschend?

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
fb367463-2
Status:
Schlichter
(7427 Beiträge, 3057x hilfreich)
Signatur:

"Valar Morghulis"

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(101111 Beiträge, 37188x hilfreich)
Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
guest-12329.12.2019 21:26:34
Status:
Frischling
(24 Beiträge, 0x hilfreich)

Die An- und Abfahrt waren lächerliche 10,00 EUR netto für 2-Wege. Ich denke das stand da eher symbolisch drin, nicht einmal kostendeckend.

Die 83,00 EUR sind meines wissens auch nicht gerade sehr hoch für ein IT-Systemhaus.

Ich habe versucht mit dem Wirt zu reden. Ich glaube, dass der Wirt eher ein persönliches Problem hat. Der Dienstleister hingegen blieb cool und verwies auf den Rechtsweg.

Weil mal ehrlich, ich kenne beide. Der Dienstleister der macht sicherlich das 10-fache an Umsatz als eine Gaststätte. Aber das sollte nicht Bestandteil einer Disskussion über eine Rechnung sein. Der Wirt wiederrum sieht das aber anders.

-- Editiert von go533138-14 am 24.12.2019 22:03

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
cirius32832
Status:
Master
(4317 Beiträge, 1079x hilfreich)

Frag den Wirt doch mal folgendes:

Ein Gast kommt in seine Gaststätte. Diesem Gast ist die Speisekarte mit den Preisen bekannt. Er bestellt einen Salat, ein Hauptgericht und eine Nachspeise. Getränke sind natürlich auch dabei.

Hinterher beschwert sich der Gast, die Rechnung ist zu hoch. Die einzelnen Gerichte und Getränke wurden vom Gast nicht quittiert. Was würde der Wirt denn da machen?

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
Anami
Status:
Unsterblich
(23702 Beiträge, 4639x hilfreich)

Zitat (von go533138-14):
für mich ist es eigentlich klar, wenn ich jemanden beauftrage, dass ich diesen auch bezahlen muss.
Für dich---für andere eben nich.
Zitat (von go533138-14):
Ich kenne das so nicht, dass man hierzu ein Angebot schreiben soll.
Warum nicht? Damits hinterher eben keinen Streit gibt und sich Dritte an ein anonymes Forum wenden brauchen.
Das Angebot hätte doch beinhalten können: An-und Abfahrt x.-€. Fehlersuche für X mit Aufwand pauschal X ,- pro Stunde. Oder angefangene halbe Std.
Zitat (von go533138-14):
wieso das Systemhaus keinen Fixpreis genannt hat.
Kann es nicht. Logisch.
Zitat (von go533138-14):
Es fällt unter Werkvertrag mit Werklohn, ganz klar
Quatsch, wenn der Auftrag Fehlersuche war.
Zitat (von go533138-14):
Also mal ehrlich, entweder hat Gaststätte kein Geld
Was hat das mit dem Forum zu tun?
Gib weiter, was du hier erfahren hast. Fertig.

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
guest-12329.12.2019 21:26:34
Status:
Frischling
(24 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von cirius32832):
Frag den Wirt doch mal folgendes:

Ein Gast kommt in seine Gaststätte. Diesem Gast ist die Speisekarte mit den Preisen bekannt. Er bestellt einen Salat, ein Hauptgericht und eine Nachspeise. Getränke sind natürlich auch dabei.

Hinterher beschwert sich der Gast, die Rechnung ist zu hoch. Die einzelnen Gerichte und Getränke wurden vom Gast nicht quittiert. Was würde der Wirt denn da machen?


Der kapiert das nicht oder möchte das nicht kapieren. Der vergleicht sich persönlich mit dem Dienstleister, wer nun mehr verdient oder Umsatz macht. Dieser legt überhaupt kein geschäftliches Verhalten an Tag. Gespräche mit mir über dieses Thema, waren zwecklos.

Zitat (von Anami):
Für dich---für andere eben nich.


Na das sollte eben schon klar sein, dass eine Firma nicht kostenfrei arbeitet.

Zitat (von Anami):
Warum nicht? Damits hinterher eben keinen Streit gibt und sich Dritte an ein anonymes Forum wenden brauchen.
Das Angebot hätte doch beinhalten können: An-und Abfahrt x.-€. Fehlersuche für X mit Aufwand pauschal X ,- pro Stunde. Oder angefangene halbe Std.


Wenn der Dienstleister angerufen wird und die Anlage steht und dazu auch noch keinen Wartungsvertrag hat, dann kann die Gaststätte froh sein, dass der Dienstleister überhaupt innerhalb von 2 Stunden reagiert und kommt. Ich denke nicht dass hier noch Zeit bleibt um Angebote zu tippen. Der Gaststätte sind Stundensatz sowie An- und Abfahrt bekannt. Es wurde laut Dienstleister sogar noch einmal zusätzlich telefonisch erwähnt.

Die Gaststätte quaselt immer etwas von Pauschalpreisen und Rabatten. Der DIenstleister hingegen meinte zur Gaststätte, wenn diese sich nicht persönlich kennen würden, hätte er die Geschäftsbeziehung schon vor 7 Jahren beendet. Und dass das hier kein Basar werden sollte.

Zitat (von Anami):
Was hat das mit dem Forum zu tun?
Gib weiter, was du hier erfahren hast. Fertig.


Nichts. Ich mache mir nur um die Gaststätte sorgen, ob der DIenstleister hier nicht nach 263 Strafanzeige stellen wird, wenn diese das nicht bald außergerichtlich klären können.

-- Editiert von go533138-14 am 25.12.2019 16:18

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
Anami
Status:
Unsterblich
(23702 Beiträge, 4639x hilfreich)

Zitat (von go533138-14):
Ich mache mir nur um die Gaststätte sorgen, ob der DIenstleister hier nicht nach 263 Strafanzeige stellen wird, wenn diese das nicht bald außergerichtlich klären können.
Dann mach dir halt Sorgen.

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
guest-12329.12.2019 21:26:34
Status:
Frischling
(24 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Zitat (von go533138-14):
Ich mache mir nur um die Gaststätte sorgen, ob der DIenstleister hier nicht nach 263 Strafanzeige stellen wird, wenn diese das nicht bald außergerichtlich klären können.
Dann mach dir halt Sorgen.


Na ich kenne Dienstleister und auch die Gaststätte. Ich möchte eigentlich dass Gaststätte den Dienstleister bezahlt und gut ist. Auch wollte ich eben wissen, ob das so rechtens ist was der Dienstleister tut.

Ich verstehe irgendwie beide Seiten nicht, wieso diese sich nicht einig werden und die Geschäftsbeziehung dann einfach anschließend beenden.

0x Hilfreiche Antwort

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